Gespräch zwischen Klara und Michael, 10. Wundergrundsatz
#1
zugegeben, das Zitat ist arg aus dem Zusammenhang gerissen, doch für meinen kleinen Beitrag taugts ganz wunderbar. 
".....und man fragt sich, ob man nicht die lebendige Krankheit der toten Heilung vorziehen würde."   Updown Smile Herz

Grad heute hab ich mir das mit der Vergebung und dem Urteil zurück nehmen ganz praktisch überlegt. Wenn ich - erst recht als medizinisch "Vorbelastete" durch eine Ausbildung in dem Bereich, meine Urteile über "Krankheiten" vergessen hätte, dann wüsste ich noch nicht mal, dass ich "krank" bin. Ich wäre lebendig, hätte Aua, würde vielleicht "unschuldig" aua schreien, wie ein Baby, das halt schreit, wenns Hunger hat, aber da gäbs kein Analysieren: was ist das, wie lang dauert das, werd ich dran sterben, was muss ich tun - vielleicht würde ich ohne Wissen genau das Richtige tun....usw. usf. Ich würde weder nach Gott schreien, dass er mir gefälligst helfen soll, ich würde aber auch keinen Gott verantwortlich machen...auf die Idee käme ich gar nicht. 

Und so sind mein Zahnchirurg und ich in Frieden auseinander gegangen -  obwohl....
Er schaute bei der Abschlussuntersuchung in meinen Mund und erzählte mir was von: "auch wenn Sie jetzt die Zahnchirurgen hassen und sie allesamt...." Da mein Mund sperrangelweit offen stand, konnte ich nicht grinsen. Ich hatte was Schönes (weltlich-materielles) für ihn in meiner Tasche und da stand dann ihm der Mund offen. 
Als Dankeschön darf ich noch mal kommen.  Gruebel. Ich fragte die Assistentin, als er raus war: sagen Sie mal, ist das nötig? Sie schaute auch etwas irritiert drein und meinte: also wenn der Chef meint, hihi. Na, dann sag ich ihm halt noch mal tschüs. 
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