Lektion 067 (8. März)
#1
"Wenn die LIEBE dich schuf wie SICH SELBST, muss diese SELBST in dir sein. Und irgendwo in deinem Geist ist ES da, auf dass du es findest." (3.2-3).

Es ist nicht möglich, meine Herkunft ewig zu verschleiern. Denn die QUELLE muss in mir liegen und damit auch auffindbar sein, wenn sie mich geschaffen hat wie SICH SELBST. Diese Wahrheit über mich kann ich nicht oft genug hören, um mich daran zu erinnern. Darum wird diese Tatsache, dass ich eine SCHÖPFUNG GOTTES bin, die mich schuf wie SICH SELBST, im Textbuch des Kurses und in vielen kommenden Lektionen aufgegriffen.

Meine QUELLE ist die LIEBE SELBST. Die gestrige Lektion hat mir das bereits andeutungsweise gezeigt, heute wird dies ausdrücklich gesagt. Wie häufig kommt es vor, dass ich einen Bruder oder mich mit der LIEBE identifiziere? Nun, ich akzeptiere, dass Liebe in meinem Bruder oder in mir vorhanden sein kann. Manchmal. Aber eine Identifikation mit der LIEBE SELBST? Das zeigt, dass ich diese Tatsache nicht oft genug hören kann, um mich zu erinnern. Denn meine Identifikation habe ich durch Bilder des Mangels ersetzt. "Es ist nötig, dass du die Wahrheit über dich so häufig wie nur möglich hörst, weil dein Geist so sehr mit falschen Selbstbildern beschäftigt ist." (5.2).
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#2
In der Lektion wird mir gesagt, ich soll zuversichtlich sein, daß ich heute viel dazu tue um diesem Bewusstsein eines strahlenden Lichtes, in welchem ich mich so wiedererkenne wie die Liebe mich schuf, näherzukommen. Und zwar egal, ob ich das Gefühl habe ich hätte es geschafft oder nicht.
Also bin ich halt zuversichtlich.
Herz 
Susanne
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#3
(02.06.2011, 21:54)Gregor schrieb: "Es ist nötig, dass du die Wahrheit über dich so häufig wie nur möglich hörst, weil dein Geist so sehr mit falschen Selbstbildern beschäftigt ist." (5.2).

In den falschen Selbstbildern hat man sich über viele Jahre so gemütlich eingerichtet. Das war auch verdammt teuer. In dieser "Wohnung" wird man erkannt, von Freund und Feind. So fühlt man sich sicher in jeder (scheinbaren) Kommunikation. Jeder "weiß" in seiner wohligen Privatsphäre woran er ist. Das will doch niemand aufgeben; ist doch das ganze Leben darauf ausgerichtet. Ist es nicht?  Tongue  

Herz  René
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#4
Wir haben doch alle eine ziemlich klare Vorstellung davon, wer wir sind und sein wollen. Wenn ich nun sehe, daß ich meinen eigenen Ansprüchen daran, wer ich sein will in keinster Weise wirklich genüge? .... Dann wird es schon interessanter, die Vorstellung zuzulassen, daß ich mich vielleicht überhaupt komplett irre. Ich bin weder so "gut" wie ich gerne wäre, noch bin ich so "schlecht" wie ich glaube zu sein.
Herz 
Susanne
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#5
(04.01.2017, 11:58)Susanne schrieb: Wir haben doch alle eine ziemlich klare Vorstellung davon, wer wir sind und sein wollen. Wenn ich nun sehe, daß ich meinen eigenen Ansprüchen daran, wer ich sein will in keinster Weise wirklich genüge? .... Dann wird es schon interessanter, die Vorstellung zuzulassen, daß ich mich vielleicht überhaupt komplett irre. Ich bin weder so "gut" wie ich gerne wäre, noch bin ich so "schlecht" wie ich glaube zu sein.

Vielleicht genügt es einfach nur zu SEIN. Ohne zu bewerten wie gut oder schlecht man ist. Ich glaube nicht, dass wir immer die Vorstellung davon haben wer wir sind oder sein wollen. Wahrscheinlich eher nicht. Und wenn, ist es heute so und morgen so.... das meine ich jetzt im übertragenen Sinne. Denn da wir nicht wissen wer wir sind, woher wissen wir dann wer wir sein wollen?

Wenn mich jemand fragt: "Wer bist du ?" Was antworte ich dann? Ich zähle Eigenschaften auf . Attribute eben. Bin ich das? Nein! Ich denke eher nicht. Denn das meiste davon sind Konditionierungen. Wenn ich mich dann beschreibe, kommt ein Steckbrief des Ego´s heraus! Sonst nicht´s

Was war nochmal meine Vorstellung wer ich bin, wer ich sein will? Na gut, ich lasse es mal so stehen....

Markus Updown
Das Auge mit dem ich Gott sehe ist daselbe mit dem Gott mich sieht.
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#6
Also ich hab schon eine Vorstellung davon, was ich sein will, nur mal um so ein paar Dinge zu nennen:
pazifistisch, intelligent, tierlieb, eine gute Freundin, sportlich, schlank, gesund, beruflich erfolgreich, friedfertig usw., usw., usw. 
Und dann stelle ich im Einzelfall fest, Mist, ich kann diese selbstgemachten Eigenschaften in diesem oder jenem Punkt überhaupt nicht erfüllen, ich versage komplett, ich klage mich an...
und natürlich hast du Recht, diese Vorstellungen ändern sich teilweise im Laufe der Zeit, teilweise widersprechen sie sich auch offensichtlich, und sie kommen ganz offensichtlich aus dem Ego und sind nicht wahr
....
und jetzt kommt der Kurs und sagt: die Liebe hat mich erschaffen wie sich selbst
Herz 
Susanne
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#7
(04.01.2017, 19:26)Susanne schrieb: Also ich hab schon eine Vorstellung davon, was ich sein will, nur mal um so ein paar Dinge zu nennen:
pazifistisch, intelligent, tierlieb, eine gute Freundin, sportlich, schlank, gesund, beruflich erfolgreich, friedfertig usw., usw., usw. 
Und dann stelle ich im Einzelfall fest, Mist, ich kann diese selbstgemachten Eigenschaften in diesem oder jenem Punkt überhaupt nicht erfüllen, ich versage komplett, ich klage mich an...
und natürlich hast du Recht, diese Vorstellungen ändern sich teilweise im Laufe der Zeit, teilweise widersprechen sie sich auch offensichtlich, und sie kommen ganz offensichtlich aus dem Ego und sind nicht wahr
....
und jetzt kommt der Kurs und sagt: die Liebe hat mich erschaffen wie sich selbst

Das ist die Widersprüchlichkeit des Denkens, wie wir gerne sein wollen. Und die ("Traum")Realität", dass wir es eben nicht sind!

die Liebe hat mich erschaffen wie sich selbst.

Bezieht sich auf mein wahres Sein. Und nicht auf das, was diesen Satz zitiert. Denn der, der den Satz zitiert ist doch das Ego!

Zumindest würde ich das für mich so sehen. Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen !

Cool Markus
Das Auge mit dem ich Gott sehe ist daselbe mit dem Gott mich sieht.
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#8
(04.01.2017, 20:16)markus schrieb: die Liebe hat mich erschaffen wie sich selbst.

Bezieht sich auf mein wahres Sein. Und nicht auf das, was diesen Satz zitiert. Denn der, der den Satz zitiert ist doch das Ego!

Ich glaube ich verstehe nicht worauf du hinaus willst?
Natürlich bezieht sich "die Liebe hat mich erschaffen wie sich selbst" auf mein wahres Sein.
Aber es ist doch nicht das Ego, das mich an mein wahres Sein erinnert, das Ego hat mir diesen Satz nicht gegeben. Der Satz kommt aus dem wahren Teil meines Geistes.
Hätte ich jetzt gedacht....
Herz 
Susanne
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#9
(05.01.2017, 06:47)Susanne schrieb:
(04.01.2017, 20:16)markus schrieb: die Liebe hat mich erschaffen wie sich selbst.

Bezieht sich auf mein wahres Sein. Und nicht auf das, was diesen Satz zitiert. Denn der, der den Satz zitiert ist doch das Ego!

Ich glaube ich verstehe nicht worauf du hinaus willst?
Natürlich bezieht sich "die Liebe hat mich erschaffen wie sich selbst" auf mein wahres Sein.
Aber es ist doch nicht das Ego, das mich an mein wahres Sein erinnert, das Ego hat mir diesen Satz nicht gegeben. Der Satz kommt aus dem wahren Teil meines Geistes.
Hätte ich jetzt gedacht....

Natürlich ist es nicht das EGO, dass dich an dein wahres Sein erinnert. So meinte ich das auch nicht. Was ich meinte ist, dass du mit dem Ego wiederholst

die Liebe hat mich erschaffen wie sich selbst.

das ist auch normal. Denke ich! Und das sollte keine neg. Kritik sein lol.... wie du dir denken kannst!

Was ich aber sagen wollte ist, dass solange dieser "Glaube" nur im Ego lebt wird das Ego auch keinen Widerstand leisten. Denn das Ego weiß sehr wohl, dass du es glauben möchtest. Es weiß aber auch, dass du es nicht glauben kannst/willst. Denn sonst würdest du manche Aussagen anders formulieren. Und nicht als Möglichkeiten! Sondern als Gegebenheiten. Bei mir ist es so, dass ich das was mir unmöglich erscheint, erstmal versuche als Hypothese zu akzeptieren. Mit Akzeptanz meine ich, ich stelle es nicht in Frage. Nehme es einfach an! Das ist auch für mich nicht immer einfach. Ich habe deinen Kommentar als unsicher empfunden. So in der Art - glaube ich auch was ich sage/schreibe?

Vielleicht habe ich dich auch falsch verstanden! Dann vergiss das einfach......

Markus Herz
Das Auge mit dem ich Gott sehe ist daselbe mit dem Gott mich sieht.
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