Buchneuerscheinung "Metaphysis"
#1
Ich sah ein kleines Mädchen, etwa fünf bis sechs Jahre alt, das eigentlich mich repräsentierte, angezogen wie Alice im Wunderland mit blauem Kleid, weißer Schürze und blonden Haaren. Es stand im Schatten hinter einer offenen Tür und fürchtete sich sehr, weil es dachte, in der Finsternis hoffnungslos verloren zu sein. Der übrige Teil des Raums war vollständig in Licht getaucht. Nur die Stelle hinter der Tür war in Dunkelheit gehüllt. Es stand wie vor Angst gelähmt da. Dann reichte eine Hand aus Licht, symbolisch für den Heiligen Geist, in die Dunkelheit hinein, ohne das Mädchen zu berühren und weilte in liebevoller und sanfter Weise dort, bis das Mädchen aus eigenem Entschluss nach der Hand reichte und einen Finger ergriff. Als es den Finger ergriff, begann das Licht das Mädchen aus der Dunkelheit ins Licht zu geleiten und als es im Licht war, erkannte es, dass es nie verloren war.

Diese erste Vision auf ihrem spirituellen Weg, wie es dazu kam und weitere Erfahrungen und tiefere Einsichten von Regina Dawn Akers, die sie vor und während der Niederschrift von "Die Interpretation des Neuen Testaments durch den Heiligen Geist" hatte, haben den Weg in mein Buch „Metaphysis“ gefunden...
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#2
Ist das tatsächlich ein gelungener Einstieg in ein Forum, gleich zu Beginn mit dem eigenen Buch zu werben? Könnte man im Forum nicht den Eindruck bekommen, als kostenlose Werbeplattform missbraucht zu werden?

Erst wollte ich den Beitrag einfach löschen. Aber dann habe ich ihn nur erheblich gekürzt.

Herz Gregor
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#3
gab ne zeit, da war das ein Studentenjob - Forenwerbung für irgendwelche Produkte machen. Da gabs aber die Vorgabe, dass man gefälligst erst mal ein paar nichtssagende beiträge schreiben soll. Da das mit der Forenkultur aber nicht mehr so auf dem Zenit ist, hat sich das erledigt, das geht jetzt über fb promotion.

mal sehen ob bernhard sich nochmal meldet
Katzen sind auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis verbreitet - über dem 70. Breitengrad kommen Katzen gar nicht vor.
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#4
(02.07.2017, 21:46)Gregor schrieb: Ist das tatsächlich ein gelungener Einstieg in ein Forum, gleich zu Beginn mit dem eigenen Buch zu werben? Könnte man im Forum nicht den Eindruck bekommen, als kostenlose Werbeplattform missbraucht zu werden?

Erst wollte ich den Beitrag einfach löschen. Aber dann habe ich ihn nur erheblich gekürzt.

Herz Gregor
eigentlich wäre mein erster Beitrag noch viel länger gewesen und hätte vielleicht etwas dazu erklärt, aber schon beim Absenden ist die Anzahl Zeichen beschränkt, also folgt in Kürze der zweite Teil; übrigens war ich hier bisher nur als Gast unterwegs
Bernhard
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#5
Wer ist Regina? Wozu noch ein zweites Buch neben dem Kurs?


Ein Kurs in Wundern ist aus der konflikthaften Beziehung zwischen Helen Schucman und Bill Thetford hervorgegangen. Helens größte besondere Liebesbeziehung galt Bill, die aber gleichzeitig auch eine besondere Hassbeziehungen war, weil sie von Bill nicht erwidert wurde; er war homosexuell, hatte sich aber nie offiziell geoutet. Als Bill nach seiner Pensionierung von New York nach Kalifornien zog, reagierte Helen sehr verbittert, als ob sie verlassen wurde (Carol Howe). Aus diesen Umständen ist der Kurs hervorgegangen. Das Problem, aber auch die vermeintliche Lösung scheinen außen in der besonderen Beziehung zu liegen. Die Schuld nach außen projiziert. Mit dem Kurs lernen wir, die Verantwortung für unsere Projektionen zu übernehmen, die Ursache in uns anzuerkennen, durch den Heiligen Geist auflösen zu lassen und uns Seiner Sicht der Schuldlosigkeit anzuschließen.
Aus Erfahrung mit den Mitgliedern meiner Kursgruppe ist das einfacher gesagt als getan, denn sobald man die Schuldzuweisung vom Äußeren abzieht, besteht eine starke Tendenz, innen an ihr festzuhalten (T-11.IV.4.5). Einige Kursschüler fühlten sich deprimiert, hatten mit starken Widerständen zu kämpfen und brachen das Kursstudium ab. Was ist passiert? Helen ist der Prototyp einer Person, welche die aus dem Unbewussten hervortretende Schuld externalisiert; mit sich selber hat sie keine Probleme, die Probleme liegen immer bei den anderen. Bei vielleicht der Hälfte der Menschen scheint es umgekehrt abzulaufen: die aus dem Unbewussten hervortretende Schuld wird internalisiert; mit anderen haben sie meist keine Probleme, aber selber werden sie von Gefühlen der Unwürdigkeit beschlagen. Und diese Schuld und die damit verbundenen Gefühle treten unweigerlich hervor, wenn wir uns mit dem Kurs beschäftigen.

Regina scheint im Gegensatz zu Helen beispielhaft wie ein Modell für eine Person abzugeben, welche die Schuld internalisiert. Ihr seit der Kindheit bestehendes Gefühl der Unwürdigkeit leitete sie dazu an, eine Karriere im exekutiven Management zu machen, um durch ihren beruflichen Erfolg gleichauf zu kommen mit uns allen, sprich, die Unwürdigkeit zu überwinden, was ihr rein äußerlich durchaus gelang, aber zum Preis von sehr viel Stress. Gleichzeitig war sie immer beseelt vom unauslöschbaren Begehren, die Wahrheit zu kennen. An einem bestimmten Punkt in ihrer Karriere überkam sie das tiefe Verlangen, für den Rest ihres Lebens Gott dienen zu wollen und sie wurde intuitiv durch ihre innere Stimme angeleitet, den Kurs zu machen. Durch ihre innere Stimme, die sich immer deutlicher als Heiliger Geist auszeichnete und spirituelle Visionen wurde sie angeleitet, ihre Karriere aufzugeben, aus der Umgebung von Boston in eine ruhigere Gegend umzuziehen und für den Heiligen Geist zu schreiben. Entstanden ist "Die Interpretation des Neuen Testaments durch den Heiligen Geist"(INT). INT bietet einen sanften Weg, den Gefühlen von Unwürdigkeit, Minderwertigkeit usw. auf den Grund zu gehen und die Ursache der internalisierten Schuld aufzulösen. INT kann vielen Menschen, die ihre liebe Mühe mit dem Kurs haben und deshalb vieles darin falsch verstehen, eine große Hilfe sein. Regina erzählt: „INT scheint die Berichtigung vieler Fehlwahrnehmungen zu sein, die ich mir als Schülerin von Ein Kurs in Wundern angeeignet hatte.“
INT gibt es noch nicht auf deutsch, aber mein Buch „Metaphysis“ enthält hunderte Zitate und viele Ausschnitte aus über 130 Stunden Audioaufnahmen von Regina, in welchen sie INT erstmals erklärte und über ihren Heilungsweg spricht. Dies alles kombiniert mit meinem breit abgestützten Wissen und meiner langjährigen Erfahrung auf dem nicht-dualen spirituellen Weg finden sich in meinem Buch wieder, das dadurch weit über eine Einführung hinausgeht. Vieles, was ich über die Jahre gelernt habe, geht auf englischsprachiges Material von Ken Wapnick zurück, so z.B. auch das Konzept mit dem Externalisieren und Internalisieren der aus dem Unbewussten auftauchenden Schuld (Q#1221).
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#6
"Extern" oder" intern" - manchmal scheint es wohl hilfreich zu sein, die "Schuld" (respektive Angst) zuzuordnen.

Mit dem verwirrenden Ergebnis, dass sie letztendlich doch wieder nur in meiner (falschgesinnten) Wahrnehmung aufzutauchen scheint.  Rolleyes2

Vielleicht ist es aber auch zielführend, nachzuvollziehen, was Personen wie Helen, Bill oder auch Regine zu "Diesem" oder "Jenem" bewegt haben könnte.

Ich weiß es nicht.   Updown
Wunder sind natürlich. Wenn sie nicht geschehen, ist etwas fehlgegangen.

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#7
EDIT by 667: habe das Zitat korrigiert - unrichtiger Weise stand da G.D. nicht bernhard

Danke, 667, für dein Adlerauge.  Cool
Und mea culpa to G.D. für die "Unterschiebung" -- irgendwie kam mir ja der Text gleich nicht geheuer vor und kaum etwas, das G.D. hier reinstellen würde....

Noch 'ne kleine Bemerkung bezüglich Ken Wapnick:
Mir haben viele seiner Texte sehr geholfen -- und helfen immer noch; obwohl mir sein Wortschwall öfter auf den Wecker geht.  Spitz

Die Regina Dawn Akers ist mir schon seit Jahrzehnten "bekannt" -- das Lesen ihrer Sachen habe ich mir nie vorgenommen, ausser ihren Beiträgen in CourseTalk (wo sie jedoch schon lange ncht mehr schreibt).
____________________________________________________________________________
"Vergiss diese Welt, vergiss diesen Kurs, und komm mit völlig leeren Händen zu deinem Gott."
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#8
(03.07.2017, 18:54)Bernhard schrieb: Wer ist Regina? Wozu noch ein zweites Buch neben dem Kurs?

ich würde gern was sagen, weiß aber gar nicht, wo ich anfangen soll.
Wir leben ja, dank internet in einem zeitalter, wo jeder Hobby-Forscher/Politologoe/Soziologe/Geschichtswissenschaftler etc. ist/sein kann und seine Erkenntnisse veröffentlichen kann.
Zumeist geht vielen das akademische Vorgehen bei ihren Recherchen ab, was dann oftmals durch wirklich anständiges Vermögen die Erkenntnisse aufzuschreiben in Vergessenheit gerät. Folglich sehen wir uns einer Flut von Information, die stellenweise sogar verifiziert erscheint ausgesetzt und haben nun die Aufgabe zu sortieren, was denn nun tatsächlich "stimmt".

So erging es mir dann auch bei deinem Absatz hier... woher soll ich wissen ob das stimmt?
Ist es ein Fehler, sich nur auf die offiziellen herausgeber zu verlassen? Verwehre ich mir eine andere Sichtweise? oder verwirre ich mich (lasse mich verwirren)?
Der Grad zwischen Sturheit und somit Scheuklappen gegen neue Erkenntnisse, aus eben jener Verwirrung und sich auf das verlassen, was bewiesen ist und sich in verschwörungstheorienen und falschen Aussagen verlieren ist schmal.

Zitat:Ein Kurs in Wundern ist aus der konflikthaften Beziehung zwischen Helen Schucman und Bill Thetford hervorgegangen. Helens größte besondere Liebesbeziehung galt Bill, die aber gleichzeitig auch eine besondere Hassbeziehungen war, weil sie von Bill nicht erwidert wurde; er war homosexuell, hatte sich aber nie offiziell geoutet. Als Bill nach seiner Pensionierung von New York nach Kalifornien zog, reagierte Helen sehr verbittert, als ob sie verlassen wurde (Carol Howe). Aus diesen Umständen ist der Kurs hervorgegangen. Das Problem, aber auch die vermeintliche Lösung scheinen außen in der besonderen Beziehung zu liegen. Die Schuld nach außen projiziert. Mit dem Kurs lernen wir, die Verantwortung für unsere Projektionen zu übernehmen, die Ursache in uns anzuerkennen, durch den Heiligen Geist auflösen zu lassen und uns Seiner Sicht der Schuldlosigkeit anzuschließen.

und wir glauben Carol Howe weil sie Bill Tetford kannte?
Gibt es irgendeinen grund, warum das sonst nirgendwo auftaucht?

Zitat:Aus Erfahrung mit den Mitgliedern meiner Kursgruppe ist das einfacher gesagt als getan, denn sobald man die Schuldzuweisung vom Äußeren abzieht, besteht eine starke Tendenz, innen an ihr festzuhalten (T-11.IV.4.5). Einige Kursschüler fühlten sich deprimiert, hatten mit starken Widerständen zu kämpfen und brachen das Kursstudium ab. Was ist passiert? Helen ist der Prototyp einer Person, welche die aus dem Unbewussten hervortretende Schuld externalisiert; mit sich selber hat sie keine Probleme, die Probleme liegen immer bei den anderen. Bei vielleicht der Hälfte der Menschen scheint es umgekehrt abzulaufen: die aus dem Unbewussten hervortretende Schuld wird internalisiert; mit anderen haben sie meist keine Probleme, aber selber werden sie von Gefühlen der Unwürdigkeit beschlagen. Und diese Schuld und die damit verbundenen Gefühle treten unweigerlich hervor, wenn wir uns mit dem Kurs beschäftigen.

das finde ich eine ziemlich gewagte "Einschätzung" von Helen.

Zitat:Regina scheint im Gegensatz zu Helen beispielhaft wie ein Modell für eine Person abzugeben, welche die Schuld internalisiert. Ihr seit der Kindheit bestehendes Gefühl der Unwürdigkeit leitete sie dazu an, eine Karriere im exekutiven Management zu machen, um durch ihren beruflichen Erfolg gleichauf zu kommen mit uns allen, sprich, die Unwürdigkeit zu überwinden, was ihr rein äußerlich durchaus gelang, aber zum Preis von sehr viel Stress. Gleichzeitig war sie immer beseelt vom unauslöschbaren Begehren, die Wahrheit zu kennen. An einem bestimmten Punkt in ihrer Karriere überkam sie das tiefe Verlangen, für den Rest ihres Lebens Gott dienen zu wollen und sie wurde intuitiv durch ihre innere Stimme angeleitet, den Kurs zu machen. Durch ihre innere Stimme, die sich immer deutlicher als Heiliger Geist auszeichnete und spirituelle Visionen wurde sie angeleitet, ihre Karriere aufzugeben, aus der Umgebung von Boston in eine ruhigere Gegend umzuziehen und für den Heiligen Geist zu schreiben. Entstanden ist "Die Interpretation des Neuen Testaments durch den Heiligen Geist"(INT). INT bietet einen sanften Weg, den Gefühlen von Unwürdigkeit, Minderwertigkeit usw. auf den Grund zu gehen und die Ursache der internalisierten Schuld aufzulösen. INT kann vielen Menschen, die ihre liebe Mühe mit dem Kurs haben und deshalb vieles darin falsch verstehen, eine große Hilfe sein. Regina erzählt: „INT scheint die Berichtigung vieler Fehlwahrnehmungen zu sein, die ich mir als Schülerin von Ein Kurs in Wundern angeeignet hatte.“
INT gibt es noch nicht auf deutsch, aber mein Buch „Metaphysis“ enthält hunderte Zitate und viele Ausschnitte aus über 130 Stunden Audioaufnahmen von Regina, in welchen sie INT erstmals erklärte und über ihren Heilungsweg spricht. Dies alles kombiniert mit meinem breit abgestützten Wissen und meiner langjährigen Erfahrung auf dem nicht-dualen spirituellen Weg finden sich in meinem Buch wieder, das dadurch weit über eine Einführung hinausgeht. Vieles, was ich über die Jahre gelernt habe, geht auf englischsprachiges Material von Ken Wapnick zurück, so z.B. auch das Konzept mit dem Externalisieren und Internalisieren der aus dem Unbewussten auftauchenden Schuld (Q#1221).

Keine Ahnung, was ich damit anfangen soll.
ich finde, der Kurs kann genauso stehen bleiben, wie er da steht. Ohne weitere Erläuterungen (ich habe auch aber nie einen Sinn gesehen, wapnik zu lesen) kann sein, dass das nur ich bin.

und PS: nur ein zweites Buch "neben" dem Kurs, da würde mein Kurs aber ganz schön umfallen.
Ich habe viele Bücher neben dem Kurs... sowohl rechts als auch links als auch oben und unten...
Katzen sind auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis verbreitet - über dem 70. Breitengrad kommen Katzen gar nicht vor.
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#9
(03.07.2017, 18:54)Bernhard schrieb: Regina erzählt: „INT scheint die Berichtigung vieler Fehlwahrnehmungen zu sein, die ich mir als Schülerin von Ein Kurs in Wundern angeeignet hatte.“

Kann man das verallgemeinern? Hier im Forum gibt es eine ganze Reihe an langjährigen Mitgliedern (die sich manchmal - zunehmend seltener - sogar dazu entschließen, ihre Vergebungstätigkeit mal ganz kurz zu unterbrechen, um hier im Forum was beizutragen Smile) - sind da viele auf dem Holzweg wegen kursbedingter Fehlwahrnehmungen?

Oder kannst du, Bernhard, das Phänomen aus deiner doch fast 10jährigen Beschäftigung mit dem Kurs bestätigen, dass man schnell in Fehlwahrnehmungen abgleiten kann? Ist das tatsächlich kursspezifisch? Oder ist es nicht aus der Psychologie (die du gut kennst) wohlbekannt, dass Menschen sich häufig die Schuld geben für das, was ihnen "geschieht" (bei Kindern sehr weit verbreitet, aber auch bei Erwachsenen bekannt, z.B. nach Mißbrauchssituationen).

Ich weiß, dass man den Kurs (wie jedes spirituelle Werk) "falsch" verstehen kann, das liegt in der Natur des Egos. Aber wieso bedarf es nun eines "Berichtigungswerkes" - das man naturgemäß auch falsch verstehen kann?

Herz Gregor
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#10
(04.07.2017, 22:16)Gregor schrieb:
(03.07.2017, 18:54)Bernhard schrieb: Regina erzählt: „INT scheint die Berichtigung vieler Fehlwahrnehmungen zu sein, die ich mir als Schülerin von Ein Kurs in Wundern angeeignet hatte.“

Kann man das verallgemeinern? Hier im Forum gibt es eine ganze Reihe an langjährigen Mitgliedern (die sich manchmal - zunehmend seltener - sogar dazu entschließen, ihre Vergebungstätigkeit mal ganz kurz zu unterbrechen, um hier im Forum was beizutragen Smile) - sind da viele auf dem Holzweg wegen kursbedingter Fehlwahrnehmungen?

Oder kannst du, Bernhard, das Phänomen aus deiner doch fast 10jährigen Beschäftigung mit dem Kurs bestätigen, dass man schnell in Fehlwahrnehmungen abgleiten kann? Ist das tatsächlich kursspezifisch? Oder ist es nicht aus der Psychologie (die du gut kennst) wohlbekannt, dass Menschen sich häufig die Schuld geben für das, was ihnen "geschieht" (bei Kindern sehr weit verbreitet, aber auch bei Erwachsenen bekannt, z.B. nach Mißbrauchssituationen).

Ich weiß, dass man den Kurs (wie jedes spirituelle Werk) "falsch" verstehen kann, das liegt in der Natur des Egos. Aber wieso bedarf es nun eines "Berichtigungswerkes" - das man naturgemäß auch falsch verstehen kann?

Herz Gregor
Als ich das Textbuch erstmals las, baute ich alles Gelernte in mein dualistisches Weltbild ein und scheiterte bald schon an den Übungsbuchlektionen. Das war meine erste Fehlwahrnehmung mit dem Kurs. Ich legte ihn beiseite, befasste mich mit dem Diamantweg-Buddhismus und dem Schamanismus, fand mich darin aber nicht zuhause und etwa 3 Jahre später blieb mir nur noch der Kurs übrig. Intuitiv hatte ich das Gefühl, dass er die Wahrheit sagte, wusste aber, dass ich ihn nicht verstand, suchte nach Hilfe und fand „Die Illusion des Universums“ von Gary Renard. Ab da begann mein Verständnis zu wachsen und der Kurs wurde zu meinem Weg. Sogleich bahnten sich jede Menge Ärger, Hass, Schuldgefühle usw. den Weg aus den Tiefen des Unterbewusstseins in mein Bewusstsein. Nach meinem Verständnis sind das die Fehlwahrnehmungen, die das Material für die Vergebungslektionen liefern. Mit der Vergebungsformel aus Garys Buch bin ich die Lektionen angegangen. Es war zeitweilig wie eine Vollbeschäftigung und erst nach Monaten kehrte wieder etwas Ruhe ein.

Im weiteren Verlauf fand ich es sehr hilfreich, die ganze Geschichte aus einer anderen Perspektive zu sehen, fast schon beispielhaft, wie Regina mit ihren Fehlwahrnehmungen umging und Berichtigung erfuhr. Dies führte dazu, dass ich mich immer mehr aus meinem eigenen Ego-Sumpf befreien konnte und die Dynamik des Egos bei anderen zu sehen begann, wie sie die aus dem Unbewussten auftauchende Schuld entweder auf sich bezogen wie Regina (internalisierten, wie das auch Missbrauchsopfer tun) oder auf andere abschoben. 
Wenn ich also glaube, keiner Fehlwahrnehmung aufzusitzen, könnte ich tatsächlich auf dem Holzweg sein, was ich schon bei einer Person erlebt hatte und das sah mir sehr nach Verleugnung aus.

Wie lange es dauert, den Fehlwahrnehmungen auf die Schliche zu kommen, ist nicht eine Frage der Anzahl Jahre des Kursstudiums, sondern der Bereitwilligkeit sich einzugestehen, dass ich (Ego) nicht weiß und mich innerlich immer wieder dem HG zuwende. So erlebe ich, dass die eine Person nach 3 Jahren Kurs einer anderen nach 30 Jahren in nichts nachsteht, weil die zweite wie im Eingangsartikel dargelegt mit starken Widerständen zu kämpfen hat. Meine Erfahrung und das mir vorliegende umfangreiche und aussagekräftige Material von Regina hat mich dazu bewogen, dies alles auf Deutsch als Buch verfügbar zu machen. Hier ein Zitat aus INT, einer der Kerngedanken, Seite 88 aus meinem Buch:

Alles, was du siehst und erfährst,
siehst und erfährst du durch den Filter deines Geistes.

Es gibt keine Ausnahme. Dies ist immer wahr. All dieses „Sehen“ geschieht durch den Ego-Geist, der überhaupt nicht sieht. Er interpretiert.

Wir sehen also, dass Fehlwahrnehmungen in verschiedenen Formen auftreten können und ein Perspektivenwechsel wie mit INT kann helfen, sie als solche zu erkennen. Die Psychologie beschäftigt sich nicht mit der Ursache der unbewussten Ego-Schuld wie der Kurs und INT, sondern beispielsweise mit Ursachenzuschreibungen (intern/extern, stabil/variabel), mit Interpretation, und eine Therapie besteht unter anderem im Aneignen einer konstruktiveren Interpretation.
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