Grundlos glücklich
#31
(01.01.2017, 23:22)Gregor schrieb:
(01.01.2017, 23:01)Gast schrieb: Hallo an Alle im Chat,

mein Mann beschäftigt sich mit dem Thema seit zwei Jahren. Zu Weihnachten hat er mir das Buch von Katja geschenkt. Das ist nicht meine Welt. Ich lese aus dem Buch heraus, dass es ein innerer Weg ist, der für mich nicht in Einklang mit Beziehung zu einem Partner steht. Wer kann mir seine Erfahrungen über funktionierende Partnerschaften erzählen, wenn nur ein Teil diesen Weg für sich als richtig ansieht.
Danke schon mal für die Offenheit.

Vor ca. 20 Jahren haben meine Partnerin und ich die 365 Übungen des Kurses zeitlich versetzt durchgeführt. Mittlerweile sind wir verheiratet - auch heute noch, ohne jegliche Tendenz des Auseinanderdriftens.

Auch das Buch von Katja habe ich zwischenzeitlich gelesen. Wir sind seitdem immer noch glücklich verheiratet. Obwohl wir beide, meine Frau und ich, den Weg nach wie vor als goldrichtig ansehen.

Herz Gregor


Danke Gegor, für Deine schnelle Antwort.

Ich bin glücklich und zufrieden und in meiner inneren Mitte so wie ich mein Leben führe. Ich bin nicht auf der Suche nach der großen Wahrheit. Ich hatte eine behütete Kindheit und immer ein selbstbestimmtes Leben, dass mich zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin. Ich werde mich auf diesen Weg "Ein Kurs in Wundern" nicht einlassen.  Wenn ich die Lebensgeschichten der "Ein Kurs in Wundern"-Leber so anschaue, dann ist da immger ganz viel Unbeständigkeit, Wechsel, Haltlosigkeit in der Kindheit oder Jungend zu finden. Da ich behütet und geborgen mit viel Vertrauen, Sicherheit und Liebe aufgewachsen bin und dies auch für meine Kinder so will, schreibe ich nochmals meine Bitte:

Ich suche Menschen die es geschafft haben (oder auch nicht) eine Partnerschaft zu leben, in der nur ein Partner diesen Weg verfolgt und der andere Partner eben nicht.

Danke, dass ich diese Frage hier stellen darf und hoffe auf viele Antworten.
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#32
(01.01.2017, 23:01)Gast schrieb: Hallo an Alle im Chat,

mein Mann beschäftigt sich mit dem Thema seit zwei Jahren. Zu Weihnachten hat er mir das Buch von Katja geschenkt. Das ist nicht meine Welt. Ich lese aus dem Buch heraus, dass es ein innerer Weg ist, der für mich nicht in Einklang mit Beziehung zu einem Partner steht. Wer kann mir seine Erfahrungen über funktionierende Partnerschaften erzählen, wenn nur ein Teil diesen Weg für sich als richtig ansieht.
Danke schon mal für die Offenheit.

Meine Ehefrau kennt den Kurs nicht und hat noch nie ein Wort in dem Buch gelesen, aber wir haben eine funktionierende Ehe...was auch immer das heissen soll....und das nach 27 Jahren Ehe von denen  ich ca. 20 Jahre mit dem Kurs gelebt habe.


Lieber Gruß von Zeitweise
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#33
Lieber Gast, es ist vollkommen in Ordnung, wenn der Kursweg nicht deiner ist. Das bedeutet aber nicht, dass eine gut funktionierende und erfüllte Partnerschaft nicht möglich ist, wenn nur einer von beiden den Kurs anwendet. Es ist ein innerer Weg und Prozess, den ich für mich gehe, um mein eigenen Themen anzuschauen und aufzuheben und dies kommt dann absolut jeder Beziehung zu Gute, ob das Gegenüber nun auch Kursschüler ist oder nicht. Denn gerade aus meiner eigenen Verstricktheit und Unbewusstheit entstehen einige der Konflikte in Beziehungen, und die schaue ich mir  mit der Kurspraxis in mir an. Mit welchen Sichtweisen, Ansätzen oder Methoden der andere wiederum seine löst, spielt dabei keine Rolle. Ich erlebe mit dem Kurs diesbezüglich sogar eine unermessliche Offenheit für die Wege anderer und kann sie auch auf ihren Wegen unterstützen. Letztlich dann kommen wir im Kern auf allen Wegen zum gleichen Ziel. Ich denke, du hast da etwas missverstanden, denn an keiner Stelle meines Buches oder im Kurs steht, dass in einer Beziehung beide den Kurs anwenden müssen, damit eine erfüllte Beziehung möglich bzw. damit Beziehungsprobleme gelöst werden können. Ich kenne von Kursschülern alle Kombinationen: beide machen den Kurs und sie trennen sich oder sind weiterhin gern zusammen oder nur einer macht den Kurs und sie trennen sich oder sind weiter gern zusammen - ganz normal  wie es auch geschieht, wenn keiner von beiden den Kurs macht oder sie unterschiedlichen Herangehensweisen folgen. Ich wünsche dir alles Gute für deinen/euren Weg. Herzliche Grüße, Katja
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#34
Hallo Katja,
danke für Deine Ausführungen. Meine Bitte war, dass ich von jemandem persönlich seine Geschichte erfahren darf bzüglich Partnerschaft und dem Kurs. Du kennst die Hintergründe in meiner Beziehung ja und erkennst meine Not.

Also nochmals die Bitte an alle im Chat. Wer möchte sich diesbezüglich mit mir Austauschen?
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#35
(01.01.2017, 23:01)Gast schrieb: Hallo an Alle im Chat,

mein Mann beschäftigt sich mit dem Thema seit zwei Jahren. Zu Weihnachten hat er mir das Buch von Katja geschenkt. Das ist nicht meine Welt. Ich lese aus dem Buch heraus, dass es ein innerer Weg ist, der für mich nicht in Einklang mit Beziehung zu einem Partner steht. Wer kann mir seine Erfahrungen über funktionierende Partnerschaften erzählen, wenn nur ein Teil diesen Weg für sich als richtig ansieht.
Danke schon mal für die Offenheit.

Hallo lieber Gast,
Seit etwa 10 Monaten beschäftige ich mich mit dem Kurs. Anfänglich habe ich versucht, meinen Mann mit einzubinden, habe ihm aus dem Kurs vorgelesen, versucht, mit ihm gemeinsam die Übungen zu machen.....
Die Versuche, ihm den Kurs näher zu bringen beruhten zum einen Teil von meiner Faszination für diese neue Ausrichtung des Geistes,
aber  waren gewiss auch Ausdruck meiner Angst, dass wir uns mehr und mehr voneinander entfernen, wenn nur ich mit dem Kurs arbeite.
Was er mir vermittelt ist, dass er das gut findet, dass ich das mache, er das aber für sich nicht braucht.
Und dank des Kurses kann ich das inzwischen einfach so stehen lassen (zumindest meistens) und unsere
Beziehung wird liebevoller, toleranter und entspannter. Und das liegt allein in meiner Verantwortung.
Ich weiß nicht, ob Dir das weiterhilft ?
 Abschließend noch eine Buddhistische Weisheit:

Belasse alle Dinge in ihrem eigenen Wesen
dann werden sie durch dich
aus sich selbst heraus befreit  Herz
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#36
(01.01.2017, 23:01)Gast schrieb: mein Mann beschäftigt sich mit dem Thema seit zwei Jahren. Zu Weihnachten hat er mir das Buch von Katja geschenkt. Das ist nicht meine Welt. Ich lese aus dem Buch heraus, dass es ein innerer Weg ist, der für mich nicht in Einklang mit Beziehung zu einem Partner steht. Wer kann mir seine Erfahrungen über funktionierende Partnerschaften erzählen, wenn nur ein Teil diesen Weg für sich als richtig ansieht.
Danke schon mal für die Offenheit.

Hallo Gast,

der Kurs ist ein innerer Weg, ein Selbststudium. Im Prinzip könnte man ihn lesen und praktizieren, ohne je ein Wort darüber verlauten zu lassen. Oft will man sich aber doch über ihn austauschen, über seine Gedanken und Erfahrungen reden. Zum Problem wird es meiner Meinung nach erst, wenn man versucht, den Partner zu überzeugen, ihn quasi zu missionieren. Ich habe selbst erlebt, dass man sehr wohl nicht genau das Gleiche glauben, aber den Glauben des anderen dennoch respektieren kann und dass das kein Problem für die Beziehung ist. Ist es entscheidend für eine Partnerschaft, was man für eine Vorstellung von Gott oder Jesus hat, oder ob man überhaupt spirituell oder gläubig ist? Ist es nicht viel entscheidender, dass man ähnliche Vorstellungen vom Zusammenleben, von Distanz und Nähe hat? Um nur ein Beispiel zu nennen.

Mich würde interessieren: wie kommst du darauf, dass der Kurs als innerer Weg nicht in Einklang mit Beziehung zu einem Partner steht?

Was genau befürchtest du? Dass sich dein Mann von dir innerlich und äußerlich entfernt?

Thomas
So verstehe ich es jedenfalls.....
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#37
(02.01.2017, 16:00)Thomas schrieb:
(01.01.2017, 23:01)Gast schrieb: mein Mann beschäftigt sich mit dem Thema seit zwei Jahren. Zu Weihnachten hat er mir das Buch von Katja geschenkt. Das ist nicht meine Welt. Ich lese aus dem Buch heraus, dass es ein innerer Weg ist, der für mich nicht in Einklang mit Beziehung zu einem Partner steht. Wer kann mir seine Erfahrungen über funktionierende Partnerschaften erzählen, wenn nur ein Teil diesen Weg für sich als richtig ansieht.
Danke schon mal für die Offenheit.
Hallo Thomas,
herzlichen Dank für Deine Meinung. Ich habe meine Zweifel, dass wenn jemand innerlich für sich diese Überzeugungen lebt, damit Zeit verbringt und es dem Parnter verheimlicht (du schreibst man muss darüber kein Wort verlauten ) keine tiefe Vertrauensbasis herrschen kann. Ich möchte meinen Mann nicht beherrschen, er kann seine eigenen Entscheidungen treffen. Ich sehe aber die Veränderungen, die er in den letzten zwei Jahren gemacht hat, totaler Rückzug aus der Familie, er war gar nicht anwesend auch wenn er da war. Er hat sich komplett von mir und der Familie distanziert. Ich finde schon, dass dieser Punkt in dem "Inneren Weg" den er geht zu finden ist.
Wir wollen uns jetzt trennen, nach 25 Jahren und 3 Kindern. Ich heule rum, er ist im Frieden mit sich. Ich hoffe für Ihn, dass er kein einsamer Mann wird auf diesem Weg.
Wie ist es bei Dir in der Beziehung?
Deine zwei letzen Fragen beantworte ich mit Ja, weil das genau passiert ist.
Es ist schön, sich so offen auszutauschen, damit auch ich wieder meine innere Mtte finde.
Herzlichen Dank dafür.


Hallo Gast,

der Kurs ist ein innerer Weg, ein Selbststudium. Im Prinzip könnte man ihn lesen und praktizieren, ohne je ein Wort darüber  verlauten zu lassen. Oft will man sich aber doch über ihn austauschen, über seine Gedanken und Erfahrungen reden. Zum Problem wird es meiner Meinung nach erst, wenn man versucht, den Partner zu überzeugen, ihn quasi zu missionieren. Ich habe selbst erlebt, dass man sehr wohl nicht genau das Gleiche glauben, aber den Glauben des anderen dennoch respektieren kann und dass das kein Problem für die Beziehung ist. Ist es entscheidend für eine Partnerschaft, was man für eine Vorstellung von Gott oder Jesus hat, oder ob man überhaupt spirituell oder gläubig ist? Ist es nicht viel entscheidender, dass man ähnliche Vorstellungen vom Zusammenleben, von Distanz und Nähe hat? Um nur ein Beispiel zu nennen.

Mich würde interessieren: wie kommst du darauf, dass der Kurs als innerer Weg nicht in Einklang mit Beziehung zu einem Partner steht?

Was genau befürchtest du? Dass sich dein Mann von dir innerlich und äußerlich entfernt?

Thomas
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#38
(01.01.2017, 23:01)Gast schrieb: Hallo an Alle im Chat,

mein Mann beschäftigt sich mit dem Thema seit zwei Jahren. Zu Weihnachten hat er mir das Buch von Katja geschenkt. Das ist nicht meine Welt. Ich lese aus dem Buch heraus, dass es ein innerer Weg ist, der für mich nicht in Einklang mit Beziehung zu einem Partner steht. Wer kann mir seine Erfahrungen über funktionierende Partnerschaften erzählen, wenn nur ein Teil diesen Weg für sich als richtig ansieht.
Danke schon mal für die Offenheit.

[quote pid='47743' dateline='1483371520']
(02.01.2017, 16:00)Ich sehe aber die Veränderungen, die er in den letzten zwei Jahren gemacht hat, totaler Rückzug aus der Familie, er war gar nicht anwesend auch wenn er da war. Er hat sich komplett von mir und der Familie distanziert. Ich finde schon, dass dieser Punkt in dem "Inneren Weg" den er geht zu finden ist. schrieb: Wir wollen uns jetzt trennen, nach 25 Jahren und 3 Kindern. Ich heule rum, er ist im Frieden mit sich. Ich hoffe für Ihn, dass er kein einsamer Mann wird auf diesem Weg. 
Wie ist es bei Dir in der Beziehung?
Deine zwei letzen Fragen beantworte ich mit Ja, weil das genau passiert ist. 
Es ist schön, sich so offen auszutauschen, damit auch ich wieder meine innere Mtte finde.
Herzlichen Dank dafür.

[/quote]

Ich gehe schon lange mit dem Kurs, auch so ca. 20 Jahre - mehr oder weniger mit Pausen. Sowohl mein erster Mann als auch mein zweiter Mann haben nicht diesen gleichen Weg verfolgt. Und das war auch nie ein Problem für mich. Der Kurs ist für mich, ich lerne ihn - mein Partner muss ihn nicht machen.
Derzeit interessiert sich mein Mann gerade verstärkt dafür, was das eigentlich für ein Weg ist, und ich spreche viel mit ihm darüber. Auch die Einführung von Wapnich hat er gelesen. Aber ich glaube eigentlich nicht, daß er diesen Weg weiter verfolgen wird. Er braucht etwas anderes, und das gibt es ja auch zur Genüge.


Ich denke, wenn dein Mann sich tatsächlich aufgrund seines inneren Weges total aus eurer Beziehung und eurer Familie zurück gezogen hat, dann hat er den Kurs gründlich mißverstanden. Das hilft dir jetzt nicht wirklich weiter. Was du gerade erlebst ist sicherlich eine bittere Erfahrung.
Herz 
Susanne
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#39
Ich glaube, wenn sich ein Partner für einen spirituellen Weg entscheidet, sollte er die Beziehung befruchten. Auf jeden Fall sollte man den spirit. Weg nicht egoistisch gehen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Der "Weg" sollte doch zu mehr Verständnis, Güte und Mitgefühl führen. Also als etwas positives erfahren werden, von dem der ihn geht und von dem, der ihn eben nicht oder noch nicht geht. 

Egal welchen Weg man beschreitet, wenn er zu Rückzug und Desinteresse an den tägl. Pflichten oder der Familie führt hat man irgendetwas nicht verstanden. Ich glaube aber auch, dass wenn die Beziehung darunter leidet oder zu Bruch geht, es schon vorher gekriselt hat. Dafür sollte man aber nicht den spirit. Weg verantwortlich machen. Das würde ich dann als Alibi sehen. Und es ist auch nicht richtig zu denken man kann den Weg nur gehen wenn man sich jeglicher Verantwortung entzieht. Das ist falsch! Und auch nicht im Sinne des Kurses. Denn der "Marktplatz" ist das beste Übungsfeld!

Beziehungen entstehen, haben Bestand oder gehen vorbei wenn man sich aneinander abgearbeitet hat. Das ist so, mit oder ohne spirit. Weg. Ich war auch verheiratet.
Meine Ex - Frau ging auch einen spirit. Weg unsere Beziehung hatte trotzdem keinen Bestand. Das lag aber nicht an dem spirit. Weg sondern daran, dass wir uns aneinander abgearbeitet hatten. Dann kam die Zeit des Loslassens. Das haben wir getan. Das muss aber nicht so sein....Und man sollte bevor man diesen Schritt macht an der Beziehung arbeiten. Ausloten, wenn nötig sich auch Hilfe holen von Profis. Ich glaube das ist auch im Sinne des Kurses.
Das Auge mit dem ich Gott sehe ist daselbe mit dem Gott mich sieht.
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#40
(01.01.2017, 23:01)Gast schrieb: Hallo an Alle im Chat,

mein Mann beschäftigt sich mit dem Thema seit zwei Jahren. Zu Weihnachten hat er mir das Buch von Katja geschenkt. Das ist nicht meine Welt. Ich lese aus dem Buch heraus, dass es ein innerer Weg ist, der für mich nicht in Einklang mit Beziehung zu einem Partner steht. Wer kann mir seine Erfahrungen über funktionierende Partnerschaften erzählen, wenn nur ein Teil diesen Weg für sich als richtig ansieht.
Danke schon mal für die Offenheit.

Mein Kursweg: 23 Jahre.
Mein Eheweg:  11 Jahre.
Meine Frau fasst das blaue Buch nicht mit spitzen Fingern an. Ich liebe sie (und sie mich, wenn man ihren Worten glauben darf :-).
Der Kurs, wenn ich ihn richtig verstehe, ist eine Liebeserklärung an uns alle.
Das kann man immer umsetzen, in jeder Konstellation, und v.a. auch dann, wenn man diesen Pflichtkurs der LIEBE irgendwie anders macht.
Vergeben könnt ihr euch auch so.

Alles Gute, geh' halt einen Schritt auf ihn zu.
Michael
Die LIEBE kennt keine Dunkelheit. Es ist nur ein kleiner, korrigierbarer Fehler in unserem Denken, zu glauben, dies bedeute, SIE kenne UNS nicht.
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