Segen
#1
In meiner Wahrnehmung seh ich dich scheinbar in deiner einsamen Traurigkeit,  Mensch, doch will ich dich darin nicht ausmachen, dich nicht  erinnern, wie schwach und nutzlos du seist, indem ich diesen Gedanken glaube.
Deinen Schmerz zu teilen bin ich nicht gekommen. Ich will meine Finger nicht auf deine offenen Wunden legen, dir dabei in die Augen schauend, mit diesem überheblichen Lächeln, das mich vermeintlich davor schützen soll, Gleiches zu erfahren wie du, armer Tor.
Das Egolächeln blitzt nie aus ehrlichen Augen, es meint es niemals gut. Es tut nur so, als ob und glaubt immer nur sich selbst.
Ich stelle mich nicht zur Verfügung mit dir zu leiden in deinen trüben Geschichten einer erfundenen Welt. Will mich nicht mit dir verbünden zu streiten mit zischenden Lauten. Ich lasse mich nicht hinreissen aus brennenden Impulsen dich zu unterstützen, weder zum Angriff noch zur Verteidigung und auch nicht zur Flucht.
Es ist unmöglich einen deiner dunklen Gedanken mit dir teilen zu können.
Denn da ist nichts ausser Licht.
Meine Funktion ist es, den Christus in dir zu sehn.
Du bist das Licht, du bist die Liebe und nichts sonst.
Dies zu erinnern bin ich gekommen zu dir Bruder, du warst nie woanders als in Gott.
Da wo wir in Heiligkeit zusammen stehn, im Geist, da steht auch ER.
Da gehen alle Träume hin, die Zeit verschwindet in IHM und der Ort wird ein bedeutungsloser Glaube.
So gesegnet sind wir.
Liebe heilt alles.
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