"NICHTS"
#1
Jaja, Gregor, der schon wieder!  Big Grin
(deine Schuld, denn du warst es, der ihn neulich hier erwähnt hat):

"NICHTS muss sich ändern. Die Lösung für das Leid der  Erde" 
von Matthias Pöhm

Ich habe mir dieses Buch aus Deutschland kommen lassen (eine englische Uebersetzung soll, laut Autor, nicht in absehbarer Zeit vorgesehen sein) -- und kann kaum aufhören, darin zu lesen.

Obwohl es nichts mit dem Kurs zu tun hat (zumindest nicht "direkt"), findet man hierin einen Nachhilfe-Unterricht über die vielen subtilen Tücken des Egos -- und zwar wie mit einem Laserstrahl getroffen (kann mitunter unangenehm werden!), gewürzt mit trockenem Humor. Und dann die Lösung..., die mir vermutlich ohne mein bisschen Kursverständnis unverständlich bleiben würde.
____________________________________________________________________________
"Vergiss diese Welt, vergiss diesen Kurs, und komm mit völlig leeren Händen zu deinem Gott."
Antworten
#2
Die Kundenrezensionen auf Amazon finde ich spannend. Äußerst polarisierend, wie nicht anders zu erwarten bei einem Buch, das sich nicht auf den ersten Blick in die Buddhismus-/Advaita-Ecke schieben lässt, sondern die "Unverschämtheit" besitzt, die Buddhismus-/Advaita-Aussagen auf die Welt anzuwenden.

Allerdings frage ich mich, was Herr Pöhm über das "Ich" schreibt, was nicht auf den 1.200 Seiten im Kurs bereits angesprochen wird? Das soll jetzt keine Kritik sein, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, dass eine andere Sprache und Hinweise auf konkrete Gegebenheiten hilfreich sein können.

Herz Gregor
Antworten
#3
(06.09.2016, 20:42)Gregor schrieb: Allerdings frage ich mich, was Herr Pöhm über das "Ich" schreibt, was nicht auf den 1.200 Seiten im Kurs bereits angesprochen wird? Das soll jetzt keine Kritik sein, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, dass eine andere Sprache und Hinweise auf konkrete Gegebenheiten hilfreich sein können.

IMHO, genau so isses.
____________________________________________________________________________
"Vergiss diese Welt, vergiss diesen Kurs, und komm mit völlig leeren Händen zu deinem Gott."
Antworten
#4
(07.09.2016, 02:02)Inge schrieb:
(06.09.2016, 20:42)Gregor schrieb: Allerdings frage ich mich, was Herr Pöhm über das "Ich" schreibt, was nicht auf den 1.200 Seiten im Kurs bereits angesprochen wird? Das soll jetzt keine Kritik sein, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, dass eine andere Sprache und Hinweise auf konkrete Gegebenheiten hilfreich sein können.

IMHO, genau so isses.

Die Leseprobe hat dann also bei dir ganz anders gewirkt als bei mir.  Big Grin

Aber so isses eben.

Herz Gregor
Antworten
#5
(07.09.2016, 16:01)Gregor schrieb:
(07.09.2016, 02:02)Inge schrieb:
(06.09.2016, 20:42)Gregor schrieb: Allerdings frage ich mich, was Herr Pöhm über das "Ich" schreibt, was nicht auf den 1.200 Seiten im Kurs bereits angesprochen wird? Das soll jetzt keine Kritik sein, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, dass eine andere Sprache und Hinweise auf konkrete Gegebenheiten hilfreich sein können.

IMHO, genau so isses.

Die Leseprobe hat dann also bei dir ganz anders gewirkt als bei mir.  Big Grin

Aber so isses eben.

Herz Gregor

Ich hab mir dass Buch bestellt am Mittwoch sollte ich es haben die Leseprobe hat mich einfach sehr neugierig gemacht Liebe Grüsse Luise
Antworten
#6
(11.09.2016, 17:51)luise schrieb:
(07.09.2016, 16:01)Gregor schrieb:
(07.09.2016, 02:02)Inge schrieb:
(06.09.2016, 20:42)Gregor schrieb: Allerdings frage ich mich, was Herr Pöhm über das "Ich" schreibt, was nicht auf den 1.200 Seiten im Kurs bereits angesprochen wird? Das soll jetzt keine Kritik sein, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, dass eine andere Sprache und Hinweise auf konkrete Gegebenheiten hilfreich sein können.

IMHO, genau so isses.

Die Leseprobe hat dann also bei dir ganz anders gewirkt als bei mir.  Big Grin

Aber so isses eben.

Herz Gregor

Ich hab mir dass Buch bestellt am Mittwoch sollte ich es haben die Leseprobe hat mich einfach sehr neugierig gemacht Liebe Grüsse Luise
Genau wie du, liebe Luise, war ich neugierig und hab mir das Buch bestellt - und damit gleichzeitig Gregors kluge Bemerkung: äh, was steht da eigentlich bezüglich des Egos drin, was nicht bereits im Kurs steht, auf ignore gestellt ;)
Da ich ja auch mit Advaita (Neo-Advaita..) vor und während des Kurslernens zu tun hatte/habe – ist nicht tieferer Erwähnung wert – ist mir die „Geschichte“ bekannt mit: Gott war es in seiner Herrlichkeit und Seeligkeit und Erfülltheit und Glück iwi langweilig. Nu will er aber mal was anderes / knackiges erleben. Zwar weiß er nicht was, aber hauptsach: was anderes. Ständig glückselig sein? Gäääääääähn ---- wie langweilig. Wo er auch hingeht, was er auch erfährt: immer nur die gleiche ewige langweilige Glückseligkeit.
Och nö!
Da musste er sich doch was gegenteiliges ausdenken, gell!
Da muss doch mal bissl Leben in die Bude / in den glückseligen Einheitsbrei kommen.
Also erfand er zu seinem SEIN das Gegenteil: eine vorgestellte virtuelle Welt, in der es scheinbare Trennung, Grausamkeit, die allerschlimmsten Gräuel gibt, nur- um dann iwi und irgendwann erleichtert festzustellen:
Och nö! Hehe.
Stimmt ja alles gar nicht, ich bin ja Gott selbst. Denn, so die Begründung: wenn er immer nur das Glück selber ist, könne er sich nicht selbst erfahren.
WEIA


Warum ich das schreibe?
Weil genau das ein Herr Pöhm - „der schon wieder“ - in seinem Buch NICHTS muss sich ändern – sinngemäß so schreibt.
Und das ist nur eine andere Form von: Gott ist für die Welt, die ich sehe, verantwortlich.

Ich hab selten so einen Lernschub erlebt.
Antworten
#7
(16.09.2016, 21:23)Gast MM schrieb: Da ich ja auch mit Advaita (Neo-Advaita..) vor und während des Kurslernens zu tun hatte/habe – ist nicht tieferer Erwähnung  wert – ist mir  die  „Geschichte“ mit: Gott war es in seiner Herrlichkeit und Seeligkeit und  Erfülltheit und Glück iwi langweilig. Nu will er aber mal was anderes / knackiges  erleben. Zwar weiß er nicht was, aber hauptsach: was anderes. Ständig glückselig sein? Gäääääääähn ---- wie langweilig. Wo er auch hingeht, was er auch erfährt: immer nur die gleiche ewige langweilige Glückseligkeit. 
Och nö!
Da musste er sich doch was gegenteiliges ausdenken, gell!
Da muss doch mal bissl Leben in die Bude / Einheitsbrei kommen.
Also macht er aus seinem Grundgefühl / GrundSEIN  was Extranes und nannte es Glück und erfand dazu das Gegenteil. Um dann das herzunehmen und es abzuspalten und zu konstatieren: das ist Glück und das da, was ich mir  grad ausgekokelt hab, um mich endlich mal selber zu erfahren, denn ich will doch schließlich echt mal wissen, wer oder was ich bin: was besonderes oder nix besonderes??? muss ich mir eine virtuelle Welt vorstellen, in der es scheinbare Trennung, Grausamkeit, die allerschlimmsten Gräuel gibt, nur- um dann iwi und irgendwann erleichtert festzustellen:
Och nö! Hehe.
Stimmt ja alles gar nicht, ich bin ja der sog. Heilige Sohn Gottes selbst.....
WEIA
Warum ich das schreibe?
Weil genau das ein Herr Pöhm - „der schon wieder“ - in seinem Buch NICHTS muss sich ändern – sinngemäß so schreibt.
Ich hab selten so einen Lernschub erlebt.
Klingt bei mir etwas durcheinander, aber ich hoffe, Gregor, du bringst es in so eine sprachliche Ordnung, dass es verständlicher ist.
Da hab ich vollstes Vertrauen.

Also ehrlich gesagt, liebe MM, es ist mir leider nicht klar, was du hier sagen willst.  Rolleyes2
(Ich selbst habe besagtes Buch nun fast ganz gelesen.)
____________________________________________________________________________
"Vergiss diese Welt, vergiss diesen Kurs, und komm mit völlig leeren Händen zu deinem Gott."
Antworten
#8
(16.09.2016, 23:02)Inge schrieb: Also ehrlich gesagt, liebe MM, es ist mir leider nicht klar, was du hier sagen willst.  Rolleyes2
(Ich selbst habe besagtes Buch nun fast ganz gelesen.)

Ich spreche von dem Abschnitt: "Warum gibt es uns"; Seite 68.
Meine Frage an dich ist: wie ist es denn dir, die du die Metaphysik des Kurses schon fast Jahrzehnte kennst, beim Lesen dieser Zeilen gegangen? Du hast das ja auch gelesen.
Wie gehts dir damit, wenn geschrieben wird, es gibt uns, weil Gott halt mal spielen will, wie es ist, nicht Gott zu sein, sondern Opfer, Leiden, Schmerz usw. DAMIT er sich wieder daran erinnert, dass er das (z.B. das Leiden) aber doch gar nicht ist.
Diese Argumentation habe ich gehört, seit ich mich mit Spiritualität anno 2008 (im ehmealigen Satssangforum) befasse. Deshalb nehme ich an, dass das vom Advaita her kommt. Und für mich gehört das in die gleiche Kategorie wie das, was man aus islamischen Kreisen hört: Gott will uns prüfen.
Woher kommt eigentlich diese Argumentation: Gott will spielen, dass er nicht Gott ist? Ich vermute, vom Advaita - Neo-Advaita? Vielleicht weiß jemand mehr, woher das kommt?
Die heutige Lektion lautet: Was ich sehe, ist eine Form von Rache.
DAS sagt der Kurs.
Antworten
#9
(17.09.2016, 03:34)Gast MM schrieb: Ich spreche von dem Abschnitt: "Warum gibt es uns"; Seite 68.
Meine Frage an dich ist: wie ist es denn dir, die du die Metaphysik des Kurses schon fast Jahrzehnte kennst, beim Lesen dieser Zeilen gegangen? Du hast das ja auch gelesen.
Wie gehts dir damit, wenn geschrieben wird, es gibt uns, weil Gott halt mal spielen will, wie es ist, nicht Gott zu sein, sondern Opfer, Leiden, Schmerz usw. DAMIT er sich wieder daran erinnert, dass er das (z.B. das Leiden) aber doch gar nicht ist.
Diese Argumentation habe ich gehört, seit ich mich mit Spiritualität anno 2008 (im ehmealigen Satssangforum) befasse.  Deshalb nehme ich an, dass das vom Advaita her kommt. Und für mich gehört das in die gleiche Kategorie wie das, was man aus islamischen Kreisen hört: Gott will uns prüfen.
Woher kommt eigentlich diese Argumentation: Gott will spielen, dass er nicht Gott ist? Ich vermute, vom Advaita - Neo-Advaita? Vielleicht weiß jemand mehr, woher das kommt?
Die heutige Lektion lautet: Was ich sehe, ist eine Form von Rache.
DAS sagt der Kurs.

Ich argumentiere und diskutiere nicht gern -- das liegt mir einfach nicht.
Beim Lesen besagten Abschnitts habe ich öfter mit den Kopf genickt. Ich vergleiche solche Texte nicht mit dem Kurs, spüre jedoch aus dem content (also nicht aus der Form = Worte), dass da was Wahres dran ist. Zerpflücken tu ich solche Sachen grundsätzlich nicht.
Ausserdem klammere ich mich an keine Metaphysik -- ich nehme sie bloss zur Kenntnis, so gut ich dazu in der Lage bin.
Und darüber spekulieren wer/was Gott ist tu ich sowieso nicht.
Es sind Herrn Pöhms Ansichten, die -- und das weiss ich nicht -- vermutlich auf Erfahrung (Erleben) basieren, also nicht nur reine Theorie sind (man findet hie und da leise Hinweise, dass er ein "Erwachungserlebnis" hatte). Wenngleich ich auch nicht alles, was er schreibt, verstehe, finde ich die Ehrlichkeit, mit der er das Kind beim Namen nennt (Ego) sehr erfrischend. Wenn die Tücken des  Egos schonungslos aufgedeckt werden (so wie er es tut), ist das jedoch zunächst meist unangenehm -- dennoch auch gleichzeitig amüsant. 
Insgesamt finde ich das Buch durchaus lesenswert (danke, Gregor, für den Pöhm-Hinweis! Big Grin ), manchmal auch etwas irritierend, und hat oftmals ein Schmunzeln -- ja sogar laute Lacher! -- hervorgerufen.
Sodele, das wär's.
____________________________________________________________________________
"Vergiss diese Welt, vergiss diesen Kurs, und komm mit völlig leeren Händen zu deinem Gott."
Antworten
#10
(17.09.2016, 13:29)Inge schrieb:
(17.09.2016, 03:34)Gast MM schrieb: Ich spreche von dem Abschnitt: "Warum gibt es uns"; Seite 68.
Meine Frage an dich ist: wie ist es denn dir, die du die Metaphysik des Kurses schon fast Jahrzehnte kennst, beim Lesen dieser Zeilen gegangen? Du hast das ja auch gelesen.
Wie gehts dir damit, wenn geschrieben wird, es gibt uns, weil Gott halt mal spielen will, wie es ist, nicht Gott zu sein, sondern Opfer, Leiden, Schmerz usw. DAMIT er sich wieder daran erinnert, dass er das (z.B. das Leiden) aber doch gar nicht ist.
Diese Argumentation habe ich gehört, seit ich mich mit Spiritualität anno 2008 (im ehmealigen Satssangforum) befasse.  Deshalb nehme ich an, dass das vom Advaita her kommt. Und für mich gehört das in die gleiche Kategorie wie das, was man aus islamischen Kreisen hört: Gott will uns prüfen.
Woher kommt eigentlich diese Argumentation: Gott will spielen, dass er nicht Gott ist? Ich vermute, vom Advaita - Neo-Advaita? Vielleicht weiß jemand mehr, woher das kommt?
Die heutige Lektion lautet: Was ich sehe, ist eine Form von Rache.
DAS sagt der Kurs.

Ich argumentiere und diskutiere nicht gern -- das liegt mir einfach nicht.
Beim Lesen besagten Abschnitts habe ich öfter mit den Kopf genickt. Ich vergleiche solche Texte nicht mit dem Kurs, spüre jedoch aus dem content (also nicht aus der Form = Worte), dass da was Wahres dran ist. Zerpflücken tu ich solche Sachen grundsätzlich nicht.
Ausserdem klammere ich mich an keine Metaphysik -- ich nehme sie bloss zur Kenntnis, so gut ich dazu in der Lage bin.
Und darüber spekulieren wer/was Gott ist tu ich sowieso nicht.
Es sind Herrn Pöhms Ansichten, die -- und das weiss ich nicht -- vermutlich auf Erfahrung (Erleben) basieren, also nicht nur reine Theorie sind (man findet hie und da leise Hinweise, dass er ein "Erwachungserlebnis" hatte). Wenngleich ich auch nicht alles, was er schreibt, verstehe, finde ich die Ehrlichkeit, mit der er das Kind beim Namen nennt (Ego) sehr erfrischend. Wenn die Tücken des  Egos schonungslos aufgedeckt werden (so wie er es tut), ist das jedoch zunächst meist unangenehm -- dennoch auch gleichzeitig amüsant. 
Insgesamt finde ich das Buch durchaus lesenswert (danke, Gregor, für den Pöhm-Hinweis! Big Grin ), manchmal auch etwas irritierend, und hat oftmals ein Schmunzeln -- ja sogar laute Lacher! -- hervorgerufen.
Sodele, das wär's.
Ich weiß nicht, ob ich mich an eine Metaphysik klammere. Kann schon sein.
Die Übungen hab ich sowieso in praxi zu machen - z.B gerade jetzt, denn ich ärgere mich über deine Antwort. Also muss ich was völlig falsch sehen und mit dem falschen Berater gucken.
Warum und weshalb ich mich ärgere - tja, da hat das Ego ja immer viele Gründe und die gebe ich jetzt still und innen gleich weiter, denn sie sind IMMER FALSCH und die Gefühle, die hieraus erwachsen sind unangenehm. Und so will ich nicht auf meine Brüder schauen.
Eines kann ich aber schon sagen: seit ich den Kurs mache, bemühe ich mich allerdings, auch die Metaphysik zu verstehen, denn sonst kann ich ihn nicht praktizieren bzw. rumpele irgendwelche Holzautobahnen hoch und lege ihn mit dem Egodenksystem aus.
Das war der Grund, warum ich auf dem Kapitel so rumgeritten bin. Ich finde das Buch auch bezüglich des Egodenksystems sehr ehrlich und manche Beispiele von ihm äußerst klar. Ich lese es diesbezüglich auch ganz gern.
Antworten




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste