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L 255
Forum: Texte • Meditationen • Hinweise
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Wehrlosigkeit
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Himmelblau
Forum: Texte • Meditationen • Hinweise
Letzter Beitrag: Dorjs
04.09.2021, 17:42
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  L 255
Geschrieben von: Dorjs - 12.09.2021, 13:17 - Forum: Texte • Meditationen • Hinweise - Antworten (1)

Gedanken zur Tageslektion 255
Diesen Tag wähle ich, in vollkommenem Frieden zu verbringen.

Das überfordert mich gerade. Mein wirrer Geist kennt den Frieden nicht.
Was heisst denn nun;
Seid Vorübergehende.
Bleib über dem Schlachtfeld.
Übergib deine Projektionen dem Heiligen Geist zur Berichtigung.
Misch dich nicht ein.
Deine einzige Funktion die du hier hast ist Vergebung.
Folge dem ersten Willen.
Wähle neu.
Wähle noch einmal und nocheinmal
Seinen Gedanken.
Sein Wille geschehe.

Und nun?
Wie mach ich das?
Wie soll ich ein Vorübergehender sein?
Wie mach ich das, über dem Schlachtfeld zu bleiben?
Wie geht nichts tun?

Es geschieht im Geist, alles geschieht im Geist.
Jeder Gedanke der darin aufsteigt kommt als eine Einladung zur Einmischung daher. Als eine Einladung zur Anhaftung und zum Vergessen von dem was Wirklich ist. 
Hab ich mich dann mit erfundenem Groll oder scheinbarem Wohlgefühl eingemischt und angedockt, bin ich mittendrinn in der Illusion und mache sie wahr.
Daran ist nichts verkehrt, da kommt hier keiner drumrum. 
In Ulm, um Ulm und um Ulm herum ist es stets die gleiche, eine Geschichte der eingebildeten Trennung von Gott. Körper kommen und gehen, Situationen entstehen und lösen sich wieder auf. Schmerz, Emotion - nichts bleibt, alles wandelt sich.

Wie geht nun dieses nichts tun damit?
Ich lasse es IN mir vorüberziehn.
Und da IN mir Friede ist und Liebe als mein wahres Sein, löst es sich darin auf, ganz natürlich. Wie Schmutz in Seifenlauge.
DA gibt es nichts zu tun. Es geschieht. Mein Tun ist, das Willkommen auszusprechen.

Alle Bilder die ich scheinbar im Aussen wahrnehme sind Täuschung. Es geschieht in meinem Geist. Träume. 
Jeder Gedanke in dem Sein Friede nicht willkommen ist, ist eine Abwehr gegen die Wahrheit. Es geht nicht darum mit dem Aussen in Frieden zu kommen, als Mensch, ich werd ihn wieder verlieren müssen. Gemeint ist der Friede, der schon gegeben ist, herzinnenwärts, den ich willkommen heisse. Ich bin mit mir IN diesem Frieden. 
Da ist Angst der Fremde. Wo keine Angst ist, ist keine Schuld, da brauch ich keinen andern der sie trägt, an meiner statt, keinen den ich verantwortlich machen muss für mein Elend, da brauch ich keinen Sündenbock. Da endet Projektion. Da mach ich keine neuen Illusionen.

Ich nehm den Traum wahr mit meinen Menschensinnen und halte ihn für real und gleichzeitig weiss ich bei jedem Bild, jedem Schmerz, jeder Angst: dies ist nicht die Wahrheit. Ich lasse los, geb alles hin, mit der Entschlossenheit neu zu wählen.
Von Moment zu Moment stärker in die Gewissheit kommend, dass da Seine Stimme ist in einem jeden Gedanken und ich still werden darf, sie zu hören. 
Sie redet von Frieden.
Der mich über dem Schlachtfeld hält.
Der mich führt in meiner Funktion der  Vergebung.
Der mir zeigt wie einfach Nichteinmischung geht.
Von diesem inneren Frieden lass ich mich  führen durch diesen Traum, hin zum Gedanken, dass ich Gottes Sohn bin. 
Dazu entscheide ich mich, immer neu.

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  Wehrlosigkeit
Geschrieben von: Dorjs - 11.09.2021, 08:23 - Forum: Texte • Meditationen • Hinweise - Antworten (1)

Gott weiss nichts von meinem Traum, weil ich ihn selbst gemacht habe aus Egogedanken. Nicht ich als Doris, der Träumergeist träumt. Wo Egogedanken sind ist Gott fern.
Wo ich private Gedanken behalten will, wo ich mein Recht und mein Reich haben will, ist Gott fern.
Ich verleugne die Kommunikation mit dem Heiligen Geist.
Solange ich meine eigenen Gedanken behalten will, solange weiss Gott nichts von meinen Träumen.
Hingabe und Wehrlosigkeit bedeutet aufzuhöhren, mich zu wehren.
Gegen Seine Gedanken.
Es bedeutet, aufzuhören mich zu wehren gegen die Unschuld, die Reinheit, die Sündenlosigkeit in mir und im Bruder.
Wehrlosigkeit üben bedeutet, meine Pläne loszulassen und allen Wahn, Grösse in Egogedanken zu finden.
Wehrlosigkeit ist Stärke im annehmen des heiligen Augenblickes, im Wunder in dem Kommunikation möglich ist und Träume enden.
Wehrlosigkeit ist das einzige, was ich IHM geben kann. 
So lege ich weg, was niemals wirklich war.
So übe ich das Erwachen. 
In der inneren, wehrlosen Hinwendung zu Christus in jedem von uns als Eins.

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  Himmelblau
Geschrieben von: Dorjs - 03.09.2021, 14:38 - Forum: Texte • Meditationen • Hinweise - Antworten (4)

Der Nistplatz der unzählbaren Bilder in meinem verwirrten Geist, ist kein Ort des Friedens. 
Dort halt ich mich gerade auf, wo sonst?
Daraus jedoch kann ich  niemandem etwas Gutes anbieten, etwas das  hilfreich wäre, gütig oder liebevoll.
Denn dort brüten alle meine persönlichen Dramen vor sich hin, dort gärt und stinkt es, dort mal ich mit bunten Farben auch mal drüber und spray das Deodorant meiner eitlen Schamhaftigkeit über allen Schmerz, über die Angst und die Schuld und lächle dabei, so als gings mich nichts an.
Auf dem Monitor im Bus, in dem ich zur Arbeit fahre, zeigen sie den amerikanischen Präsidenten, Überschrifft: Er besucht die Katastrophengebiete.
BINGO! Das tu ich auch gerade...
Ich wende mich wieder meinem Text zu und befasse mich weiter mit meinen eignen Schauplätzen, springe hin und her und her und hin, im Versuch Zersplittertes wieder zusammenzufügen, Verwundetes heil zu machen, fülle meine Tage bis an den Rand des Unzumutbaren, mit diesen mir ach zu heiligen, erschöpfenden, nirgends hinührenden Umzu's.
Kein Platz des Friedens also, höchstens des Scheinfriedens, darin bin ich gut, da drin kann ich mich sogar wohl fühlen, kann glücklich sein, Freude teilen, manchmal, da mag ich mich sogar, inmitten meines chaotischen Nistplatzes.
Aus dem Bus schauend seh ich, sobald sich mein Blick hebt, das tiefe, wolkenlose Blau des Himmels über mir.
Da ist Heimat, denk ich, da ist dieses 'NoThing', die Leere, der stille Raum des Friedens, das Tao. Da spiegelt sich the force of live, die innere Kraft der Urquelle,  Gottesteile, Lichtteile, codes der heiligen Emotionen, was immer das sein soll, Maria voll der Gnaden eingebetet im Christusbewusstsein....tausend Namen für Nichts, meiner dazugezählt.

Das Himmelsblau also, die Erinnerung an das unumwölkte, ewig Wahre zeigt mir, dass es nicht darum geht, etwas Gutes anzubieten, das hilfreich wäre, gütig oder liebevoll.
Es geht um das Erinnern es zu sein.
Darin zu verschwinden, sich aufzulösen in totaler Hingabe an das Höchste.
Ich kann es nicht benennen.
Wir nennen es den Christusgeist.
Ihr wisst was ich meine, den Ort des wahren Friedens.
DA treffen wir uns! Bis gleich.....

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  Im Licht
Geschrieben von: Dorjs - 17.08.2021, 21:09 - Forum: Texte • Meditationen • Hinweise - Keine Antworten

Im Licht seh ich dich stehn
SchwesterBruderKind
Auf festem Grund
Die Arme hochgereckt
Himmelwärts
Die Hände jubelnd
Lachen in deinem lieblichen Gesicht
Strahlenumkränzt
Frei erlöst
In vollkommener Unschuld 
Gesegnet
Und ach -
Wie freu ich mich mit dir!

Im Licht seh ich dich
SchwesterBruderKind
Wie du da in der finstersten
Ecke kauerst 
Dich verkriechst 
Voll von Furcht
Scham
Schuld und Elend
Wie du dich selbst
Mit Dreck bewirfst
Dem stinkenden meinen 
Den ich aufzuklauben
Dir befahl
An meiner statt
Dich zu erniedrigen

Scheinbar nur

Im Lichte seh ich dich
Denn da ist nichts sonst
Bloss ein hässlicher Alb
Der vorüberzieht
Schau ihm nicht nach
Denn
Solange du deinen Blick 
Auf das scheinbare Böse richtest
Solange verleihst du ihm
Macht
Sich Ausdruck zu verschaffen
Lass ihn ziehn den Alb
Derweil ich mich darin übe
Für uns beide zugleich
Vertrauensvoll
Vergebend
Die Leuchte zu halten
Für das Gute
Das Schöne und 
Das ewig Wahre
In uns als Eines
Und da
Wo ich nicht weiter weiss
Da will ich 
Glauben.

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  Für Inge
Geschrieben von: Dorjs - 27.07.2021, 18:17 - Forum: Texte • Meditationen • Hinweise - Antworten (1)

Für Inge

'Vergiss diese Welt, vergiss diesen Kurs und komm mit völlig leeren Händen zu deinem Gott.'
Das ist deine Unterschrift im Forum.
'Liebe heilt alles.'
Das ist die, die ich wählte.

Es sind Worte, denen wir Bedeutung geben.
Worte, die aufzeigen, was wir uns erhoffen. Dass es so sei.
Dass es möglich sein darf, mit völlig leeren Händen zu Gott zu kommen, der uns heilen möge durch seine Liebe. Dass wir Welt und Wort hingeben und uns erinnern, wer wir sind und wo wir nicht zu finden sind.
Weder in der Welt noch im Wort.
Welt und Wort ist Gedanke.
Inge ist ein Gedanke der ihre eigenen Gedanken glaubt, genauso wie der Gedanke Doris das tut.
Mag sein, dass ich in der Welt mehr Glück hab als du, mag sein, dass ich gesünder bin, mag sei, dass ichs besser kann meinen zerstörerischen Gedanken nicht länger zu glauben. Mag sein, dass sich für mich mehr zum Guten gewendet hat, mag alles sein.
Ich bin 62 Jahre durch diese Welt gekommen, mehr schlecht als recht. Durfte in wenigen Jahren erleben, wie sich der Dorisgedanke dem Licht zuwandte, sich erhellen liess im Geiste und herzinnenwärts, Ich durfte Segen erfahren, gütige Liebe, eine verlässliche Hand, ein sanfter Weg.
Mag sein, dass ich einfach mehr Glück gehabt hab als Inge. In diesem Leben.
Es sind nur Worte, es sind nur Gedanken.
Es ist nur die Welt. Ein kleines Leben.
Und doch will und muss es gelebt sein.
Wer weiss denn schon, wer die wirklich Starke ist von uns? Liebende sind wir beide.
Das zählt.
In dieser Liebe umarme ich dich. 

Doris ♥️

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