Kapitel 1.VI
#1
Kommentare und Fragen zum Kapitel 1.VI.
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#2
Du, der du Frieden willst, kannst ihn nur durch vollständige Vergebung finden.Niemand kann etwas lernen, wenn er es nicht lernen will und nicht in irgendeiner Weise glaubt, er brauche es.
Der zweite Satz hat beim Lesen gesessen wie ein Dartpfeil im Kork: ich musste mir dann doch eingestehen, wie oft ich eben nicht lernen will und wie oft ich eben doch selber machen will.


Bedürfnisse entstehen nur, wenn du dir selbst etwas entziehst.
Auch dieser Satz hat gesessen,ich möchte ihn mir merken, ich habe ihn bestimmt 10x gelesen, weil mir auch klar wurde wieder einmal, dass es nur ich selbst bin, der sich Schaden zufügen kann. 999 Mal denke ich, dass irgendetwas fehlt. 1 Mal gelingt es mir vielleicht, allem zum Trotz einfach gleich-gültig friedlich zu bleiben. Na ja, so ungefähr. Ich selbst entziehe mir die Grundlage für den FRIEDEN, das will erst einmal aufs Neue verdaut werden.

Du kannst die Wirkungen der Angst nie selber kontrollieren, weil du die Angst gemacht hast und an das glaubst, was du gemacht hast.
Als ich das las habe ich natürlich insgeheim..... Angst bekommen. *Hamsterrad an

Glaube das (das die Furcht einen Zustand erzeugt, der nicht existiert) und du wirst frei sein. Nur GOTT kann diese Lösung einsetzen und dieser Glaube ist SEINE Gabe.
Das hat mir dann geholfen, die Angst in einem anderen Licht zu sehen und mich nicht ganz allein mit ihr zu sehen. *Hamsterrad aus

Interessant auch, dass dort steht: Die Furcht erzeugt einen Zustand, der nicht existiert. Es steht dort nicht: Die Furcht existiert nicht. Mit Blick auf die WAHRHEIT existiert sie nicht, aber inmitten der Trennung ist sie scheinbar da bzw, mein Glaube an ihre Existenz wird nicht mit "Schwamm drüber" verleugnet. Das finde ich rücksichtsvoll.

Ich muss nur bereit sein, SEINE Gabe anzunehmen und mit IHM zu glauben, dass Furcht einen Zustand erzeugt, der nicht existiert. Ich muss es nicht wissen, nicht beweisen, nicht verdrehen - nein: ich kann es glauben, zusammen mit IHM.

Jens
As you decide so will you see. And all that you see but witnesses to your decision.When you look within and see me, it will be because you have decided to manifest truth.And as you manifest it you will see it both without and within.You will see it without <because> you saw it first within.
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#3
(28.02.2011, 22:16)Jens schrieb: Ich muss nur bereit sein, SEINE Gabe anzunehmen und mit IHM zu glauben, dass Furcht einen Zustand erzeugt, der nicht existiert. Ich muss es nicht wissen, nicht beweisen, nicht verdrehen - nein: ich kann es glauben, zusammen mit IHM.

Haargenau -- beim Annehmen liegt der Hase im Pfeffer....Big Grin
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"Vergiss diese Welt, vergiss diesen Kurs, und komm mit völlig leeren Händen zu deinem Gott."
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#4
VI. Die Illusion der Bedürfnisse

Zitat:T-1.VI.1-8
Du, der du Frieden willst, kannst ihn nur durch vollständige Vergebung finden. Niemand kann etwas lernen, wenn er es nicht lernen will und nicht in irgendeiner Weise glaubt, er braucht es. Während in GOTTES Schöpfung kein Mangel existiert, tritt er in dem, was du gemacht hast, ganz klar zutage.Tatsächlich ist das der wesentliche Unterschied zwischen beiden. Mangel besagt, dass es dir bessergehen würde in einem Zustand, der irgendwie von dem verschieden ist, in dem du dich befindest. Bis zur >>Trennung<< - und genau das bedeutet der >>Sündenfall<< hat nichts gefehlt. Da gab es überhaupt keine Bedürfnisse. Bedürfnisse entstehen nur, wenn du dir selbst etwas entziehst...

Auch ich denke, dass es mir bessergehen würde, wenn mein Zustand anders wäre, wenn all die Fehler beseitigt wären, die ich jetzt an mir erkenne.

Wenn ich mich im Geist wahrnehmen könnte, dann hätte ich wohl keine Bedürfnisse, keinen Mangel, dann könnte ich meinen Zustand so annehmen, wie er ist.

Herz Anne
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