Kapitel 4 VII Schöpfung und Kommunikation
#11
(11.02.2012, 19:24)Michaela_Maria schrieb: ....
Da steht aber: "Gott ....schuf.... Wesen"
Und es steht noch viiiiiiiieeeeeeel mehr drin.
5. GOTT, DER alles Sein umfasst, schuf Wesen, die ein Jedes für sich Alles haben, es aber mit Andern teilen wollen, um ihre Freude zu mehren. Nichts Wirkliches lässt sich vermehren außer durch Miteinanderteilen. Deshalb hat GOTT dich erschaffen. Die GÖTTLICHE ABSTRAKTION freut sich am Teilen. Das ist es, was Schöpfung bedeutet. »Wie«, »was« und »mit wem« ist unerheblich, weil die wirkliche Schöpfung alles gibt, da sie nur so erschaffen kann, wie sie selbst ist. Denke daran, dass es im HIMMELREICH keinen Unterschied zwischen Haben und Sein gibt, wie es ihn in der Existenz gibt. Im Zustand des Seins gibt der Geist immer alles.

Setz mal statt dem Wort „GOTT“ das Wort „LICHT“ oder das Wort „SONNE“ ein.
Mal abgesehen davon, dass er nicht getrennt von seiner QUELLE existieren kann, kann denn ein Licht- oder Sonnenstrahl getrennt von anderen Strahlen existieren? - Das ist eine Scheinfrage. Zwinker


Zitat:Wenn der Kurs auch nur Illusion ist, ... da kann ich eigentlich auch die Bildzeitung lesen, nicht wahr.
Dann gibt es also Null Unterschied zwischen Bildzeitung und Kurs, zwischen Musolini und Jesus.
Das ist für mich die Quintessenz aus deiner Argumentation, Gudrun.

Ist zwar nicht "meine" Argumentation, aber die Wahrheit kann überall gefunden werden – auch zum Beispiel in der Zeitung mit den vier Großbuchstaben. Es kommt immer nur darauf an, mit WEM man schaut und liest.
Und - der Kurs bietet eine wunderbare Anleitung, mit SEINEN Augen zu sehen.

Herz Gudrun
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#12
(11.02.2012, 20:01)Michaela_Maria schrieb: Ja, die Borg sind ein sehr "kursisches" Völkchen! Die Verbundenheit der Borg ist ihre Stärke, während bei der Crew von Capitan Kathryn Janeway alles streng individuell zugeht. Ja, es geht um Star Trek Raumschiff Voyager...
Deine Bemerkung fand ich lustig und ich hab heute sehr gelacht. Sie kam bei mir als Humor an und zwar als sehr - für mich- verständlicher und gelungener Humor. Also da hast du schon was "getroffen" bei mir - mitten ins Schwarze.
Smile

Na das baut mich jetzt aber auf, danke! Smile

Herz Elisabeth
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#13
Liebe MM,

mach doch mal ein Gedankenexperiment:

wenn es nix" da draußen" gibt, gibt es auch nix, was du von jemandem bekommen könntest - also auch nicht vom blauen Buch (oder von der Bildzeitung). Weder Erlösung noch sonst irgendetwas. Nix. Niente. Nada.

Selbst wenn du das Blaue verstündest - es könnte dir immer noch nichts geben.

Herz Christine
Was du mit anderen teilst, bestärkst du.
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#14
Eigentlich habe ich auf Michaelas Eingangsstatement deshalb zuerst einmal eher ausweichend reagiert, weil sie bei mir einen wunden Punkt getroffen hat, nämlich dass im Kurs das Thema Natur nicht vorkommt. Zeitweise schiebe ich diese Frage weg, aber sie rumort dann doch immer wieder in mir. Ich halte sehr viel von den Findhorn-Leuten, und die Botschaften, die Eileen Caddy und Dorothy Maclean empfangen und niedergeschrieben haben, sind dem Kurs sehr ähnlich. Sie sind nicht so intellektuell wie der Kurs und enthalten keine so ausgefeilte metaphysische Theorie, ihre Sprache ist sehr einfach. Aber ein wesentlicher Unterschied im Inhalt ist eben genau das: der Stellenwert der Natur. Wenn man sich auf ein so hohes metaphysisches Abstraktionsniveau begibt, dass es keine Unterschiede mehr gibt, dann kann man diese Frage wegphilosophieren. Aber für die spirituelle Praxis im Alltag hat sie eben doch Konsequenzen. Ich persönlich glaube nicht, dass es egal ist, ob wir unseren Planeten zerstören oder nicht, weil sowieso alles nur Illusion ist, das ist nicht meine Lesart des Kurses.

Es wird zwar nirgendwo ausdrücklich gesagt, dass mit SOHNSCHAFT das wahre Wesen der Menschheit gemeint ist. In den Textstellen, die sich nicht auf dem allerhöchsten Abstraktionsniveau sondern näher an der Anwendung im Alltag bewegen, wird dann aber aus dem Zusammenhang heraus schon klar, dass mit unseren Brüdern unsere Mitmenschen gemeint sind, und dass die SOHNSCHAFT das ist, was wir alle in Wahrheit sind, wie GOTT uns erschaffen hat. Trennung wird als die Illusion der Trennung der Brüder voneinander und von GOTT thematisiert, nicht als Trennung von der Natur. Vielleicht ist das eine Vereinfachung für pädagogische Zwecke. Ab und zu ist dann aber doch ein ganz dünner Riss im Text, durch den eine Ahnung davon durchschimmert, dass selbstverständlich noch längst nicht alles gesagt ist, was es zu sagen gäbe. Wir wissen nicht und können nicht wissen, was GOTT alles erschaffen hat, welche Arten von Wesen und welche Arten von Universen und Universen der Universen, welche Engel, Devas, Borgs, Kakerlakenseelen und Baumgeister, wie viele und welche Arten von wirklichen Welten und Himmeln.

Herz Elisabeth
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#15
Liebe Elisabeth,

was ich an mir beobachte, ist, dass ich das (Gute?), was ich will nicht tue.
Darin finde ich den Kurs hilfreich.
Natürlich will ich alle lieben, hilfreich und freundlich sein. Aber es scheint eine Ebene in mir zu geben, die genau das Gegenteil dessen will. Und darin sehe ich den Unterschied zu anderen Lehren. Der Kurs bringt mich auf die einzige Ebene zurück auf der ich entscheiden kann. Und wenn, wie Jesus es im Kurs betont, die Welt einfach aus einer falschen Grundannahme besteht, dann macht es wahrlich nur Sinn, sich an das wahre Fundament zu erinnern.

Herz
Susanne
„Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Herr.“ Augustinus
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#16
„Gott ist meine Quelle, ich kann nicht getrennt von ihm sehen“.
Sorry, tut mir leid für den WutAnfall.
Ich hab den Geist, der mir von Gott eingehaucht wurde, zum Streiten missbraucht.
Halte hier jetzt „die Füße still“
Danke für die Antworten. Ich fand das mit dem Seite rausreissen am Hilfreichsten für mich.
Also: was ich nicht verstehe, kein Drama draus machen, gibt tatsächlich genug, was ich sehr wohl verstehe, und - wie ich mit Siboa übereinstimme - es nicht lernen will.
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#17
(12.02.2012, 08:29)Siboa schrieb: Liebe Elisabeth,

was ich an mir beobachte, ist, dass ich das (Gute?), was ich will nicht tue.
Darin finde ich den Kurs hilfreich.
Natürlich will ich alle lieben, hilfreich und freundlich sein. Aber es scheint eine Ebene in mir zu geben, die genau das Gegenteil dessen will. Und darin sehe ich den Unterschied zu anderen Lehren. Der Kurs bringt mich auf die einzige Ebene zurück auf der ich entscheiden kann. Und wenn, wie Jesus es im Kurs betont, die Welt einfach aus einer falschen Grundannahme besteht, dann macht es wahrlich nur Sinn, sich an das wahre Fundament zu erinnern.

Herz
Susanne

und eine falsche grundannahme ist z.b., das hilfreich, freundlich sein oder ähnliches, irgendwas mit ERLÖSUNG zu tun hat.
dies sind wirkungen und resultieren aus der EINEN ursache, die uns bereitgestellt wird wenn wir die EBENE wie du sagst, bewusst entscheiden.
Herz gottfried
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#18
Das ist richtig, gottfried, sich gewollt anzustrengen auf gut und lieb zu "machen" statt aus der richtigen Verbindung heraus dann ganz natürlich lieb zu SEIN, hat mit Erlösung nichts zu tun.
Doch ich für mich habe mit Jesus zusammen entschieden, dass es mir nichts schadet, mich offen zu entschuldigen, wenn ich jemand ver- bzw. beurteilt habe, bzw. auch mal - einfach so zur Übung - die Füße ganz zähneknirschend still zu halten.
Und zwar hab ich da direkt was ("hinterher"= Zeit als Lernmittel) davon: ich merke, der Wutanfall geht vorbei und für mich macht es ( relativ Big Grin ) einen wohltuenden Unterschied, ob ich jeden Wutanfall ausgelebt habe oder meinem inneren Freund Jesus gegeben habe.
Ihr glaubt ja gar nicht, wie oft ich hier schon NICHT geplatzt bin....
Jesus kann damit einfach perfekt umgehen, egal "wie" ich ihm den Wutanfall gebe.
Ja, das macht er für mich, bis ich schließlich Jesus vergeben kann. Was ja im Prinzip schon in jeder Vergebungslektion geschieht, wenn man aufmerksam ist.

Ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern die Info habe ich aus Gary Renard,der von Arten und Pursah öfters dazu angehalten wird und ihm gesagt wird: es kann dir nichts schaden, dich schon mal in diesem und jenem zu üben....
Big Grin
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#19
(12.02.2012, 09:00)gottfried schrieb:
(12.02.2012, 08:29)Siboa schrieb: Liebe Elisabeth,

was ich an mir beobachte, ist, dass ich das (Gute?), was ich will nicht tue.
Darin finde ich den Kurs hilfreich.
Natürlich will ich alle lieben, hilfreich und freundlich sein. Aber es scheint eine Ebene in mir zu geben, die genau das Gegenteil dessen will. Und darin sehe ich den Unterschied zu anderen Lehren. Der Kurs bringt mich auf die einzige Ebene zurück auf der ich entscheiden kann. Und wenn, wie Jesus es im Kurs betont, die Welt einfach aus einer falschen Grundannahme besteht, dann macht es wahrlich nur Sinn, sich an das wahre Fundament zu erinnern.

Herz
Susanne

und eine falsche grundannahme ist z.b., das hilfreich, freundlich sein oder ähnliches, irgendwas mit ERLÖSUNG zu tun hat.
dies sind wirkungen und resultieren aus der EINEN ursache, die uns bereitgestellt wird wenn wir die EBENE wie du sagst, bewusst entscheiden.
Herz gottfried

Diese Ergänzung ist hilfreich im Konreten. Aber der Kurs treibt es ja dann doch auf die Spitze indem er sagt, es gäbe nur 2 Grundannahmen (Denksysteme).
Danke.

Herz
Susanne
„Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Herr.“ Augustinus
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#20
(11.02.2012, 23:24)Elisabeth schrieb: Eigentlich habe ich auf Michaelas Eingangsstatement deshalb zuerst einmal eher ausweichend reagiert, weil sie bei mir einen wunden Punkt getroffen hat, nämlich dass im Kurs das Thema Natur nicht vorkommt. Zeitweise schiebe ich diese Frage weg, aber sie rumort dann doch immer wieder in mir. Ich halte sehr viel von den Findhorn-Leuten, und die Botschaften, die Eileen Caddy und Dorothy Maclean empfangen und niedergeschrieben haben, sind dem Kurs sehr ähnlich. Sie sind nicht so intellektuell wie der Kurs und enthalten keine so ausgefeilte metaphysische Theorie, ihre Sprache ist sehr einfach. Aber ein wesentlicher Unterschied im Inhalt ist eben genau das: der Stellenwert der Natur. Wenn man sich auf ein so hohes metaphysisches Abstraktionsniveau begibt, dass es keine Unterschiede mehr gibt, dann kann man diese Frage wegphilosophieren. Aber für die spirituelle Praxis im Alltag hat sie eben doch Konsequenzen. Ich persönlich glaube nicht, dass es egal ist, ob wir unseren Planeten zerstören oder nicht, weil sowieso alles nur Illusion ist, das ist nicht meine Lesart des Kurses.

Es wird zwar nirgendwo ausdrücklich gesagt, dass mit SOHNSCHAFT das wahre Wesen der Menschheit gemeint ist. In den Textstellen, die sich nicht auf dem allerhöchsten Abstraktionsniveau sondern näher an der Anwendung im Alltag bewegen, wird dann aber aus dem Zusammenhang heraus schon klar, dass mit unseren Brüdern unsere Mitmenschen gemeint sind, und dass die SOHNSCHAFT das ist, was wir alle in Wahrheit sind, wie GOTT uns erschaffen hat. Trennung wird als die Illusion der Trennung der Brüder voneinander und von GOTT thematisiert, nicht als Trennung von der Natur. Vielleicht ist das eine Vereinfachung für pädagogische Zwecke. Ab und zu ist dann aber doch ein ganz dünner Riss im Text, durch den eine Ahnung davon durchschimmert, dass selbstverständlich noch längst nicht alles gesagt ist, was es zu sagen gäbe. Wir wissen nicht und können nicht wissen, was GOTT alles erschaffen hat, welche Arten von Wesen und welche Arten von Universen und Universen der Universen, welche Engel, Devas, Borgs, Kakerlakenseelen und Baumgeister, wie viele und welche Arten von wirklichen Welten und Himmeln.

Herz Elisabeth

Ich bin "gerade" dabei, mich mit "meiner" 'kitschigen' Seite auszusühnen Big Grin, sprich ich kann da keinen Widerspruch zu Findhorn, aber auch keinen zur Bildzeitung heute morgen sehen.
Wenn für dich, Elisabeth, ein Baumgeist - und das kann ich seeeeeeeehr gut nachvollziehen, denn ich liiiiiiieeeeebe Bäume, Blätter, die Natur usw. das WESEN Gottes symbolisch wiederspiegelt und du nicht das Symbol selber als Götzen nimmst, so what?
Das gehört für mich zum glücklichen Traum. Noch bilde ich mir ja ein, in der relativen Welt zu leben und da kann ich alles, was ich sehe - und ohne meine Quelle könnte ich ja gar nicht sehen (weder was "richtiges" noch was "falsches") - auch den Baumgeist hernehmen oder die Socken mit kitty drauf, die mir mein Mann neulich mitgebracht hat.
So rum hab ich oft weniger Widerstände als mit "philosophischen und anderen" Wörtern.
Gestern kam eine Doku über Nahtoderlebnisse. Auch wenn das immer noch zur Wahrnehmung gehört, doch vermute ich aus den Aussagen der Leute, dass einem in Nahtoderlebnissen die Wirklichkeit näher ist. Und wenn ich in mich hineinspüre, dann ist die Liebe ja schon jetzt oftmals überwältigend.
Die Leute haben oft gehört, sie seien zurückgeschickt worden, weil sie hier noch was zu erledigen hätten. Ich habe mri fest vorgenommen: wenn mir das passiert, dass ich mich damit nicht zufrieden gebe, sondern dass ich frage: was GENAU hab ich hier zu erledigen? Andererseits erübrigt sich die Frage durch den Kurs, denn ich weiß ja, was ich zu tun habe. Zu vergeben und die Brüder als das zu sehen, was sie WIRKLICH sind und ihnen das laut oder leise, schweigend oder beredt zu geben.
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