Hallo, Gast
Sie müssen sich registrieren bevor Sie auf unserer Seite Beiträge schreiben können.

Benutzername
  

Passwort
  





Foren-Statistiken
» Mitglieder: 269
» Neuestes Mitglied: KURS 2020
» Foren-Themen: 2.818
» Foren-Beiträge: 44.737

Komplettstatistiken

Aktive Themen
Wer ICH BIN
Forum: Texte • Meditationen • Hinweise
Letzter Beitrag: Michael*
15.07.2021, 13:36
» Antworten: 0
» Ansichten: 73
Kommentare zum Textbuch -...
Forum: Gruppen, Kontakte, Bücher
Letzter Beitrag: Gregor
12.07.2021, 00:00
» Antworten: 0
» Ansichten: 82
Willkommen Bruderkind
Forum: Texte • Meditationen • Hinweise
Letzter Beitrag: Michael*
08.07.2021, 16:36
» Antworten: 1
» Ansichten: 155

 
  Ich hab' auf dich gewartet, Schwester Hexe!
Geschrieben von: Michael* - 30.06.2021, 11:10 - Forum: Texte • Meditationen • Hinweise - Antworten (2)

In letzter Zeit hat mich ein besonderer Konflikt beschäftigt, und heute, nachdem mich gestern ein veritabler Hexenschuss aus den Socken gehauen hat und ich erstaunlicherweise jetzt kaum noch was davon merke, scheint mir mit dieser körperlichen Wiederaufrichtung die Antwort mitgekommen zu sein: Ich kann den Konflikt nicht mehr sehen!
Was ich meine, ist dies: es gibt diese scheinbare Unvereinbarkeit zwischen dem Erreichen eines „tiefen Friedens“, dem „Erlöstsein“, dem Bewusstsein, dass es „nur ein Leben gibt, das ich mit GOTT teile“ und der Aufforderung, unsere „Funktion“ nicht zu vergessen, der Bitte, dem CHRISTUS beim Heilen zu helfen, zu vergeben und immer wieder zu vergeben.

Praktisch gesehen drückt sich dieser Konflikt z.B. in einem Hexenschuss aus: Wie kann das nur sein, wo ich doch gerade gestern diesen Frieden so deutlich erfahren habe! Oder in anderen Qualen und Anfechtungen, die einem immer mal auflauern. Oder – und da besonders: in der Frage, inwieweit ich für den Bruder verantwortlich bin, der von dem Frieden, den ich empfinde, nichts wissen will, dem Bruder, der dennoch krank wird, dem Bruder, der dennoch Krieg führt, dem Bruder, der sich nach dem Sieg über das gegnerische Fußballteam „tierisch“ freut, dem Bruder, der mich persönlich angreift? Und all die Dinge, die doch scheinbar „unverrückbar“ bleiben von meinem dollen „Frieden“? Nein, ich will ihn nicht klein machen, wenn er echt ist, spürt man ja, dass er echt ist und dass er nicht von dieser Welt ist und dass man wohl echte Schritte gemacht haben muss, wenn man ihn empfindet. Aber nach außen geschaut, scheint er doch … total ohnmächtig zu sein…. und so soll ich einst gehen aus dieser Welt? Mit einem Privatfrieden, den ich nur in einer Haltung der Toleranz anderen auch zugestehe und in einer Idee vom Einssein anderen überstülpe wie eine Tüte übern Kopf? Ich seh in weiten Teilen der „Welt“ nichts von dem Frieden, den ich im Inneren spüre.

Das ist der Konflikt. Oder besser: Das scheint ein Konflikt zu sein.
Der gut geschulte Kursler wird natürlich spontan und richtigerweise antworten: es liegt doch an dir: Solange du deinen Frieden nicht auch im anderen siehst, ist es nicht der wahre Frieden.
Danke für den Hinweis. Das war die Art, wie ich zu dem Maß an Frieden gelangt bin, den ich bereits spüre. Aber ich wiederhole: So soll ich am Ende gehen? Mit diesem Tröpfchen gemeinsamen Friedens? Auf den die Welt mit stoischem Schweigen reagiert? Jenseits aller Theorie: Das ist, was ich empfinde.

Der gut geschulte Kursler hat, obgleich er an seinem Erleben vorbeiredet, dennoch und vor allem mal recht! Ich will den ganzen Frieden noch nicht sehen. Da ist kein Konflikt außer in dem, dass ich ihn will! Ich will mich noch ein bisschen von der Hexe des Zweifels beschießen lassen, da fühl ich mich wohler in Sachen Frieden, wenn die Hexe gleich mit mir geht, das ginge mir dann doch zu weit!
Und sie geht gleich mit! Es gibt gar keinen anderen Frieden als den, wo die Hexe gleich mitgeht! Es gibt nur DEN Frieden, und die einzige Frage ist: Will ich das schon rückhaltlos oder noch nicht?

Und um dieses „rückhaltlos“ geht es. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Im Wiederaufrichten aus einem Hexenschuss, aus einer schmerzhaft gekrümmten Position in die Vertikale, geht mir das in Gänze auf: Wenn es sein darf, wenn der Zweifel an der gegenwärtigen Anwesenheit der LIEBE „da“ sein darf in seinen Millionen Formen, wenn er da sein darf nicht, um ihn „auszuhalten“, sondern damit er endlich an der Oberfläche ist, an der er „genommen“ werden kann …. wenn ich erst mal im Akzeptieren einer in ihrem Zweifel wie erstarrt wirkenden Welt vollkommen rückhaltlos JA sagen kann, bin ich da, wo ich den GANZEN FRIEDEN erlebe: Selbst nicht mehr die Erstarrung aktiv unterstützend, kann ich sie zulassen, damit ER sie nimmt. Ich gehe IHM einfach aus dem Weg. Und das kann ich nur, wenn ich diesen Moment vollkommen mit dir teile, wenn ich das, auf das ich gerade schaue, nicht an dem Zweifel, den es mir auszudrücken scheint, beurteile, sondern MIT DIR, DIE DU DIESELBE BIST, dem WORT GOTTES Raum gebe.

Da ist kein Konflikt zwischen meinem Frieden und deinem Zweifel, zwischen meinem Zweifel und deinem Frieden. Da ist nur die Einwilligung, beim HEILEN zu helfen. Dafür „warten“ wir aufeinander, nicht, um uns aufzuhalten, sondern um uns zu helfen, vollständig zu werden. Wir sind EINS.


Smile

Drucke diesen Beitrag

  Neubelichtung ich
Geschrieben von: Dorjs - 20.06.2021, 07:35 - Forum: Texte • Meditationen • Hinweise - Keine Antworten

Es geht um die Neubelichtung aller Bilder, in meinem Geist.
Dass dadrauf, auf diese Unterbelichtung, SEIN Licht fällt, auf meine Einladung hin.
Damit die krass schmerzvollen Konturen sich aufweichen dürfen. Damit die schreiendbunten Farben sich in Pastell entspannen können.
Damit mehr Zeitlupe reinkommt in den Überschall der wahnsinnigen Ereignissabfolgen, um mir gewahr zu werden, dass es bedeutungslose Vereinzelungen sind, unzusammenhängend wie alles hier.
Es geht ums Licht, ums Leichte, ums Leuchten.
Es geht um das, was wir SIND.
Lassen wir alle dunklen Ecken, alle verborgenen Kammern, alle düsteren Verstecke die wir bebildert haben, neu belichten. Lasst uns auf alles Geschehen im Geist, SEIN Lächeln legen, dieses EINE, das in uns wohnt, und wartet auf unseren Ruf, mit IHM vergebend auf alles zu schauen, was wir auf die Leinwand je projizierten.
Versuchen wir's.
Erinnern wir uns.
Befreien wir uns.

Lasst uns zutiefst glücklich sein, im Licht, in der Liebe und in der Freude die wir SIND.

Drucke diesen Beitrag

  Eine kleine Schöpfungsgeschichte
Geschrieben von: Michael* - 19.06.2021, 07:12 - Forum: Texte • Meditationen • Hinweise - Antworten (1)

Hör mal: Wenn all das, was ich in der Welt sehe, tatsächlich »da draußen« geschähe – das wäre doch wirklich angsterregend, stimmt’s? Wären all diese Bilder lediglich in meinem Kopf, also Einbildungen – zum Verrücktwerden, denn wo wärst dann Du? Nein, es ist ja eigentlich sonnenklar: Die Bilder sind in meinem Geist! Also weder draußen noch drinnen, sondern »innen«, da, wo Du erfreulicherweise stets mit mir anwesend und auf keine Weise abzuschütteln bist.
Ich muss zugeben: Eine kleine Auswahl dieser Bilder hab ich mir tatsächlich – weil ich einfach mal probeweise vergessen wollte, was »innen« ist – in meinem Kopf zurechtgelegt als die »äußere« Welt, genau so, wie ich sie grade sehen will, und mich und Dich hab ich darin schön auseinandersortiert. Da scheint es mir auch mühelos zu gelingen, Dich aus meiner ordentlichen Welt rauszuschmeißen oder erst gar nicht reinzulassen. Du kannst sogar »tot« sein oder noch gar nicht leben, unfassbar! Das ist doch alles kaum zu glauben! In Wirklichkeit ist natürlich auch „mein Kopf“, mein „eigenes Denken“, ein Bild in meinem Geist!
Weißt du noch, damals? Als wir das mal ausprobiert haben am Tisch der Schöpfung? Dass es ein Ich und ein Du geben könnte? Das war ja noch nicht so schlimm, nur mal so aus Spaß, da war unsere liebe Quelle noch nicht geleugnet. Da wusste Ich noch, dass „wir“ uns mit diesem Spiel in Bildern bewegen. Aber dann haben wir ausprobiert, dass wir einander verlassen können, dass es eine Zeit gibt und dass Leben sterblich ist, also irgendwie aufhören kann, zu sein – und damit haben wir die Idee ernst genommen, dass „Gedanken“ die Quelle des Lebens verlassen und eigenständig werden können. Ab da schien es tatsächlich „Köpfe“ zu geben, die eigene Gedanken hegen konnten und die dazugehörigen Körper, die diese Gedanken auf teilweise wirklich sonderbare Art durch die Welt zu tragen schienen, um andere von ihnen zu überzeugen oder sie vor ihnen verborgen zu halten: Ich konnte plötzlich offensichtlich etwas denken, von dem Du nichts weißt. Stell dir das nur mal vor! Das ist ja wirklich komplett verrückt!
Gedanken haben ihr Leben nur in der ewigen Quelle, wie könnten sie nicht voneinander wissen?
Die Bilder sind in meinem Geist – Gott sei Dank! Jetzt kann ich „Dich“ sehen, »da draußen«, wo scheinbar das andere Leben geschieht. Wir beide, Menschenskind! - wir probieren immer noch das Ich und Du und erzählen uns die unglaublichsten Geschichten aus dieser wahrlich „traumhaften“ Beziehung! Dass ich dich gar nicht kenne, dass ich dich liebe, dass ich dich hasse, dass du mir egal bist, dass ich Angst haben kann vor allen möglichen Bedrohungen und auch vor dir – das ist noch der größte Witz! – , also mit einem Wort: dass ich ver-rücken kann aus unserer gemeinsamen Wahrheit. Meinst du nicht auch: Das ist jetzt mal genug? Lass uns einfach erinnern, wer wir sind. Und uns weiter in dieser Welt des Irrtums bewegen, um diese Erinnerung auszudehnen auf alle und alles: Das sind immer nur „wir zwei“, wie wir erzählen und erzählen … Und in allem bleibt Sein liebevoller Gedanke wahr, dass wir beide eins sind, und ist unser Licht.

Drucke diesen Beitrag

  Ein kleiner Funken Heiligkeit
Geschrieben von: Dorjs - 11.06.2021, 19:39 - Forum: Texte • Meditationen • Hinweise - Antworten (3)

Ein kleiner Funken Heiligkeit begleitete mich immerschon, durch den ganzen Wahnsinn dieser scheinbaren Welt hindurch.
Er versuchte meinen trotzigen Trübsinn zu erhellen,  den ich zuweilen pflegte und polierte, um ihn herzuzeigen und hochzuhalten, als wie einen Pokal: sehet her, das hat die böse Welt mit mir gemacht! Und ich steh immer noch, trotz allem auf zwei Beinen da, mittendrinn im Kampfe gegen jeden und alles und biete der Welt die Stirn.
Dieser kleine Funken Heiligkeit kam mir dann und wann recht ungelegen. Ich empfand ihn als aufdringlich belehrend, als mit erhobenem Zeigefinger mahnend, Strafe in Aussicht zu stellen, bei zu hellem, unverdienten Strahlen.
Dabei wusste ich ganz klar, dass es genau umkegehrt ist;  folgte ich ihm, erlöste er mich.
Doch ich wollt' Recht behalten und gab ihm meinen eignen Sinn.
Das ging so viele Zeiten lang, in verschiedenen Formen, durch unzählige Räume, immer in demselben, einen Traum.
Der Traum vom tiefen Schlaf der Getrenntheit, gewebt aus Angst und Schuld. Doch nur scheinbar.
Denn der kleine Funken Heiligkeit wuchs heran. Nahm sich Raum.
Stetig. Herzwärts. Sanft.
Fand die Weite die ihm gehört. Fand den Frieden, der der seine ist, die heilende Ruhe, die Stille, in der alles Getrennte Halt findet und ganz natürlich, als das Eine zusammenfliesst, in ruhigen Gewässern, auenschön.
Fand Gemeinschaft in Verbindung mit anderern Geistern. 
So mehrte sich der kleine Funke.
Wuchs zu einem grossen Licht.
Verband die Geister in einem geeinten Ziel.
Half, den einen Bruder zu finden.
Er wurde zum hellen Strahlen, aus Liebe und Güte und Freundlichkeit.
Und heut' ist dieses Licht willkommen. 
Der Trübsinn versucht manchmal noch, sich wichtig nehmend, der Dunkelheit Einlass zu gewähren. Doch nie mehr für lange.
Die trüben Sinne schwächeln. 
Ihre trügerische Wahrnehmung ist zweifellos angezweifelt.

Drucke diesen Beitrag

  Die SCHAU CHRISTI GEBEN oder: Warum sich überhaupt noch konkreten Problemen zuwenden?
Geschrieben von: Michael* - 07.06.2021, 11:17 - Forum: Texte • Meditationen • Hinweise - Antworten (1)

Lernen, auf jede Mauer zu schauen, um zu erfahren, dass ihre Massivität die Transparenz für das LICHT nicht verhindern kann.
Auf Deine Angst schauen und erleben, dass ihre fluchtbereite und angriffslustige Unruhe die Transparenz für die RUHIGE FREUDE nicht verhindern kann,
Auf Deinen Körper schauen und erleben, dass seine Verschlossenheit die Transparenz für den GEIST nicht verhindern kann,
Auf Deine Krankheit schauen und erleben, dass ihre Beweiskraft die Transparenz für unser beider HEILSEIN nicht verhindern kann,
Auf Deine Sorge schauen und erleben, dass ihre Begründetheit die Transparenz für die ZUVERSICHT nicht verhindern kann,
Auf Deine Schuld schauen und erleben, dass ihre Schwere und Unbezahlbarkeit die Transparenz für das ERBARMEN nicht verhindern kann,
Auf Deine Perspektivlosigkeit schauen und erleben, dass ihre Abgründigkeit die EWIGE PERSPEKTIVE nicht verhindern kann,
Auf Deinen Verlust schauen und erleben, dass seine Endgültigkeit das GEFUNDENSEIN nicht verhindern kann,
Auf Dein Reden schauen und erleben, dass es unsere gemeinsame STILLE nicht verhindern kann,
Auf Dein Verleugnen schauen und erleben, dass es nicht verhindern kann, was wir SIND.
Auf Dein Leben und Sterben schauen und erleben, dass GOTT mit Dir geht, wohin auch immer DU gehst.
Anerkennen, dass DU die WAHRHEIT nie verhindern WOLLTEST.
Zurücktreten.
Vergeben.
Auf MICH schauen.
Heilen.

Drucke diesen Beitrag