Kapitel 1.II
#11
GOTTund sein SOHN sind EINS.
sein SOHN ist CHRISTUS, der hat sich auf die socken gemacht, einen eigenen clup gegründet und sich darin verloren.
GOTT hat uns in seiner weitsicht den H.G (die stimme gottes) zur seite gestellt.
der H.G., CHRISTUS und GOTT sind EINS.
dies wird auch als die "drei einigkeit" bezeichnet.

wir könnten ja auch ohne weiteres "EINS" anstatt den H.G. ansprechen.
dieser hört ja nicht auf seinen namen, (wie mein hund manchmal) weil er ja keinen haben kann.

nur unsere "bereitschaft" mit der QUELLE in verbindung zu sein genügt, um die stimme GOTTES zu erkennen.
die namen und bilder sind hilfreiche krücken, die nach geistiger genesung sicherlich nicht mehr benötigt werden.

Herz gottfried
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#12
(19.01.2012, 08:17)gottfried schrieb: GOTTund SEIN SOHN sind EINS.
SEIN SOHN ist CHRISTUS, DER hat sich auf die Socken gemacht, einen eigenen Club gegründet und SICH darin verloren.
Klatsch
So'n Clubmitglied sieht nicht seine Verlorenheit.
Genausowenig wie ein Verlorenes Ei den Verlust seiner Schale beklagt.
Wikipedia sagt (zum Beispiel):
"Verlorene Eier oder pochierte Eier sind Eier, die ohne Schale in knapp siedendem Wasser sanft gegart (pochiert) werden."
In siedendem Wasser sanft gegart - was für eine köstliche Formulierung...Lmao

Der vermeintliche Kochlehrling hat beschlossen, ein eigenes Süppchen zu kochen
und hat seine wahre HERKUNFT vergessen - in DER gar keine Suppe gekocht zu werden braucht. Smile
Wunder sind natürlich. Wenn sie nicht geschehen, ist etwas fehlgegangen.

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#13
Ich möchte meine Frage wiederholen:
was bedeutet das Wörtchen "nahe" im Text, den ich zitiert habe.
Im Text steht nicht 1, auch nicht eins oder EINS, auch nix von heiliger Dreifaltigkeit oder Dreieinigkeit oder so, sondern "weil ich dem Heiligen Geist nahe bin"
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#14
(19.01.2012, 15:57)Michaela_Maria schrieb: Ich möchte meine Frage wiederholen:
was bedeutet das Wörtchen "nahe" im Text, den ich zitiert habe.
Im Text steht nicht 1, auch nicht eins oder EINS, auch nix von heiliger Dreifaltigkeit oder Dreieinigkeit oder so, sondern "weil ich dem Heiligen Geist nahe bin"

Ich erkläre es so, dass Jesus ( als Bild einer Person) sich das Denksystem des Heiligen Geistes zu eigen gemacht hat und ihm so nahe ist. ich assoziiere, wenn ich an Jesus denke eine Figur, einen Menschen, also kein (abstraktes?) Denksystem.

Herz
Susanne
„Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Herr.“ Augustinus
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#15
(19.01.2012, 15:57)Michaela_Maria schrieb: Ich möchte meine Frage wiederholen:
was bedeutet das Wörtchen "nahe" im Text, den ich zitiert habe.
Im Text steht nicht 1, auch nicht eins oder EINS, auch nix von heiliger Dreifaltigkeit oder Dreieinigkeit oder so, sondern "weil ich dem Heiligen Geist nahe bin"

Die Interpretation dieser Nähe ist einzig und alleine deine Angelegenheit. Willst du einen Trennstrich daraus ziehen, dann siehst du eben Trennung. Willst du das als Symbol sehen, das sich auf diese Welt bezieht und nichts mit der Ebene des HIMMELS zu tun hat, dann siehst du keine Trennung.

Deine Entscheidung in dieser Interpretation ist nicht von den Meinungen anderer abhängig.

Kapitel 23 im Handbuch ist da ganz hilfreich.

Herz Gregor
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#16
Danke Susanne, deine Antwort war mir hilfreich.
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#17
Hallo,
ich bin noch ganz frisch und habe mich ohne wirkliche Vorbereitungen an "ein Kurs in Wundern" gesetzt. Daher sind mir viele Begriffe und ihre Zusammenhänge noch nicht so geläufig. Es wäre lieb, wenn ihr mir meine grundlegenden Fragen beantworten würdet,
Ist das [undefined=undefined]ICH[/undefined] in "ein Kurs in Wundern" Jesus?
Und was genau ist in diesem Buch die Definition von einem [undefined=undefined]WUNDER[/undefined] ?(siehe II. Offenbarung, Zeit und Wunder 6.)
Und wie darf ich mir das mit der Zeit vorstellen?
An der Zeit, die ja im Grunde genommen gar nicht exisitert verzweifle ich förmlich. Ich habe mir das schon mehrmals erklären lassen, aber es ist so konfus für mich.
Liebe Grüße
Van
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#18
(28.08.2014, 18:34)Van schrieb: ich bin noch ganz frisch und habe mich ohne wirkliche Vorbereitungen an "ein Kurs in Wundern" gesetzt.

Die beste "Vorbereitung" ist eine offene Herangehensweise und bereit zu sein, liebgewonnene Vorstellungen in Frage stellen zu lassen. Dazu die Akzeptanz, nicht alles gleich verstehen zu müssen.

(28.08.2014, 18:34)Van schrieb: Ist das ICH in "ein Kurs in Wundern" Jesus?

Ja. Aber mit dem biblischen Jesus hat das nicht so wahnsinnig viel zu tun.

(28.08.2014, 18:34)Van schrieb: Und was genau ist in diesem Buch die Definition von einem WUNDER ?(siehe II. Offenbarung, Zeit und Wunder 6.)

Eine genaue Definition im Sinne von "Ein Wunder ist genau dies oder das" gibt es im Kurs nicht. Kann es eigentlich auch nicht geben, denn ein Wunder (im Sinne des Kurses) geht über die Welt, wie wir sie sehen, hinaus. Der Kurs beschreibt jedoch ausführlich die Auswirkungen der Wunder.

Man könnte sagen, ein Wunder ist eine Änderung im Geist in einer ganz konkreten Situation: die Situation wird nicht mehr mit dem Denksystem des Ego gesehen, sondern mit dem Denksystem des Heiligen Geistes. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um banale Situationen oder "wichtige" Situationen handelt. Es gibt keine Rangordnung bei Wundern.

(28.08.2014, 18:34)Van schrieb: Und wie darf ich mir das mit der Zeit vorstellen?
An der Zeit, die ja im Grunde genommen gar nicht exisitert verzweifle ich förmlich. Ich habe mir das schon mehrmals erklären lassen, aber es ist so konfus für mich.

Der Zeitbegriff ist wohl eines der verwirrendsten Konzepte des Kurses. Aber das trifft auch auf moderne wissenschaftliche Theorien über "Zeit" zu. Big Grin

Zeit und Raum sind erst durch den Trennungsgedanken entstanden. In dem Sinne gibt es so etwas wie Zeit nicht. Da wir aber fest an die Existenz von Zeit glauben und sie als linear (von der Vergangenheit zur Gegenwart in die Zukunft) empfinden, kann man das nicht einfach abtun, indem man aus dem Kurs: "Es gibt keine Zeit" zitiert. Das wäre die unwürdige Verleugnung der Tatsache, dass man an die Wirklichkeit der Zeit glaubt.

Die größte Schwierigkeit besteht wohl darin, dass die Zeit im Kurs nicht linear ist. Die Vergangenheit ist also nicht die Voraussetzung für die Gegenwart und die Zukunft folgt nicht aus der Gegenwart. Das ermöglicht es dem Wunder, Zeitabschnitte in sich zusammenfallen zu lassen (Zeit zu sparen). Man kann sich jetzt viele verschiedene Modelle ausdenken, um die Zeit (im Sinne des Kurses) einigermaßen zu verstehen, aber viele dieser Modelle hängen dann an irgendeiner Stelle wieder am linearen Denken.

Eigentlich ist es ausreichend zu sagen, dass unsere Zeitvorstellung und unser Zeiterleben nicht wahr sind - und Zeit niemals verhindern kann, sich JETZT an GOTT zu erinnern. Damit wird die Zeit zum Mittel, sich an GOTT zu erinnern. Das wird dann zu ihrem einzigen Zweck.

Herz Gregor
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#19
Zeit war für mich schon als Kind etwas das ich nicht verstehen konnte, über die Fragen was ist "immer" was ist "ewig" oder was ist "unendlich" konnte ich mir lange den Kopf zerbrechen... ich kam dann jeweils, um mich zu beruhigen, zu der Schlussfolgerung das Zeit irgendwie das Gegenteil von immer und ewig sein muss und das Zeit mit dem Tod endet aber Unendlichkeit nicht. Bei K. und G. Wapnick in dem Buch "der Himmel kennt kein Gegenteil" wird zu dieser Frage viel erklärt.

Zitat:Wie im Kurs Zeit und Raum aufgefasst werden, wird in folgendem Abschnitt aus dem Textbuch zusammengefasst:

"Denn Zeit und Raum sind eine Illusion, die verschiedene Formen annimmt. Wenn sie über deinen Geist hinausprojiziert ist, denkst du, sie sei Zeit. Je näher sie dorthin gebracht wird, wo sie ist, desto eher stellst du sie dir in räumlichen Begriffen vor (T-26.VIII.+:3-5)

Es fällt mir schwer das zu verstehen und bin darum dankbar für Deine Frage Van und bin froh hat Gregor es auch für mich irgendwie verständlich beantwortet

Zitat: Van schrieb:
Und wie darf ich mir das mit der Zeit vorstellen?
An der Zeit, die ja im Grunde genommen gar nicht exisitert verzweifle ich förmlich. Ich habe mir das schon mehrmals erklären lassen, aber es ist so konfus für mich.

Zitat: Gregor schrieb:
Der Zeitbegriff ist wohl eines der verwirrendsten Konzepte des Kurses. Aber das trifft auch auf moderne wissenschaftliche Theorien über "Zeit" zu. Big Grin

Zeit und Raum sind erst durch den Trennungsgedanken entstanden. In dem Sinne gibt es so etwas wie Zeit nicht. Da wir aber fest an die Existenz von Zeit glauben und sie als linear (von der Vergangenheit zur Gegenwart in die Zukunft) empfinden, kann man das nicht einfach abtun, indem man aus dem Kurs: "Es gibt keine Zeit" zitiert. Das wäre die unwürdige Verleugnung der Tatsache, dass man an die Wirklichkeit der Zeit glaubt.

Die größte Schwierigkeit besteht wohl darin, dass die Zeit im Kurs nicht linear ist. Die Vergangenheit ist also nicht die Voraussetzung für die Gegenwart und die Zukunft folgt nicht aus der Gegenwart. Das ermöglicht es dem Wunder, Zeitabschnitte in sich zusammenfallen zu lassen (Zeit zu sparen). Man kann sich jetzt viele verschiedene Modelle ausdenken, um die Zeit (im Sinne des Kurses) einigermaßen zu verstehen, aber viele dieser Modelle hängen dann an irgendeiner Stelle wieder am linearen Denken.

Eigentlich ist es ausreichend zu sagen, dass unsere Zeitvorstellung und unser Zeiterleben nicht wahr sind - und Zeit niemals verhindern kann, sich JETZT an GOTT zu erinnern. Damit wird die Zeit zum Mittel, sich an GOTT zu erinnern. Das wird dann zu ihrem einzigen Zweck.
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#20
Hallo Franziska,

(30.08.2014, 09:01)Franziska schrieb: Zeit war für mich schon als Kind etwas das ich nicht verstehen konnte, über die Fragen was ist "immer" was ist "ewig" oder was ist "unendlich" konnte ich mir lange den Kopf zerbrechen... ich kam dann jeweils, um mich zu beruhigen, zu der Schlussfolgerung das Zeit irgendwie das Gegenteil von immer und ewig sein muss und das Zeit mit dem Tod endet aber Unendlichkeit nicht. Bei K. und G. Wapnick in dem Buch "der Himmel kennt kein Gegenteil" wird zu dieser Frage viel erklärt.

Ich habe mir auch bereits als Kind den Kopf über Zeit und Raum zerbrochen. Ich glaube, dass hierin sogar der Schlüssel zu jeglichem non-dualistischem Verständnis liegt. Man kann darüber endlos lange Bücher schreiben, aber im Grunde ist es - wie ich finde - furchtbar einfach. Platon hat es wunderbar auf den Punkt gebracht: "Zeit ist ein bewegtes Bild der Ewigkeit." Oder anders gesagt: Zeit ist eine Projektion des Geistes. Es gibt immer nur diesen einen Moment - jetzt. Er "beinhaltet" jegliche anderen Momente: die erinnerten, die wir Vergangenheit nennen, und die vorgestellten, die wir Zukunft nennen. Und das gilt das wiederum für jeden Moment. Jeder Moment, den wir als jetzt erfahren, enthält alle anderen Momente. Da braucht man keine Physik verstehen oder an etwas glauben, sondern das kann man ganz einfach und unmittelbar selbst sehen.

Zeit existiert nicht, und zwar in dem Sinne, dass sie nicht für sich selbst existiert, nicht unabhängig vom Geist. Als Projektion (und damit Illusion) in unserem Geist existiert sie aber schon, das lässt sich nicht verleugnen.
So verstehe ich es jedenfalls.....
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