"Wer wem"?
#1
Du denkst, du würfest deinem Bruder das vor, was er dir angetan hat.
Aber in Wirklichkeit weist du ihm die Schuld für das zu, was du ihm angetan hast.
Es ist nicht seine Vergangenheit, sondern deine, die du ihm vorwirfst.
T-17.VII.8
Wunder sind natürlich. Wenn sie nicht geschehen, ist etwas fehlgegangen.

Antworten
#2
(09.02.2014, 12:57)G.D. schrieb: Du denkst, du würfest deinem Bruder das vor, was er dir angetan hat.
Aber in Wirklichkeit weist du ihm die Schuld für das zu, was du ihm angetan hast.
Es ist nicht seine Vergangenheit, sondern deine, die du ihm vorwirfst.
T-17.VII.8

nach drei Tagen nachdenken und immer wieder die Schleife schlagen wollen: ja Moment, das gilt aber umgekehrt auch...

(*chrchrchr... so prall wie ich dachte, über das Stadium doch schon längst weg zu sein... Smile längst mit ganz langem ääääää... )

da muss man arg Obacht geben,weil der Satz ist gespickt mit potentiellem Glatteis und gepflastert mit Holz, das auf den bekanntlichen Abweg führt...

Solange ich da im "antun" hängen bleibe, solange komme ich keinen Schritt weiter, weil ich die Schuld, die vermeintliche, dann hin und her schieben möchte und ein Paradox kreiiere,was dann ungefähr so lautet...wenn ich was angetan habe, dann bin doch ich schuld - aber moment, sündenlos den Bruder sehen, heißt trotzdem nicht selbser schuld sein... und so beißt sich dann die katze in den berühmten felligen, hinten abstehenden Körperteil...

ich kommnur weiter, wenn ich vergangenheit mit Wahrnehmungsfilter gleichsetze...und spätestens dann komme ich an den Punkt, an denman schon früher hätte gelangen können: ich weiß nicht weiter, ich versteh das nicht, mach DU...

mit dem erstaunlichen Ergebnis, dass ich außer liebevollem Mitgefühl für meinen - derweil im dritten Anlauf wegen Schneegestöber endlich abgereisten - Noch Gatten, nichts empfinde... kein ich bin aber enttäuscht, kein du lässt mich hier in der Sch***sitzen, kein hättest du dir mal mehr Mühe gegeben... nix...

und so langsam kommt auch Zuversicht bzw. Vertrauen wieder stärker zum Tragen bzw. fällt mir mehr auf,als das andere gewurschtel, ganz ohne Kampf und Krampf...


über den Satz muss ich glaub trotzdem noch weiter meditieren, da steckt gerade aktuell für mich glaub ganz viel drin...

dafür erst mal danke...
Herz-ich
Katzen sind auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis verbreitet - über dem 70. Breitengrad kommen Katzen gar nicht vor.
Antworten
#3
(12.02.2014, 03:58)667 schrieb:
(09.02.2014, 12:57)G.D. schrieb: Du denkst, du würfest deinem Bruder das vor, was er dir angetan hat.
Aber in Wirklichkeit weist du ihm die Schuld für das zu, was du ihm angetan hast.
Es ist nicht seine Vergangenheit, sondern deine, die du ihm vorwirfst.
T-17.VII.8

nach drei Tagen nachdenken und immer wieder die Schleife schlagen wollen: ja Moment, das gilt aber umgekehrt auch...

(*chrchrchr... so prall wie ich dachte, über das Stadium doch schon längst weg zu sein... Smile längst mit ganz langem ääääää... )

da muss man arg Obacht geben,weil der Satz ist gespickt mit potentiellem Glatteis und gepflastert mit Holz, das auf den bekanntlichen Abweg führt...

Solange ich da im "antun" hängen bleibe, solange komme ich keinen Schritt weiter, weil ich die Schuld, die vermeintliche, dann hin und her schieben möchte und ein Paradox kreiiere,was dann ungefähr so lautet...wenn ich was angetan habe, dann bin doch ich schuld - aber moment, sündenlos den Bruder sehen, heißt trotzdem nicht selbser schuld sein... und so beißt sich dann die katze in den berühmten felligen, hinten abstehenden Körperteil...

ich kommnur weiter, wenn ich vergangenheit mit Wahrnehmungsfilter gleichsetze...und spätestens dann komme ich an den Punkt, an denman schon früher hätte gelangen können: ich weiß nicht weiter, ich versteh das nicht, mach DU...

mit dem erstaunlichen Ergebnis, dass ich außer liebevollem Mitgefühl für meinen - derweil im dritten Anlauf wegen Schneegestöber endlich abgereisten - Noch Gatten, nichts empfinde... kein ich bin aber enttäuscht, kein du lässt mich hier in der Sch***sitzen, kein hättest du dir mal mehr Mühe gegeben... nix...

und so langsam kommt auch Zuversicht bzw. Vertrauen wieder stärker zum Tragen bzw. fällt mir mehr auf,als das andere gewurschtel, ganz ohne Kampf und Krampf...


über den Satz muss ich glaub trotzdem noch weiter meditieren, da steckt gerade aktuell für mich glaub ganz viel drin...

dafür erst mal danke...
Herz-ich

Danke, 667. Smile

Das Zitat geht ja so weiter:
... Der Glaube an ihn [den Bruder] fehlt dir aufgrund dessen, was du warst.
Du bist jedoch genauso unschuldig und frei von dem, was du gewesen bist, wie er.
Was niemals war, ist ohne Ursache und ist auch nicht vorhanden, um die Wahrheit zu behindern.
Es gibt keine Ursache für den Unglauben, aber es gibt eine Ursache für den Glauben.
Diese Ursache ist in jede Situation eingegangen, die ihr Ziel teilt.
Das Licht der Wahrheit leuchtet aus dem Mittelpunkt der Situation und berührt jeden, den ihr Ziel ruft. Und es ruft jeden.
(Aus T-17.VII: "Der Ruf nach Glauben")


Hier wird das Ziel des Kurses = Vergebung (dessen, was niemals war!) imo wunderbar beschrieben.
Denn: Was war ich? Nichts. Ein Ich, das war (und werden wird), kann nicht wahr sein.
Ich BIN. Ich bin GOTTES SOHN, eine Ausdehnung SEINER LIEBE, die bedingungslos ist.
SEINE LIEBE "weiß" nichts von Trennungsereignissen jeglicher Art und daher auch von keiner Zeit.

Daran glaube ich - mal mehr, mal weniger ...

Ein Mann fragt Tao-Shin:
»Was ist wichtiger - die Vergangenheit, die Gegenwart oder die Zukunft?«
Tao-Shin erhebt sich, baut sich drohend vor dem Mann auf, verpasst ihm eine gewaltige Ohrfeige und setzt sich wieder.
»Nun, was war schlimmer - dass du dich von mir bedroht fühltest, der darauf folgende Schmerz oder deine Erinnerung daran?«


Warum sehe ich immer nur die Vergangenheit - bzw. Bilder aus der Vergangenheit? Weil mein Geist zurzeit immer nur mit vergangenen Gedanken beschäftigt ist (Lektion 13), auf denen er die vermeintliche (in der Regel angstbesetzte) Zukunft aufbaut!

Alles, was ich »außen« sehe und wahrnehme, ist ein Bild meiner inneren Bedingungen, eine Projektion meiner Gedanken. Was ich also sehe, ist die Erinnerung an eine Illusion, etwas, das vergangen ist – und somit nichts, das wirklich existiert. Cool (Aus Kommentar 8.)
Wunder sind natürlich. Wenn sie nicht geschehen, ist etwas fehlgegangen.

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#4
Du denkst, du würfest deinem Bruder das vor, was er dir angetan hat.
Aber in Wirklichkeit weist du ihm die Schuld für das zu, was du ihm angetan hast.
Es ist nicht seine Vergangenheit, sondern deine, die du ihm vorwirfst.
T-17.VII.8


Hierzu machte ich unlängst folgende Erfahrung:
Ich fühlte mich von jemand, der sich "meine Freundin" nannte, aufs gemeinste angegriffen -- total aus dem Blauen herunter. Es fühlte sich an, als hätte sie mir einen harten Schlag in die Magengegend serviert -- es wurde mir ausgesprochen übel. Mein erster Versuch, mich zu "rechtfertigen" schlug nur noch höhere Wellen und so entschied ich, stille zu sein.

In meiner Wehrlosigkeit liegt meine Sicherheit. (L. 153)

Die Welt ruft nichts hervor als eine Abwehrhaltung. Denn Bedrohung bringt Ärger, Ärger lässt den Angriff alsvernünftig, redlich provoziert und im Namen der Selbstverteidigung gerecht erscheinen. Dabei ist die Abwehrhaltung eine doppelte Bedrohung. Denn sie zeugt von Schwäche und stellt ein System der Abwehr auf, das nicht funktionieren kann. Jetzt sind die Schwachen noch mehr geschwächt, denn draußen ist Verrat und ein noch größerer Verrat im Innern. Jetzt ist der Geist verwirrt und weiß nicht, wohin er sich wenden soll, um ein Entrinnen aus seinen Einbildungen zu finden.


Lange habe ich daran herumgewürgt, fühlte mich zutiefst beleidgt, hintergangen, verletzt. Ich kam auf keinen grünen Zweig. Irgendwann hörte ich mit der Herumknoblerei dann doch auf und bat endlich: bitte zeige mir, was ich hier zu lernen habe. Plötzlich dämmerte es: das, was mir das Fraule anscheinend "angetan" hat, habe ich mir meiner Lebtag selbst angetan: Angriff, Verurteilung, Lügen, Missverstehen, Verdrehung wer/was ich bin, usw. usf. Ogott. Nun was? Die Schuld auf mich verlagern? NEIN!

Meine Heiligkeit ist meine Erlösung. (L. 39)
Ich bin gesegnet als SOHN GOTTES. (L. 40)


Daran hängt's noch. Der Groll gegen die "Angreiferin" ist zwar weg, aber der gegen mich selbst noch nicht so ganz: er kommt und geht. Alte Gewohnheiten sind schwer zu brechen............ Sad
____________________________________________________________________________
"Vergiss diese Welt, vergiss diesen Kurs, und komm mit völlig leeren Händen zu deinem Gott."
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#5
... bin bei dir!
hab das auch in Wellen, dass ich den Groll dann doch gegen mich richte...

wird aber viel leichter und um Längen besser, als das mal der Fall war...

ach und ich hab was tolles entdeckt (ich habs auf die Sprache geschoben - was schon ein wenig geschwindelt ist)... es bleibt ja im Leben nicht aus, dass Leute einer was unterstellen, weil sie sich verletzt und hintergangen fühlen... mein probates Mittel der Wahl war: ich ignoriere das unter dem Aspekt: ich versteh nicht, was du meinst...

ging gut Smile
Katzen sind auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis verbreitet - über dem 70. Breitengrad kommen Katzen gar nicht vor.
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#6
Ja, es mag ein Schritt sein 'durchzublicken', dass "du dir dies alles selber antust".
Ein großer sogar.

AAAAAAAAber.....

WARUM tue ich das - (scheinbar natürlich)?

Der Kurs, so hat zB. Gregor gesagt, ist kein Psychoratgeber. (Korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege).

Auch nur ein klitzekleines Teilchen vom Kurs durchzublicken ist für mich immer wieder sehr angstbesetzt.

Ja, es ist dann ohne Weiteres schnell geantwortet: na, wenn du so eine Angst verspürst, ists ganz klar, mit wem du schaust - mit dem Ego natürlich!

Wenn ich die Einzigste bin, die das eben nicht mal so locker wegsteckt, na, dann bin ich halt die Einzigste.
Sad
Antworten
#7
(12.02.2014, 16:39)Gast MM schrieb: Ja, es mag ein Schritt sein 'durchzublicken', dass "du dir dies alles selber antust".
Ein großer sogar.

AAAAAAAAber.....

WARUM tue ich das - (scheinbar natürlich)?

Der Kurs, so hat zB. Gregor gesagt, ist kein Psychoratgeber. (Korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege).

Auch nur ein klitzekleines Teilchen vom Kurs durchzublicken ist für mich immer wieder sehr angstbesetzt.

Ja, es ist dann ohne Weiteres schnell geantwortet: na, wenn du so eine Angst verspürst, ists ganz klar, mit wem du schaust - mit dem Ego natürlich!

Wenn ich die Einzigste bin, die das eben nicht mal so locker wegsteckt, na, dann bin ich halt die Einzigste.
Sad

WARUM? fragt immer das ego und wird nie zur gänze beantwortet.
vielleicht fragt es deshalb WARUM?
Zwinker
Antworten
#8
(12.02.2014, 17:16)gottfried schrieb: WARUM? fragt immer das ego und wird nie zur gänze beantwortet.
vielleicht fragt es deshalb WARUM?
Zwinker
Mit dieser Antwort kann ich nichts anfangen. Und der lustige Zwinkersmiley ist nicht wirklich lustig, wenn auch so gemeint. Ich kenne das.
Natürlich kannst du jetzt wieder argumentieren:
sicher, das Ego, das "WARUM" fragt, kann damit nichts anfangen.

Mir ging es jedoch nicht um ein lustig-fröhliches Ringelpietz mit anfassen (dem ich die letzten vier Jahre so manches Mal auch frönte), sondern um das Wegblasen von allem, worauf Otto und Lieschen Müller bisher ihre "Sicherheit" gesetzt haben.

Sprich: wenn ich auch nur ein Bruchteilchen des Kurses verstehe, so stürzt ein Berg (sehr spürbar) ein.
Und nu?
Antworten
#9
(12.02.2014, 13:15)Inge schrieb: Daran hängt's noch. Der Groll gegen die "Angreiferin" ist zwar weg, aber der gegen mich selbst noch nicht so ganz:

Soweit ich das beobachte, geht die Vergebung - meinem Bruder und mir selbst gegenüber Hand in Hand. Ich kann meinem Bruder noch nicht vergeben haben, solange ich noch Groll mir selbst gegenüber empfinde.

Herz René
Antworten
#10
(12.02.2014, 18:05)René schrieb:
(12.02.2014, 13:15)Inge schrieb: Daran hängt's noch. Der Groll gegen die "Angreiferin" ist zwar weg, aber der gegen mich selbst noch nicht so ganz:

Soweit ich das beobachte, geht die Vergebung - meinem Bruder und mir selbst gegenüber Hand in Hand. Ich kann meinem Bruder noch nicht vergeben haben, solange ich noch Groll mir selbst gegenüber empfinde.

Herz René

Ja, dies mag eine enorme Erleichterung und ein Schritt sein.

Mir kommt es grad so vor - ja, ich weiß, Sprache ist begrenzt, - als würde die "Welt", solange ich überhaupt etwas zu vergeben habe bzw. vergeben kann, erst (scheinbar) aufrechterhalten.
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