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DA IST FRIEDEN
Forum: Texte • Meditationen • Hinweise
Letzter Beitrag: Dorjs
Vor 8 Stunden
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Die stille Wahl
Forum: Texte • Meditationen • Hinweise
Letzter Beitrag: Dorjs
20.11.2021, 09:33
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Alles für die Katz?
Forum: Ein Kurs in Wundern
Letzter Beitrag: Simon
16.11.2021, 17:17
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  DA IST FRIEDEN
Geschrieben von: Dorjs - Gestern, 10:48 - Forum: Texte • Meditationen • Hinweise - Antworten (2)

Es regnet. Es ist düster. Nebel steigt auf zwischen kahlen Bäumen am Waldesrand. Auf den Wegen liegt faulendes Laub. Die Luft ist kalt. 
Mein Schritt ist forsch, mein Blick ruhelos. Gedankensturm.

Ich kann den Himmel nicht sehn, nur grau in grau in grau.
Ich weiss, dass er da ist, da drüber. Da ist weite Bläue, klar und hell und wolkenlos.
Ich weiss es, weil ich ihn schon gesehen habe, den Himmel und ein Sehnen taucht auf nach dieser Helle, aus meinem düsteren Sinn.

Mit der vertrauensvollen Hinwendung an die Erinnerung auch den Himmel tief herzwärts schon erfahren zu haben, als stille Bläue, klar und wolkenlos, wird es ruhig in meinem Geist.

Von der kalten Düsternis des Waldes lass ich mich sanft beschützend umarmen.
In mir wird es hell.

DA IST FRIEDEN.

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  Die stille Wahl
Geschrieben von: Dorjs - 20.11.2021, 09:33 - Forum: Texte • Meditationen • Hinweise - Keine Antworten

Heute verpflichte ich mich der Wahl des Höchsten.
Dieser stillen Wahl im Innern, die niemand bemerkt, die niemand sieht, die niemand hört.
Heute vepflichte ich mich, den Widerstand gegen Illusionen aufzugeben, den Angriff gegen alles Vergängliche sein zu lassen, die Aufregung der Welt nicht hereinzunehmen.
Heute verpflichte ich mich, in jedem den Bruder zu sehen, wo immer ich ihm begegne, ob auf dem  äusseren Weg oder in Gedanken.
Heut verpflichte ich mich dem Friedensgedanken, der Unaufgeregtheit, der Widerstandslosigkeit, dem Nichtanhaften und dem nicht Wissen,  Müssen,  Wollen.
Heut verpflichte ich mich, nicht voranzugehen sondern IHM nachzufolgen und in jedem Moment die Verpflichtung neu zu bestätigen.
Heute verpflichte ich mich der LIEBE, mit der einen stillen Wahl, herzinnenwärts.
Heut will ich stille sein und horchen.
Sein Friede zeigt sich, Seine Ruhe dehnt sich aus und die tiefe Freude in Seiner Liebe zu sein bringt Leichtigkeit und Lachen.
Heilung geschieht.
Alles ist gut mit dieser stillen Wahl im Innern, die niemand bemerkt, die niemand sieht, die niemand hört und doch niemanden draussen lässt.

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  Vergebung
Geschrieben von: Dorjs - 12.11.2021, 23:37 - Forum: Texte • Meditationen • Hinweise - Antworten (1)

Ich werde noch einmal wählen.

Jetzt und danach, und dann noch einmal.
Ich werde neu wählen.
Bei jedem Gedanken an Schuld, der daherkommt als diese Wolke Energie, die ich seit Urzeiten kenne.
Ich weiss ganz genau wie sie sich anfühlt, ich kenne sie.
Ich wähle, sie anzuerkennen, diese Wolke, wenn sie wiederkomnt.
Und sie wird kommen.
Sei es mit einem Bild von gerade eben oder einer Erinnerung von vor zehn Tagen, von vor zehn Jahren oder Leben. 
Dann, wenn sie sich zeigt, ist sie da, gerade im Jetzt.
Sehr lebendig fordernd mit diesem Gefühl das ich wiedererkenne, mit dieser dumpf pochenden Energie, die sich irgendwo zwischen Bauch und Kopf zeigt, die Zellen zusammenzieht und alles Leben daraus entweichen lässt, gewandelt in  giftiges Gas.
Dann werde ich noch einmal wählen!
Die Vergebung.
Den Frieden.
Die Heilung.
Für mich und für dich.
Für die selbst erschaffene Wolke der Schuld.
Sie wird nicht vorüberziehen um noch eine Runde zu drehn und noch eine.
Sie löst sich auf, vollständig, weil ich die Macht habe, in Gottes Namen, dies geschehen zu lassen.

Ich wähle noch einmal!
Ich wähle die Liebe, die den Irrtum umarmt.
Ich wähle den wolkenlosen Himmel.

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  Der Frieden GOTTES
Geschrieben von: Dorjs - 10.11.2021, 08:22 - Forum: Texte • Meditationen • Hinweise - Antworten (2)

In mir wohnt etwas, das sich sträubt.

Gegen das Gefühl im Frieden zu sein, mit dir, der du mein Ärgernis bist.
In mir wohnt etwas, das besserwisserisch zu laut redet, weil es das kann. Mehr Berechtigung dazu braucht es  nicht.
In mir wohnt etwas, das zu schnell und zu leicht ein Urteil fällt, zu seinen eignen Gunsten, immer.
Es ist selbstgerecht, weil es schlau ist. 
Darauf ist es stolz.
Es will nicht merken, wie manipulierend es agiert, wie  verletzend seine Strategien sind, wie nachhaltig der Schmerz im Gegenüber bleibt. 
Auch den Rückzug des Geplagten merkt es nicht, die Distanz die entsteht, wenn kalter Eigensinn regiert und befiehlt.
In mir wohnt etwas, das das alleinige Sagen hat.
Eine erbarmungslose Stimme, herrisch und vollkommen unversöhnlich.

Das ist die Wahrheit. 
In der Welt.
Die eine.

Die andere ist, dass in mir etwas wohnt, das heilig ist.
Das versöhnlich ist, liebend und friedvoll.
Das keinen Anspruch hat, recht zu haben.
Etwas das mit dem Herzen sieht.
Das weder Angriff kennt noch sich zu verteidigen braucht.
Auf mein bitten hin umarmt  es das, was sich sträubt. Fliesst in es ein, macht weich was hart sein will, hellt auf was dunkel ist. Macht Zersplittertes ganz, ohne wenn und aber, weil es beides nicht kennt.

In mir wohnt etwas das sich sträubt.
Es ist nicht länger mehr allein.
Das Heilige nimmt es bei der Hand.
Weil es vegebend schaut, erlöst es und befreit.

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  Ich Bin Da
Geschrieben von: Dorjs - 06.11.2021, 08:16 - Forum: Texte • Meditationen • Hinweise - Antworten (2)

Es ist still in diesen Wänden eines Zimmers in der Morgendämmerung. Alles steht an seinem Platz, da wo es auch schon stand, bevor der Schlaf kam, der einer grossen Müdigkeit folgte und die Augen schloss. 
In der Morgendämmerung streifen sanfte Blicke über die Einrichtung eines Zimmers nach dem Schlaf, der noch nicht ganz gewichen ist. Der mit geträumten Erinnerungsfetzen noch im Geist nebelt, so wie vor dem Fenster, an diesem trüben Novembermorgen die Nebelschwaden ziehn.
Es ist Stille hinter den Bildern, die das heller werden des Tages mir sichtbar machen. Schattige Ecken erhellen sich, zeigen mehr Raum, vergrössern das Sichtfeld, machen klar, heben gerade noch Verborgenes hervor. Und mit dem Hellwerden einer Welt da draussen werden Gedanken emsig, formen sich Geschichten verweben sich mit erinnerten Traumsequenzen, mit Vergangenem und vorgestelltem Zukünftigen und das ewige Geplapper und Geschwätz eines aufdringlichen Geistes treibt an zur Bewegung, zum Aufstehen, zum Tun. 

Jetzt sitzen bleiben.
Jetzt nichts tun.
Jetzt das Jetzt sein lassen.
So sein lassen wie es möchte.
Horchen.
Hingeben.
Alles.
Die ganze Welt.
Die Frage und die Antwort.
Hingeben.

"Ich Bin Da."

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