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Schuldgefühle
#1
Hallo, ihr Lieben!

Ich habe einiges nachgedacht über Schuldgefühle. Bislang war ich der Meinung, dass es aufs Gleiche rauskommt, ob ich andere schuldig spreche oder ob ich mich selbst schuldig fühle. Jedesmal projiziere ich Schuld, mal auf andere Personen, mal auf die eigene Person. Ein Freund von mir - auch Kursschüler - erzählt mir seit Jahren, dass es sein "Lebensthema" sei, immer wieder nur sich selbst für schuldig zu halten, an allem möglichen, vor allem aber an den Gefühlen anderer. Ich kenne das auch, aber offenbar nicht zu häufig und so deutlich. Natürlich fühlen wir uns laut Kurs alle mehr oder weniger unbewusst schuldig aufgrund der vermeintlichen Trennung von GOTT. Aber nun bin ich nochmal auf das Diagramm von Wapnick gestoßen, zum Selbst A, B und C.

Für die, die es nicht kennen: Selbst A ist der SOHN, der sich von GOTT getrennt wähnt und deshalb Schuldgefühle hat. Um die loszuwerden, folgt er dem "Rat" des Ego: projiziere die Schuld auf andere! Und so spaltet sich der SOHN scheinbar weiter auf in Selbst B (unschuldiges Opfer) und Selbst C (sündiger Täter), was zum Beispiel für den biblischen Rachegott, die Eltern, die Politik usw. stehen kann. Ziel der Strategie ist also, dass Selbst A seine Schuld loswird und ein unschuldiges Selbst B schafft, für das es sich hält (Gesicht der Unschuld). Ist es nun im Falle meines Freundes nicht so, dass diese Strategie nicht mehr richtig funktioniert, weil da kein unschuldiges Selbst ist? ist er damit der "Wahrheit" sogar näher, obwohl oder gerade weil es besonders schmerzt?

Vielleicht komme ich auch auf den Gedanken, weil meine bisher tiefste Erfahrung von Befreiung und Erlösung von Schmerz und Trauer kam, nachdem ich zunächst massiv Schuld auf meine Ex-Freundin projizierte und dann den Schwenk machte und alle vermeintliche Schuld mir selbst zuschob. Was sich noch viel schlimmer anfühlte. Unmittelbar darauf kam jene Erfahrung, nachdem ich mir klarmachte, dass all dies allein in meinem Geist stattfindet.

Andererseits plagen sich offenbar viele über Jahre mit Schuldgefühlen, ohne dass sie damit einer befreienden Erfahrung näherkommen.

Was meint ihr dazu?

viele Grüße,

Tom
So verstehe ich es jedenfalls.....
Antworten
#2
Als Kursschüler bin ich in einer wunderbar einfachen Situation:

Mir wird gesagt, dass es im Kurs immer nur um mich geht.

Ganz gleich also wo ich Schuld wahrzunehmen scheine – in mir oder „außerhalb“ von mir – ich vergebe meine Wahrnehmung gemeinsam mit Jesus.

Dazu verbinde ich mich mit ihm und lass mich dabei von ihm erinnern, dass es eine Trennung niemals gegeben hat und daher Schuld unmöglich ist.





(13.02.2019, 08:03)Thomas schrieb: Ist es nun im Falle meines Freundes nicht so, dass diese Strategie nicht mehr richtig funktioniert, weil da kein unschuldiges Selbst ist?


In diesem konkreten Fall wird das Ego in letzter Konsequenz vorschlagen, den "biblischen Rachegott" für die empfundene Schuld verantwortlich zu  machen, da er mich ja schließlich wie sich selbst erschaffen hat und ich ohne mein eigenes Zutun - also unschuldig - so bin, wie er selbst sein muss.





Herz  toni
Antworten
#3
(13.02.2019, 08:03)Thomas schrieb:  Ein Freund von mir - auch Kursschüler - erzählt mir seit Jahren, dass es sein "Lebensthema" sei, immer wieder nur sich selbst für schuldig zu halten, an allem möglichen, vor allem aber an den Gefühlen anderer.

Achduliebezeit: mit einer solchen "Haltung" MUSS man ja depressiv werden / sein.....  Sad

Thomas schrieb:Für die, die es nicht kennen: Selbst A ist der SOHN, der sich von GOTT getrennt wähnt und deshalb Schuldgefühle hat. Um die loszuwerden, folgt er dem "Rat" des Ego: projiziere die Schuld auf andere! Und so spaltet sich der SOHN scheinbar weiter auf in Selbst B (unschuldiges Opfer) und Selbst C (sündiger Täter), was zum Beispiel für den biblischen Rachegott, die Eltern, die Politik usw. stehen kann. Ziel der Strategie ist also, dass Selbst A seine Schuld loswird und ein unschuldiges Selbst B schafft, für das es sich hält (Gesicht der Unschuld). Ist es nun im Falle meines Freundes nicht so, dass diese Strategie nicht mehr richtig funktioniert, weil da kein unschuldiges Selbst ist? ist er damit der "Wahrheit" sogar näher, obwohl oder gerade weil es besonders schmerzt?

Ehrlich gesagt, das ist mir zu kompliziert! 
Obwohl ich ansonsten den Onkel Ken sehr schätze, wenn er aber mit seinen Tabelle daherkommt, schaltet's bei mir ab!  Rolleyes2

Thomas schrieb:Vielleicht komme ich auch auf den Gedanken, weil meine bisher tiefste Erfahrung von Befreiung und Erlösung von Schmerz und Trauer kam, nachdem ich zunächst massiv Schuld auf meine Ex-Freundin projizierte und dann den Schwenk machte und alle vermeintliche Schuld mir selbst zuschob. Was sich noch viel schlimmer anfühlte. Unmittelbar darauf kam jene Erfahrung, nachdem ich mir klarmachte, dass all dies allein in meinem Geist stattfindet.

Richtig. Und hat dich diese Erfahrung / Einsicht von der Schuld tatsächlich "befreit"?

Thomas schrieb:Andererseits plagen sich offenbar viele über Jahre mit Schuldgefühlen, ohne dass sie damit einer befreienden Erfahrung näherkommen.

Was meint ihr dazu?

Ich meine dazu, dass -- solange wir auf dieser Welt als Ego zu existieren scheinen - Schuldgefühle ein fast stetiger Begleiter sind. Das ist das Programm der Welt...und das Resultat ist ein immer mehr wachsendes Chaos!

Also da, wo ich in meinem Lebensabend zu stehen scheine, gehe ich folgendermassen mit dieser Sache um: 
Sobald ich mich schuldig fühle (was nicht gerade selten ist), oder "andere" als schuldig sehe, und ich dessen gewahr werde, frage ich im Stillen: will ich diesen Gedanken behalten oder lieber im Frieden sein? Die Antwort ist klar. Und so bitte ich den HG um SEINE Sicht, trete zurück und warte einfach still und tue nichts. Dieser Friede kommt aber erst dann, wenn ich so ehrlich wie möglich die Spinnweben in meinem Geist erkannt und zur Vergebung überreicht  habe. Und das geschieht nicht immer prompto; irgendwann stellt sich der Friede ein -- ohne mein Dazutun. Dieser Friede dauert nicht ewig -- eben bis das nächste Spinnengewebe auftaucht. Dann gehe ich halt zum Schrank und hole den Besen......   Big Grin  

Wie gesagt, so sehe ich die Sache heute. Wie das weitergehen soll -- davon habe ich keine Ahnung.

"Choose again..." immer und immer wieder....
____________________________________________________________________________
"Vergiss diese Welt, vergiss diesen Kurs, und komm mit völlig leeren Händen zu deinem Gott."
Antworten
#4
Auf jeden Fall ganz herzliche Grüße an euch von meiner Seite!...
Das war´s aber auch schon wieder... 

hmm..., ...irgendwie seltsam, meine "Sprachlosigkeit"


Herz
Antworten
#5
(13.02.2019, 14:53)Inge schrieb:
Thomas schrieb:Vielleicht komme ich auch auf den Gedanken, weil meine bisher tiefste Erfahrung von Befreiung und Erlösung von Schmerz und Trauer kam, nachdem ich zunächst massiv Schuld auf meine Ex-Freundin projizierte und dann den Schwenk machte und alle vermeintliche Schuld mir selbst zuschob. Was sich noch viel schlimmer anfühlte. Unmittelbar darauf kam jene Erfahrung, nachdem ich mir klarmachte, dass all dies allein in meinem Geist stattfindet.

Richtig. Und hat dich diese Erfahrung / Einsicht von der Schuld tatsächlich "befreit"?

Nein, das denke ich nicht. Befreit hat mich die "Einsicht", dass alles in mir und von mir ist, dass überhaupt nichts außerhalb von mir existiert. Dass ich kurz zuvor besonders starke Schuldgefühle hatte, war vielleicht doch nur Zufall, bzw. hat es nichts bewirkt.

Zitat:Ich meine dazu, dass -- solange wir auf dieser Welt als Ego zu existieren scheinen - Schuldgefühle ein fast stetiger Begleiter sind. Das ist das Programm der Welt...und das Resultat ist ein immer mehr wachsendes Chaos!

Stimmt.

Zitat:Also da, wo ich in meinem Lebensabend zu stehen scheine, gehe ich folgendermassen mit dieser Sache um: 
Sobald ich mich schuldig fühle (was nicht gerade selten ist), oder "andere" als schuldig sehe, und ich dessen gewahr werde, frage ich im Stillen: will ich diesen Gedanken behalten oder lieber im Frieden sein? Die Antwort ist klar. Und so bitte ich den HG um SEINE Sicht, trete zurück und warte einfach still und tue nichts. Dieser Friede kommt aber erst dann, wenn ich so ehrlich wie möglich die Spinnweben in meinem Geist erkannt und zur Vergebung überreicht  habe. Und das geschieht nicht immer prompto; irgendwann stellt sich der Friede ein -- ohne mein Dazutun. Dieser Friede dauert nicht ewig -- eben bis das nächste Spinnengewebe auftaucht. Dann gehe ich halt zum Schrank und hole den Besen......   Big Grin  
Wie gesagt, so sehe ich die Sache heute. Wie das weitergehen soll -- davon habe ich keine Ahnung.

"Choose again..." immer und immer wieder....

Ja, Inge, so ist es Smile

beste Grüße,

Tom
So verstehe ich es jedenfalls.....
Antworten
#6
(13.02.2019, 10:27)toni schrieb:
(13.02.2019, 08:03)Thomas schrieb: Ist es nun im Falle meines Freundes nicht so, dass diese Strategie nicht mehr richtig funktioniert, weil da kein unschuldiges Selbst ist?


In diesem konkreten Fall wird das Ego in letzter Konsequenz vorschlagen, den "biblischen Rachegott" für die empfundene Schuld verantwortlich zu  machen, da er mich ja schließlich wie sich selbst erschaffen hat und ich ohne mein eigenes Zutun - also unschuldig - so bin, wie er selbst sein muss.

Ja, du hast vermutlich Recht. Auf diese Weise dreht sich das Rad der Schuld immer weiter, egal ob ich meine "eigene" Person schuldig spreche oder andere.....

beste Grüße,

Tom
So verstehe ich es jedenfalls.....
Antworten
#7
Das Schuldthema fasziniert mich, seit ich im Kapitel 31 die simple Lektion fand, die den ganzen Schlamessel hervorgerufen hat: Der Sohn GOTTES ist schuldig!

Ist immer verblüffend, wenn der Kurs einem so plakativ diese abstrakten Aussagen um die Ohren haut. Erst, als ich das mal für mich ein wenig aufgedröselt habe, wer denn da gemeint ist und wie ich diese angeblich immer und immer wieder erlernte und "überlernte" Lektion auf mich beziehen kann, kam mehr Schwung in diese Lektion. Ich bastle immer noch an der "Folgerichtigkeit" dieser Kursaussage, die mir mittlerweile ziemlich klar geworden ist - die ich aber nicht so wirklich verstehe. Smile

Der spannendste Teil ist jedoch - wie komme ich jetzt aus der Nummer raus? Oder, wie es an selbiger Stelle heißt: Wie ersetze ich denn diese Lektion durch die Lektion: Der Sohn GOTTES ist unschuldig? Denn das sind die einzigen beiden Lektionen, die es gibt!

Seit ich mich näher da reingefräst habe, begegnen mir allerdings zunehmend jede Menge Zeitgenossen, die mir auf die eine oder andere Art voll auf den Zwirn gehen. Es ist schon bemerkenswert, wie viele "schuldige Facetten" des Sohnes GOTTES es gibt - und wie wenig ich mich von diesem Reigen ausnehmen kann. Sagenhaft, wie intensiv Schuldgefühle sein können, egal, ob auf mich selbst bezogen oder auf andere (als Wut,Ärger, ...). Und sagenhaft, wie sich das Ganze mitten im tiefsten Schlamassel einfach in Luft auflösen kann - manchmal. Egal, ob ich glaube, irgend eine Art von Bereitschaft aufgebracht zu haben oder nicht.

In der vierten Wiederholung fand ich diese wunderbaren Worte:

Deine Selbsttäu­schungen können nicht an den Platz der Wahrheit treten. Genauso wenig kann ein Kind, das einen Stecken in das Meer wirft, das Kommen und das Gehen der Gezeiten ändern, des Wassers Wärmerwerden durch die Sonne, den Silberglanz des Mondes auf ihm in der Nacht.

Mir kommen meine "Vergebungsbemühungen" zunehmend wie dieses Spiel des o.g. Kindes mit seinem Stecken vor. Und es ist völlig egal, was ich glaube zu sein, was alles scheinbar völlig schief läuft, was mir auf den Trichter geht, wer ich glaube zu sein, ob ich bereit bin (wofür??) oder nicht, woran ich gerade Schuld bin usw. usw. Auf einmal trifft es zu, womit das letzte Kapitel beginnt:Wie einfach ist doch die Erlösung!

Wie mache ich das also, noch einmal zu wählen?  Denn darum geht es wohl, wenn man sich den allerletzten Abschnitt des letzten Kapitels im Textbuch anschaut:

Wie leicht ist das erklärt! Du wählst stets zwischen deiner Schwäche und der Stärke CHRISTI in dir. Und was du wählst, ist das, wovon du denkst, dass es wirklich sei. Einfach dadurch, dass du nie die Schwäche nutzt, um deine Handlungen zu lenken, hast du ihr keine Macht gegeben.

Na, geht es noch einfacher?  Big Grin

Herz Gregor
Antworten
#8
(13.02.2019, 10:27)toni schrieb:
(13.02.2019, 08:03)Thomas schrieb: Ist es nun im Falle meines Freundes nicht so, dass diese Strategie nicht mehr richtig funktioniert, weil da kein unschuldiges Selbst ist?


In diesem konkreten Fall wird das Ego in letzter Konsequenz vorschlagen, den "biblischen Rachegott" für die empfundene Schuld verantwortlich zu  machen, da er mich ja schließlich wie sich selbst erschaffen hat und ich ohne mein eigenes Zutun - also unschuldig - so bin, wie er selbst sein muss.

Herz  toni

Ich gehöre auch zu denen, die sich selbst in der Regel die Schuld an allem geben. 
Kürzlich hab ich von einer Freundin gehört, die das auch macht, ihr Therapeut hat ihr gesagt sie würde wohl unter Größenwahn leiden, woran sie alles schuld sein will.... Big Grin

Toni, du meinst damit wir sind sozusagen unschuldig schuldig, denn wir können ja nichts dafür, schließlich wurden wir ja so erschaffen. Oder hab ich dich da falsch verstanden? das trifft es ziemlich gut finde ich. Es kommt auch vor, daß ich das sogar so sage, als Entschuldigung. Ich kann doch nichts dafür, ich bin eben so. Kennt wohl auch jeder.

Jedenfalls Thomas ging es mir längere Zeit so, daß ich dachte irgendwo in diesem Kurs muss doch da noch etwas besonderes kommen zum Thema "mir selbst vergeben". Kam aber nix.  Big Grin

ich habe heute morgen im Jahr zu wirklichen Welt den Kommentar zu L 207 gelesen, der auch ganz gut passt, finde ich
Zitat:Wem muss ich zuerst vergeben, meinem Bruder oder mir? Die Frage stellt sich nicht, wenn
ich anerkenne, dass es kein Vorher-Nachher gibt und auch keinen von mir getrennten
Bruder.
Von dem SciFi-Autor Robert Heinlein gibt es die Kurzgeschichte All You Zombies, in welcher
das Waisenkind Jane via Zeitreise-Paradox und Geschlechtsumwandlung zugleich ihre
Mutter, Großmutter, Tochter, Nichte sowie auch ihr Vater, Großvater, Sohn und Neffe ist.
Würde man Janes Familienstammbaum aufmalen, könnte man sehen, dass alle Zweige und
Wurzeln sich holografisch als der ganze Baum abbilden, alle sind ein und dieselbe Person.
Jane ist somit nicht nur ihre eigene Mutter und ihr eigener Vater, sondern füllt die
komplette Familie aus.
Ähnlich verhält es sich mit den Figuren meines nächtlichen Traumlebens. Der
Tiefenpsychologe Carl Gustav Jung hat eruiert, dass alle Figuren meines gesamten Traum-
Kosmos’ nichts anderes sind, als ich selbst, der Träumer. Ich bin der Träumer. Da macht es
wenig Sinn, meinen Traumakteuren irgendwelche Prädikate zu verleihen und für oder
gegen sie Partei zu ergreifen. Das wäre ungefähr so, als spielte ich gegen mich selbst
Schach (vergleiche auch T-23.Einl.6:1 und Kommentar zu Lektion 28).
»Geben und Empfangen sind in Wahrheit eins. Ich werde empfangen, was ich jetzt gebe«
(Ü.I.108.8:1-2). Wenn ich meinen Bruder segne, segne ich mich selbst. Wenn ich mich
segne, segne ich die Welt. Denn es gibt keine Welt, losgelöst von meinen Wünschen (Ü-
I.132.5:1). Das Gegenteil von Segen wäre Fluch. Dieses Wort kommt im Kurs nur an
wenigen Stellen vor, zum Beispiel hier: »Wenn Sünde wirklich ist, dann ist Erlösung dein
bitterlicher Feind geworden, und GOTTES Fluch liegt auf dir, der SEINEN SOHN gekreuzigt
hat« (Ü-I.101.4:5). Wie der Leitgedanke derselben Lektion jedoch aussagt, ist SEIN WILLE
nur vollkommenes Glück für mich.
Wenn ich GOTTES Glück und Segen für mich annehme, dann bin ich auch ein Segen für die
Welt, dann glaube ich an ihre und meine Unschuld und Sündenlosigkeit: »Der Segen
GOTTES leuchtet auf mich aus dem Innern meines Herzens, wo ER wohnt. Ich brauche mich
nur an IHN zu wenden, und jeder Kummer schmilzt dahin, während ich SEINE grenzenlose
LIEBE zu mir akzeptiere« (1:2-3).
(187) »Ich segne die Welt, weil ich mich selber segne.«
Herz 
Susanne
Antworten
#9
(23.02.2019, 14:03)Susanne schrieb:
(13.02.2019, 10:27)toni schrieb:
(13.02.2019, 08:03)Thomas schrieb: Ist es nun im Falle meines Freundes nicht so, dass diese Strategie nicht mehr richtig funktioniert, weil da kein unschuldiges Selbst ist?


In diesem konkreten Fall wird das Ego in letzter Konsequenz vorschlagen, den "biblischen Rachegott" für die empfundene Schuld verantwortlich zu  machen, da er mich ja schließlich wie sich selbst erschaffen hat und ich ohne mein eigenes Zutun - also unschuldig - so bin, wie er selbst sein muss.

Herz  toni

Toni, du meinst damit wir sind sozusagen unschuldig schuldig, denn wir können ja nichts dafür, schließlich wurden wir ja so erschaffen. Oder hab ich dich da falsch verstanden?

Ja, Susanne. So hatte ich es gemeint. [Bild: rolleyes.gif] 

[Bild: herz.gif]  toni
Antworten
#10
(23.02.2019, 17:18)toni schrieb:
(23.02.2019, 14:03)Susanne schrieb: Toni, du meinst damit wir sind sozusagen unschuldig schuldig, denn wir können ja nichts dafür, schließlich wurden wir ja so erschaffen. Oder hab ich dich da falsch verstanden?

Ja, Susanne. So hatte ich es gemeint. [Bild: rolleyes.gif] 

So ganz habe ich das immer noch nicht begriffen. Verstehe ich das völlig falsch oder ist das tatsächlich der Versuch, dem Schöpfer die Schuld dafür in die Schuhe zu schieben, dass die Geschöpfe Schuld empfinden oder projizieren können? Der unmögliche "Zustand" ist also gar nicht so unmöglich, denn schließlich ist er ja vom Schöpfer ermöglicht?

Herz Gregor
Antworten




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