Lektion 358
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Lektion 358 - 24. Dezember

Kein Ruf an GOTT kann ungehört oder unerwidert bleiben. Und dessen kann ich gewiss sein: SEINE Antwort ist die, die ich wirklich will.

Unsere Geister sind es, die sich miteinander verbinden, indem wir die Welt segnen. Und aus dem Einssein, das wir erlangt haben, rufen wir zu allen unseren Brüdern und bitten sie, dass sie unseren Frieden mit uns teilen und unsere Freude vollenden. (Ü-II.15.4:3-4)

Ich will nicht vergessen, dass ich selbst nichts bin, mein SELBST aber alles IST. (1:7)

Der HEILIGE GEIST spricht immer nur aus der Perspektive jenes SELBST, das ich wirklich BIN. ER bestärkt und verhätschelt niemals die falsche Wahrnehmung meiner wahren IDENTITÄT, sondern zielt auf das vollkommene Wiedererkennen meines wahren SELBST, dessen, was ich wirklich BIN. Auch wenn ich oft verwirrt bin - ER ist es nicht. So will ich IHM vertrauen.

Erkannt zu werden - und damit ist im Kurs der HIMMEL gemeint - bedeutet, kein Selbst zu haben. Wenn wir also mit Jesus den letzten Schleier hinter uns lassen, gehen wir in die Gegenwart GOTTES und CHRISTI, unserem wahren SELBST ein. Wir sind nicht länger als individuelles Selbst sichtbar, denn Sehen - oder Wahrnehmung - ist Teil der illusionären Welt, in dem dieses individuelle, getrennte und besondere Selbst lebt. (Kenneth Wapnick, Den Widerstand aufgeben - die Liebe annehmen, S. 22).

Wie gerne möchte ich gemeinsam mit dir allen Widerstand aufgeben, um diese Welt zu segnen. Wie gerne möchte ich mich mit dir verbinden, auf dass wir SEINEN Frieden teilen und SEINE LIEBE annehmen. Und wie gerne möchte ich mit dir zusammen SEINEN RUF an all unsere Brüder weitergeben, denn sie sind, was ich - nur mir dir gemeinsam - BIN!

So will ich nun still sein und auf IHN warten.
Wunder sind natürlich. Wenn sie nicht geschehen, ist etwas fehlgegangen.

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