Kapitel 4 VII Schöpfung und Kommunikation
#21
(11.02.2012, 23:24)Elisabeth schrieb: Aber ein wesentlicher Unterschied im Inhalt ist eben genau das: der Stellenwert der Natur.

Da mir der jeweils aktuelle Tagesbeitrag aus "Herzenstüren öffnen" seit Jahren zum Frühstück vorgelesen wird, erlebe ich den "wesentlichen Unterschied" jeden Tag: die Existenz eines individuellen Wesens (mich), das dieses oder jenes tun "muss". Die angesprochene Einheit, in Form eines "höheren Bewusstseins" oder Ähnlichem, ist dabei eine "Einheit" von Individuen (mehr ein Club also), weit von dem entfernt, was der Kurs als EINSGESINNTHEIT bezeichnet. Und der Ausgangspunkt ist ein festgelegtes Wertesystem (zum Beispiel die Wichtigkeit der Natur, die aber Eileen Caddy in "Herzenstüren" kaum mit besonderem Stellenwert erwähnt. Im Gegensatz zu ihren Anhängern).

Bei meiner Woche in Findhorn vor vielen Jahren, als ich gerade mit dem Kurs angefangen hatte, konnte ich das praktisch erleben. Es war sehr hilfreich und hat mir den "Kursprozess" gezeigt, dass es möglich ist, mit den Hilfsmitteln der Getrenntheit (der Welt) DAS Ziel weit "jenseits" davon anzusteuern. Und auch, wie man aus den Hilfsmitteln ein Wertesystem basteln und darin stecken bleiben kann, statt das Ziel im Auge zu behalten und konsequent zu verfolgen.

Offensichtlich bereitet die Bibelaussage "in der Welt, aber nicht von der Welt" immer wieder Schwierigkeiten, sobald sie im Lichte des Egodenksystems betrachtet wird. Gerade im Kurs bekommt diese Aussage einen erheblichen Stellenwert, da hier zwei gegensätzliche Denksysteme aufeinander prallen (wobei nun eines von beiden tatsächlich prallt, das andere hat nichts zu prallen).

Kurioserweise ist dieses Prallen nicht so scheppernd bei Zen- oder Advaita-Anhängern. Möglicherweise liegt das daran, dass es kein "Textbuch" gibt, das die Unvereinbarkeit dieser beiden Denksysteme so glasklar hervorhebt bzw. überhaupt aufzeigt, dass es zwei Denksysteme gibt.

Herz Gregor
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#22
danke gregor.
manchmal habe ich den eindruck, dass diese beiden denkssysteme auch vollkommen veschiedene sprachen verwenden.
Herz gottfried
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#23
(11.02.2012, 23:24)Elisabeth schrieb: Ich persönlich glaube nicht, dass es egal ist, ob wir unseren Planeten zerstören oder nicht, weil sowieso alles nur Illusion ist, das ist nicht meine Lesart des Kurses.

ich habe den kurs so verstanden:
es ist nicht unsere aufgabe den planeten zu retten, sondern ihn durch vergebung zu ERLÖSEN.
scheint mir auch praktikabler und leichter umsetzbar zu sein.
Herz gottfried
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#24
(12.02.2012, 19:27)gottfried schrieb:
(11.02.2012, 23:24)Elisabeth schrieb: Ich persönlich glaube nicht, dass es egal ist, ob wir unseren Planeten zerstören oder nicht, weil sowieso alles nur Illusion ist, das ist nicht meine Lesart des Kurses.

ich habe den kurs so verstanden:
es ist nicht unsere aufgabe den planeten zu retten, sondern ihn durch vergebung zu ERLÖSEN.
scheint mir auch praktikabler und leichter umsetzbar zu sein.
Herz gottfried

Big Grin Und ich habe den Kurs so verstanden, dass, solange die Schuld im Geiste bewahrt wird (zb. die Schuld, dass wir unseren Planeten zerstören) wir getrennt sind und uns nicht in der Einheit befinden. Und ich gehe davon aus, dass es in der Einheit keine Umweltzerstörung gibt.

Herz Christine
Was du mit anderen teilst, bestärkst du.
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#25
(10.02.2012, 21:17)Michaela_Maria schrieb: Guten Abend zusammen.

Frage:
Was ist im Kapitel "die Illusionen des Ego, Schöpfung und Kommunikation im Absatz 5, 1. Satz mit "Wesen" gemeint.
Äh, die Borgs oder gar mythische Wesen können ja wohl kaum gemeint sein....Zwinker.
5. GOTT, DER alles Sein umfasst, schuf Wesen, die ein jedes für sich alles haben, es aber mit anderen teilen wollen, um ihre Freude zu mehren. Seite 70
Ich habe verstanden: GOTT schuf EINEN SOHN.
Der Sohn ist wie GOTT, also GEIST.
Unter Wesen verstand ich bisher allerlei naja Wesen halt, zB die Borgs und was sonst noch so im Universum kreucht und fleucht, aber eine Kakerlake ist zum Beispiel kein Wesen.
Tja sorry, ich drücke mich halt gemäß meiner Schulbildung aus. Ich hab Quali.

Da habe ich doch gerade etwas bei Brent Haskell: "Eine Reise, die über Worte hinausgeht" auf Seite 141 gelesen:
Alles, was du erfährst, alles, was du denkst, wird automatisch Teil des Bewusstseins eines jeden anderen Wesens. So ist die Natur deines Einsseins
Demnach besteht der Sohn aus vielen Wesen, die dennoch Eins sind. Ich kann mich auch noch erinnern, dass im Buch von Gary Renard die aufgestiegenen Meister berichten, dass sie zu Jesus gesagt hätten, er hätte den Kurs in einem guten shakespear'schen Stil geschrieben. Also können die Wesen kommunizieren, obwohl sie Eins sind.

Herz nick
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#26
(12.02.2012, 20:26)nick schrieb: Da habe ich doch gerade etwas bei Brent Haskell: "Eine Reise, die über Worte hinausgeht" auf Seite 141 gelesen:
Alles, was du erfährst, alles, was du denkst, wird automatisch Teil des Bewusstseins eines jeden anderen Wesens. So ist die Natur deines Einsseins
Demnach besteht der Sohn aus vielen Wesen, die dennoch Eins sind. Ich kann mich auch noch erinnern, dass im Buch von Gary Renard die aufgestiegenen Meister berichten, dass sie zu Jesus gesagt hätten, er hätte den Kurs in einem guten shakespear'schen Stil geschrieben. Also können die Wesen kommunizieren, obwohl sie Eins sind.

"Wesen" können nur "miteinander" kommunizieren, WEIL sie eins sind.

In "Die Illusion des Universums" von Gary Renard heißt es:
"Die Idee der Einheit ist kaum originell. Doch nur wenige stellen je die Frage: womit bin ich eigentlich eins? Die meisten, die sie stellen, würden als Antwort Gott nennen, machen aber dennoch den Fehler, vorauszusetzen, sie und das Universum seien in ihrer jetzigen Form vom Göttlichen erschaffen worden. Das stimmt nicht. Damit befindet sich der Sucher in einer Lage, in der er, auch wenn er den Geist gemeistert hat, was Buddha bestimmt getan hat, Gott dennoch nicht permanent erreicht.
Ja, er erlangt die Einheit mit dem Geist, der die Wellen der Dualität hervorbringt. Dieser Geist an einem Nicht-Ort jenseits aller eurer Dimensionen befindet sich völlig außerhalb des Rahmens der Zeit, Raum und Form. Er ist die logisch richtige Ausdehnung der Nichtdualität, aber immer noch nicht Gott. Er ist eigentlich eine Sackgasse. Das erklärt, weshalb der Buddhismus, offensichtlich die psychologisch fortgeschrittenste Religion der Welt, sich nicht mit Gott befasst. Denn Buddha befasste sich nicht mit Gott, als er immer noch in dem Körper weilte, den ihr Buddha nennt. Deshalb machen wir einen Unterschied zwischen Nichtdualismus und reinem Nichtdualismus.
Als Buddha sagte: 'Ich bin wach', meinte er, er habe erkannt, dass er nicht an der Illusion teilnahm, sondern die gesamte Illusion hervorbrachte.
Es ist noch ein weiterer Schritt erforderlich, bei dem der Geist, der die Illusion erzeugt, die Wahl endgültig gegen sich selbst und zugunsten Gottes trifft.[...J
Jesus musste nicht nur erkennen, dass das Universum nicht existiert, sondern dass er auf keiner Ebene außer derjenigen des reinen Geistes existiert.
Das ist etwas, das praktisch niemand wirklich lernen will. Es versetzt alle unbewusst in Schrecken, weil das heißt, jetzt und für immer jede Individualität oder persönliche Identität aufzugeben."


Eine holistische Weltsicht gibt es in vielerlei Gestalt - z.B. in den östlichen Religionen (Nondualismus), in der Quantenphysik (alle Teilchen stellen ein „Wahrscheinlichkeitsfeld“ dar, bei dem alles von allem durchdrungen ist) in C.G.Jungs „Kollektivem Unbewussten“ (Synchronizitäten, Archetypen...) Sheldrakes „Morphogenetischen Feldern“ (Telepathie...)

Das ist die Einheit in der Illusion des Träumers und entspricht dem Egodenksystem.

GOTT hat diese Welt nicht erschaffen. Sie ist ein Traum und will erlöst werden.

Vergebung ist das Mittel, diese Welt zu erlösen.

Herz Gudrun
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#27
(12.02.2012, 12:15)Gregor schrieb:
(11.02.2012, 23:24)Elisabeth schrieb: Aber ein wesentlicher Unterschied im Inhalt ist eben genau das: der Stellenwert der Natur.

Da mir der jeweils aktuelle Tagesbeitrag aus "Herzenstüren öffnen" seit Jahren zum Frühstück vorgelesen wird, erlebe ich den "wesentlichen Unterschied" jeden Tag: die Existenz eines individuellen Wesens (mich), das dieses oder jenes tun "muss". Die angesprochene Einheit, in Form eines "höheren Bewusstseins" oder Ähnlichem, ist dabei eine "Einheit" von Individuen (mehr ein Club also), weit von dem entfernt, was der Kurs als EINSGESINNTHEIT bezeichnet. Und der Ausgangspunkt ist ein festgelegtes Wertesystem (zum Beispiel die Wichtigkeit der Natur, die aber Eileen Caddy in "Herzenstüren" kaum mit besonderem Stellenwert erwähnt. Im Gegensatz zu ihren Anhängern).

Bei meiner Woche in Findhorn vor vielen Jahren, als ich gerade mit dem Kurs angefangen hatte, konnte ich das praktisch erleben. Es war sehr hilfreich und hat mir den "Kursprozess" gezeigt, dass es möglich ist, mit den Hilfsmitteln der Getrenntheit (der Welt) DAS Ziel weit "jenseits" davon anzusteuern. Und auch, wie man aus den Hilfsmitteln ein Wertesystem basteln und darin stecken bleiben kann, statt das Ziel im Auge zu behalten und konsequent zu verfolgen.

Offensichtlich bereitet die Bibelaussage "in der Welt, aber nicht von der Welt" immer wieder Schwierigkeiten, sobald sie im Lichte des Egodenksystems betrachtet wird. Gerade im Kurs bekommt diese Aussage einen erheblichen Stellenwert, da hier zwei gegensätzliche Denksysteme aufeinander prallen (wobei nun eines von beiden tatsächlich prallt, das andere hat nichts zu prallen).

Kurioserweise ist dieses Prallen nicht so scheppernd bei Zen- oder Advaita-Anhängern. Möglicherweise liegt das daran, dass es kein "Textbuch" gibt, das die Unvereinbarkeit dieser beiden Denksysteme so glasklar hervorhebt bzw. überhaupt aufzeigt, dass es zwei Denksysteme gibt.

Herz Gregor

Ja, ich akzeptiere fast alles an deiner Kritik. Meinst du das mit dem "Club" so, dass sich ein individuelles Ich und ein individueller Gott zu einem Club zusammenschließen und das dann "Einheit" genannt wird? Mag sein, dass es so rüber kommen kann. Ich hatte es nie so verstanden, aber die Sinnsprüche in "Herzenstüren öffnen" sind ja auch kein philosophisches Werk oder Lehrbuch. Dass aus dem Experiment letztlich ein Wertesystem geworden ist, in dem man stecken bleibt, würde ich zumindest als Tendenz gar nicht bestreiten, aber es leben ja unterschiedliche Leute dort, immer wieder auch mal Kurslehrer.

Das Verhältnis zur Natur ist eher bei Dorothy Maclean das Thema als bei Eileen Caddy. Die Grundidee, dass wir nicht in Frieden leben können, solange wir Krieg gegen die Natur führen, finde ich überzeugend. Auch die Anwendbarkeit des "kursischen" Wechsels der Sichtweise auf die Natur finde ich interessant: aus der Ego-Sicht ist die Natur eine Körperwelt, für die Schau ist die Natur Geist. Das hat mich schwer beeindruckt, als ich erstmals davon gehört habe.

Die Gründer der Gemeinschaft hatten den Mut, ihrer inneren Führung zu vertrauen und zu folgen, das hat für mich eine Vorbildfunktion und ist wahrscheinlich der Hauptgrund für meine Sympathie. Allerdings krieg ich Eileen Caddy nicht zum Frühstück serviert, was auch ein Grund sein könnte.

Herz Elisabeth
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#28
(12.02.2012, 20:02)Christine schrieb: Und ich gehe davon aus, dass es in der Einheit keine Umweltzerstörung gibt.

Mit Sicherheit nicht. Denn ohne eine Umwelt, die zerstört werden kann, gibt es nun mal auch keine Umweltzerstörung.

Nichts Wirkliches kann zerstört werden.

Wobei es natürlich freigestellt bleibt, eine Umwelt festzulegen und sie dann zu zerstören. Oder sie nicht zu zerstören. Oder zu glauben, dass die Zerstörung oder Bewahrung der Umwelt die entscheidende Frage ist.

Nichts Unwirkliches existiert

Ich habe da die eindeutige Vorliebe für den "dritten Weg", der die Schuld auflöst, indem ich zur Seite trete und beide scheinbaren und gleichermaßen schulderzeugenden "Alternativen" IHM zur Beurteilung gebe, ohne mich einzumischen.

Das hat auch den angenehmen Vorteil, keine "Entscheidung" treffen zu müssen, ob es denn nun EINEN SOHN gibt oder einen Club unterschiedlicher, aber gleicher "Wesen".

Letzteres erinnert mich zu sehr an meinen Friseur, als ich 15 war, zum ersten Mal lange Haare hatte, jener Mensch diese auf Geheiß meines alten Herrn "kultivierte" und mir gegenüber den unvergesslichen Spruch absonderte: "Das Haar ist jetzt kurz, aber in sich lang".

Herz Gregor
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#29
(12.02.2012, 22:10)Gudrun Dagmar schrieb: In "Die Illusion des Universums" von Gary Renard heißt es:
"Die Idee der Einheit ist kaum originell. Doch nur wenige stellen je die Frage: womit bin ich eigentlich eins? Die meisten, die sie stellen, würden als Antwort Gott nennen, machen aber dennoch den Fehler, vorauszusetzen, sie und das Universum seien in ihrer jetzigen Form vom Göttlichen erschaffen worden. Das stimmt nicht. Damit befindet sich der Sucher in einer Lage, in der er, auch wenn er den Geist gemeistert hat, was Buddha bestimmt getan hat, Gott dennoch nicht permanent erreicht.
Ja, er erlangt die Einheit mit dem Geist, der die Wellen der Dualität hervorbringt. Dieser Geist an einem Nicht-Ort jenseits aller eurer Dimensionen befindet sich völlig außerhalb des Rahmens der Zeit, Raum und Form. Er ist die logisch richtige Ausdehnung der Nichtdualität, aber immer noch nicht Gott. Er ist eigentlich eine Sackgasse. Das erklärt, weshalb der Buddhismus, offensichtlich die psychologisch fortgeschrittenste Religion der Welt, sich nicht mit Gott befasst. Denn Buddha befasste sich nicht mit Gott, als er immer noch in dem Körper weilte, den ihr Buddha nennt. Deshalb machen wir einen Unterschied zwischen Nichtdualismus und reinem Nichtdualismus.
Als Buddha sagte: 'Ich bin wach', meinte er, er habe erkannt, dass er nicht an der Illusion teilnahm, sondern die gesamte Illusion hervorbrachte.
Es ist noch ein weiterer Schritt erforderlich, bei dem der Geist, der die Illusion erzeugt, die Wahl endgültig gegen sich selbst und zugunsten Gottes trifft.[...J
Jesus musste nicht nur erkennen, dass das Universum nicht existiert, sondern dass er auf keiner Ebene außer derjenigen des reinen Geistes existiert.
Das ist etwas, das praktisch niemand wirklich lernen will. Es versetzt alle unbewusst in Schrecken, weil das heißt, jetzt und für immer jede Individualität oder persönliche Identität aufzugeben."

Na, das war doch nun wirklich das Wort zum Sonntag. Konnte mich nur schwach daran erinnern, dass es ein paar erhellende Worte bei Gary gab zum Thema "Einheit", war mir aber nicht mehr bewusst, dass er es so auf den Punkt brachte.

(12.02.2012, 22:10)Gudrun Dagmar schrieb: Eine holistische Weltsicht gibt es in vielerlei Gestalt - z.B. in den östlichen Religionen (Nondualismus), in der Quantenphysik (alle Teilchen stellen ein „Wahrscheinlichkeitsfeld“ dar, bei dem alles von allem durchdrungen ist) in C.G.Jungs „Kollektivem Unbewussten“ (Synchronizitäten, Archetypen...) Sheldrakes „Morphogenetischen Feldern“ (Telepathie...)

Das ist die Einheit in der Illusion des Träumers und entspricht dem Egodenksystem.

GOTT hat diese Welt nicht erschaffen. Sie ist ein Traum und will erlöst werden.

Vergebung ist das Mittel, diese Welt zu erlösen.

Das macht diese Einheit so verwirrend, weil nun mal Einheit und Einheit unterschiedlich verwendet werden. Ist schon erstaunlich (oder eigentlich nicht), dass es ausgerechnet für "Einheit" so unterschiedliche Auffassungen gibt. Paradox.

Herz Gregor
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#30
(12.02.2012, 22:10)Gudrun Dagmar schrieb: GOTT hat diese Welt nicht erschaffen. Sie ist ein Traum und will erlöst werden.

Vergebung ist das Mittel, diese Welt zu erlösen.

Herz Gudrun

Die Frage ist halt, was "diese Welt" ist. Gott hat die Welt, die wir wahrnehmen, nicht erschaffen, diese Welt ist ein Traum. Daraus folgt nicht zwingend, dass es nicht auch ein Universum geben kann, dass GOTTES Schöpfung ist. Einer von den Circle-Autoren hat sich mal die Mühe gemacht, alle Textstellen im Kurs zu dieser Frage zusammenzusuchen, es gibt einen Artikel dazu (ich find ihn jetzt nicht). Der Autor ist zu keinem eindeutigen Schluss gekommen. Ich weiß auch nicht, ob man in dieser Frage unbedingt zu einem eindeutigen Schluss kommen muss.

Herz Elisabeth

Ich hab mir jetzt noch mal das Zitat von Gary Renard genau durchgelesen und find es eher wirr. Der Buddhismus ist keine monotheistische Religion, und die gesamte Metaphysik ist eine ganz andere. Wie kann man auf die Idee kommen, Buddha an einer christlichen Erlösungsvorstellung zu messen? Da wird Inkommensurables miteinander vermischt.
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