Ein Ahnen hellen Lichts
#1
Die zähe Finsternis der Urschuld
Die lähmend meine Herzenssicht  
Verschleiert hält
Durchwirkt ein Ahnen
Hellen Lichts

Ich habe mich geirrt
In allen  Wahrnehmungen 
Dieser scheinbaren Welt 
Und ich tue es noch
Solang ich mich
Als ein abgetrenntes 
Kleines Selbst erfahren will
Von einer grosse Welle 
An ein unbekanntes Ufer 
In eine zerstörerische Welt gespült
Voll des Chaos 
Und  in Unvereinbarkeiten
Verrannt und verstiegen
Find ich mich
In sich wiederholenden 
Traumgeschichten wieder
In öden Berglandschaften 
Kantigem Fels 
Fahlfarbenem Sand 
Umhersteigend
Orientierungslos verwirrt
Mit rudernden Armen
Halt suchend
Auf dem wasserlosen Wüstenweg 
Vom Suchen und 
Nicht Finden

Die zähe Finsternis der Urschuld
Die lähmend meine Herzenssicht
Verschleiert hält
Durchwirkt ein Ahnen
Hellen Lichts
Ihm schliesse ich mich an.
Liebe heilt alles.
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#2
Boah, was für ein schöner Text, danke, liebe Doris! Der Refrain senkt sich heilsam und ganz still durch alle meine Fragen. Reine Medizin. Arznei. Worte als Heilmittel, schön das! Große Kraft geht von dem "durchwirkt" aus, das die Unwahrheit des Schleiers, so zäh er auch sein mag, bezeugt. Das Heilmittel wirkt schon, wenn wir noch an der Unheilbarkeit der Urschuld festhalten.  Der HIMMEL wird der Welt zum Spiegel. Danke!
In allem Sein Gedanke
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#3
(09.05.2021, 20:13)Michael* schrieb: Boah, was für ein schöner Text, danke, liebe Doris! Der Refrain senkt sich heilsam und ganz still durch alle meine Fragen. Reine Medizin. Arznei. Worte als Heilmittel, schön das! Große Kraft geht von dem "durchwirkt" aus, das die Unwahrheit des Schleiers, so zäh er auch sein mag, bezeugt. Das Heilmittel wirkt schon, wenn wir noch an der Unheilbarkeit der Urschuld festhalten.  Der HIMMEL wird der Welt zum Spiegel. Danke!
Danke lieber Michael für dein vertiefend erweiterndes  Mitgehen.
Liebe heilt alles.
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