Lektion 031 (31. Januar)
#1
Heute beginne ich mit meiner Befreiungserklärung. Und dazu nutze ich einen sehr zentralen Begriff aus meinem bisherigen Repertoire: das Opfer!

In der heutigen Lektion gibt es nicht sehr viel, was über das Ego, GOTT oder die Welt zu sagen ist. Eigentlich gibt es nur einen einzigen Punkt: das Opfer! Und dass ich nicht das Opfer der Welt bin, die ich sehe.

Verweile ich ein wenig bei dem Opferbegriff, so stelle ich sehr schnell fest, wie sehr ich mich als Opfer der Welt sehe: ich bin ein Opfer meines Chefs, der mich schlecht behandelt, ein Opfer dieses Autofahrers, der mich schneidet oder von hinten bedrängt, ein Opfer des Wetters, weil ich nass werde oder friere, ein Opfer meines Computers, der meine Festplatte zerstört und die Daten vernichtet, ein Opfer des Sachbearbeiters, der mich mit bürokratischen Spritzfindigkeiten ärgert, ein Opfer des Arztes, der mich falsch behandelt hat, ein Opfer ...

Dann sind da noch die "inneren Zustände": ich bin ein Opfer des "Staates", der mich gängelt, ein Opfer meiner Gedanken, die sich im Kreise drehen, ein Opfer meines fehlenden Verständnisses dessen, was Ein Kurs in Wundern mir eigentlich sagen will, ein Opfer meiner fehlenden Bereitschaft zu sehen, ein Opfer ...

Alles das wische ich mit einem einzigen Satz weg: ich bin nicht das Opfer der Welt, die ich sehe! Was für eine Befreiung!

Die heutige Lektion beschäftigt sich hauptsächlich mit der Struktur der zukünftigen Übungspraxis: eine stille Zeit am Morgen und am Abend und die regelmäßige Anwendung des Leitgedankens sowie die Anwendung als Antwort auf jegliche Art von Versuchungen, die tagsüber auftreten. Diese Übungspraxis wird nun eine ganze Weile beibehalten. Und sie ist die Einübung der ständigen Praxis, über das Übungsbuch hinaus, wie sie beschrieben wird im Handbuch für Lehrer, Kapitel 16, "Wie sollte der Lehrer Gottes den Tag verbringen?".

Daher will ich heute mit dieser Struktur beginnen und sie so gut es eben geht beibehalten. Denn von mir wird nur verlangt, die Leitgedanken anzuwenden, wie ich dazu angeleitet werde. Ich brauche sie nicht zu mögen, nicht zu verstehen, nicht zu akzeptieren. Ja, ich kann sie sogar ablehnen! Ich soll sie nur anwenden. Das ist der Kern des Kurses.
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#2
Ich bin seit einigen Wochen wieder dabei mich mit denn Lektionen zu beschäftigen.
Da ich ja schon 2 mall alle  der Reihe nach machte kenne ich Sie oder meine Sie zu kennen 
Es ist schön zu Lesen dass nicht mehr von mir Verlangt wird alls denn Leidgedanken
anzuwenden denn mehr ist mir gar nicht möglich.
                                                                      Gruss Luis
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#3
(28.09.2016, 15:26)luise schrieb: Ich bin seit einigen Wochen wieder dabei mich mit denn Lektionen zu beschäftigen.
Da ich ja schon 2 mall alle  der Reihe nach machte kenne ich Sie oder meine Sie zu kennen 
Es ist schön zu Lesen dass nicht mehr von mir Verlangt wird alls denn Leidgedanken
anzuwenden denn mehr ist mir gar nicht möglich.
                                                                      Gruss Luis

 Zwei Jahre später und es wird zu m Glück immer noch nicht mehr Verlangt Big Grin  Gruss Luise
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#4
(31.01.2018, 10:52)luise schrieb:
(28.09.2016, 15:26)luise schrieb: Ich bin seit einigen Wochen wieder dabei mich mit denn Lektionen zu beschäftigen.
Da ich ja schon 2 mall alle  der Reihe nach machte kenne ich Sie oder meine Sie zu kennen 
Es ist schön zu Lesen dass nicht mehr von mir Verlangt wird alls denn Leidgedanken
anzuwenden denn mehr ist mir gar nicht möglich.
                                                                      Gruss Luis

 Zwei Jahre später und es wird zu m Glück immer noch nicht mehr Verlangt Big Grin  Gruss Luise
Hihi, stümmt. Vorausgesetzt, ich verlange nicht mehr vom Kurs. Big Grin
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