Die Kursmethodik
(11.02.2018, 08:50)Gast schrieb: Hm, ja, das ist mal ein anderer, frischer Ansatz. Ich könnte es, wacklig zwar und ganz schön misstrauisch, so angehen.

Hm, frisch? Du meinst: für dich neu, oder? Neu heißt, misstrauisch die Komfortzone der angelernten Kurzkonzepte und -terminologie zu verlassen, oder? Um sich DEM zuzuwenden, DER immer gemeint war? Ausschließlich, ohne deinen ach so notwendigen "gedanklichen Überbau"? Es ist ganz schön schwierig, sich dem Kurs zuzuwenden statt in den Meta-Strukturen der Kurstheorie zu verweilen.

(11.02.2018, 08:50)Gast schrieb: Immerhin kommt das Wort Geist viele Tausende Male im Kurs vor, Gregor. Groß und klein geschrieben.... Zwinker

Oh ja, immer wieder dieses Wort an jeder Ecke. Aber steht da irgendwo, dass man an "Geist" glauben muss? Es wird sogar erwähnt, dass man als Lehrer GOTTES nicht an Gott glauben muss, ja, eigentlich gar nicht kann. Aber an die Existenz von "Geist" muss man als Kursschüler glauben? Weil das Wort so heftig benutzt wird?

Das einzige, was erforderlich ist: Mach den nächsten Schritt und halte dich nicht mit dem auf, was du bis hierhin glaubst, gelernt zu haben.

Herz Gregor
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(11.02.2018, 13:55)Zeitweise schrieb: Wird von mir im Kurs mehr verlangt, als die Lektionen zu machen?

Und was fängst du nach einem Jahr an? Immer wieder neu anfangen, wie ein Klavierschüler, der immer wieder damit beginnt, "For Elise" zu klimpern? Da fällt mir doch gleich der gute alte Albert Einstein ein: "Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten." Kluger Bursche, der Albert.

(11.02.2018, 13:55)Zeitweise schrieb: Ja. Ich sollte auch das Textbuch lesen.

Stimmt. Denn da stehen jede Menge Lektionen drin. Smile

Herz Gregor
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(11.02.2018, 14:29)Gregor schrieb:
(11.02.2018, 08:50)Gast schrieb: Hm, ja, das ist mal ein anderer, frischer Ansatz. Ich könnte es, wacklig zwar und ganz schön misstrauisch, so angehen.

Hm, frisch? Du meinst: für dich neu, oder? Neu heißt, misstrauisch die Komfortzone der angelernten Kurzkonzepte und -terminologie zu verlassen, oder? Um sich DEM zuzuwenden, DER immer gemeint war? Ausschließlich, ohne deinen ach so notwendigen "gedanklichen Überbau"? Es ist ganz schön schwierig, sich dem Kurs zuzuwenden statt in den Meta-Strukturen der Kurstheorie zu verweilen.

(11.02.2018, 08:50)Gast schrieb: Immerhin kommt das Wort Geist viele Tausende Male im Kurs vor, Gregor. Groß und klein geschrieben.... Zwinker

Oh ja, immer wieder dieses Wort an jeder Ecke. Aber steht da irgendwo, dass man an "Geist" glauben muss? Es wird sogar erwähnt, dass man als Lehrer GOTTES nicht an Gott glauben muss, ja, eigentlich gar nicht kann. Aber an die Existenz von "Geist" muss man als Kursschüler glauben? Weil das Wort so heftig benutzt wird?

Das einzige, was erforderlich ist: Mach den nächsten Schritt und halte dich nicht mit dem auf, was du bis hierhin glaubst, gelernt zu haben.

Herz Gregor

Ich hab aber wirklich echte, grosse, schlaue Probleme und nicht so ein Pillepalleproblem wie: muss ein Kursschüler an Geist glauben Lmao
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(11.02.2018, 14:36)Gregor schrieb:
(11.02.2018, 13:55)Zeitweise schrieb: Wird von mir im Kurs mehr verlangt, als die Lektionen zu machen?

Und was fängst du nach einem Jahr an? Immer wieder neu anfangen, wie ein Klavierschüler, der immer wieder damit beginnt, "For Elise" zu klimpern? Da fällt mir doch gleich der gute alte Albert Einstein ein: "Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten." Kluger Bursche, der Albert.

(11.02.2018, 13:55)Zeitweise schrieb: Ja. Ich sollte auch das Textbuch lesen.

Stimmt. Denn da stehen jede Menge Lektionen drin. Smile

Herz Gregor


Ich fange jedes Jahr von Neuem damit an, keine Lektion zu wiederholen. Das geht gar nicht, weil nach einem Jahr mach ich die erste Lektion immer wieder anders.
Big Grin
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(11.02.2018, 14:29)Gregor schrieb:
(11.02.2018, 08:50)Gast schrieb: Hm, ja, das ist mal ein anderer, frischer Ansatz. Ich könnte es, wacklig zwar und ganz schön misstrauisch, so angehen.

Hm, frisch? Du meinst: für dich neu, oder? Neu heißt, misstrauisch die Komfortzone der angelernten Kurzkonzepte und -terminologie zu verlassen, oder? Um sich DEM zuzuwenden, DER immer gemeint war? Ausschließlich, ohne deinen ach so notwendigen "gedanklichen Überbau"? Es ist ganz schön schwierig, sich dem Kurs zuzuwenden statt in den Meta-Strukturen der Kurstheorie zu verweilen.

(11.02.2018, 08:50)Gast schrieb: Immerhin kommt das Wort Geist viele Tausende Male im Kurs vor, Gregor. Groß und klein geschrieben.... Zwinker

Oh ja, immer wieder dieses Wort an jeder Ecke. Aber steht da irgendwo, dass man an "Geist" glauben muss? Es wird sogar erwähnt, dass man als Lehrer GOTTES nicht an Gott glauben muss, ja, eigentlich gar nicht kann. Aber an die Existenz von "Geist" muss man als Kursschüler glauben? Weil das Wort so heftig benutzt wird?

Das einzige, was erforderlich ist: Mach den nächsten Schritt und halte dich nicht mit dem auf, was du bis hierhin glaubst, gelernt zu haben.

Herz Gregor
Ja, es ist für mich ein "ganz anderer", also frischer Ansatz, weil  ich - außer vielleicht ganz zu Beginn des Kurslernens und ab und zu mal zwischendurch mehr oder weniger zufällig nicht die Metaphysik - sprich den Verstandes-"geist" - bemüht habe. Es gibt z.B. fast kein Buch oder Hör-worksshop (in deutsch) von K. Wapnick), das ich nicht gelesen oder mir angehört hätte. Abgesehen von all den anderen zig Kursauslegern, die herangezogen habe. Da bin ich wohl um einer gewissen Sicherheit willen in der Komfortzone hängen geblieben. Außer Groll, Wut und Zorn hat mir das aber nicht wirklich Sicherheit gebracht. Ich hab neulich sogar so ein deutliches Gefühl gehabt von: vor dem Kurs hatte ich mehr Vertrauen in etwas, was nix mit "meiner" Welt zu tun hat. Wo ist denn das geblieben? So unsicher und ängstlich wie ich jetzt bin...!
Dieses "ganz andere" macht auch Wackelpuddingknie...trotzdem mach ich mich jetzt auf, denn dieses Wertvolle kann mir nicht verloren gegangen sein, wenn es stimmt, was der Kurs sagt. Ich kann ihn ja als meine Oma betrachten und mich als dieses Kind, das ich mal war und bedingungslos angenommen hat, was sie sagte. (Nur so als Bild)
In den Zweifel hab ich jedenfalls wesentlich mehr Energie reingesteckt, als ins vertrauensvolle "Kurs lernen".
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