Lektion 359
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Lektion 359 - 25. Dezember

Die Antwort GOTTES ist irgendeine Form des Friedens. Jeder Schmerz ist geheilt, alles Elend ist ersetzt durch Freude. Alle Gefängnistüren sind geöffnet. Und jede Sünde wird lediglich als Fehler aufgefasst.

Wir sind die heiligen Boten GOTTES, die für IHN sprechen, und indem wir EIN WORT zu jedem tragen, den ER zu uns gesandt hat, lernen wir, dass es in unsere Herzen eingeschrieben ist. Und also wird unser Denken über das Ziel geändert, für das wir kamen und welchem wir zu dienen suchen. (Ü-II.15.5:1-2)

Wenn ich mich gegen SEINE LIEBE entscheide, kann ich meinem selbst gemachten Gefängnis von Zeit und Raum nicht entrinnen. Ich fühle mich sehr einsam und von allen und allem isoliert. Aus alter Gewohnheit bin ich voller Sorge und Angst, dass »zumindest irgendetwas« granatenmäßig schiefgehen muss. Und so sehe ich mich wieder einmal als viel zu schuldig und unwürdig an, SEINE LIEBE anzunehmen. Updown

NUN habe ich einen LEHRER gefunden, DER mich lehrt: Ich bin frei von Sünde und habe lediglich einen Fehler gemacht. Für den bisherigen Lehrplan meiner »Gefängnisschule«, welche aus meinen besonderen Beziehungen zu all den Dingen (seien es Menschen, Tiere, Situationen ...) besteht, habe ich gelernt, die Verantwortung zu übernehmen: Es gibt zwar keine Welt (Lektion 132), aber ich glaube an mein Machwerk. Es gibt zwar keine Gedanken, die ich getrennt von meiner QUELLE denken kann, aber ich glaube an ihre Wirkungen. Zum Beispiel glaube ich daran, dass heute Weihnachten ist. (Und in einigen Monaten wird wieder Karfreitag sein ...)

Ich muss mir nun nicht mehr vormachen, es hätte keine Angst vor dem Schmerz mit sich gebracht, den all diese Beziehungen in sich tragen, denn das war ja von Anfang an ihr Sinn. Updown

Ich habe gelernt, dass es nicht eine besondere Beziehung oder eine bestimmte Erscheinungsform an sich ist, die ich wirklich will, denn meine bisherige Suche galt immer nur dem Frieden, von dem ich hoffte, er liege genau in dieser von mir festgelegten Form. Es sind aber eben nicht der bestimmte Mensch oder die besondere Tätigkeit oder das erforderliche Besitztum, welche ich »brauche«, nein, es ist der Geistesfrieden, von dem ich dachte, ich könne ihn mir auf diese Weise beschaffen. Updown

Die Verantwortung für mein Sehen liegt nicht darin, bei all den vielen verschiedenen Formen meiner getrennten Wahrnehmung stehen zu bleiben, sondern durch sie hindurch auf das EINE LICHT dahinter zu schauen. Gibt es doch nur dieses eine wahre Gebet, nämlich die Bitte um SEINE ANTWORT:
Das Gebet des Herzens bittet nicht wirklich um konkrete Dinge. Es bittet immer um irgendeine Erfahrung, wobei die konkreten Dinge, um die gebeten wird, nach Meinung des Bittenden die Bringer der erwünschten Erfahrung sind. (H-21.2:4-5)

Heute will ich direkt nach dem Frieden fragen, unter Umgehung meiner irrigen Meinung, nur etwas Bestimmtes könne mir diese Erfahrung bringen. Ich will um den Frieden GOTTES bitten - völlig unabhängig von jeglicher Form und jeglicher Situation. So kann ich selbst zum Boten GOTTES werden, der SEINEN bedingungslosen Frieden ausstrahlt und damit SEINE LIEBE in alle Welt trägt.

Von Moment zu Moment werden die Dinge neu entstehen und vergehen, selbst die Idee »meines Körpers« wird so immer wieder von Neuem geboren. - JETZT will ich das Geschenk der Geburt CHRISTI annehmen! Denn ich will nur noch SEINE Wahrheit.

FRÖHLICHE WEIHNACHTEN! Smile

So will ich nun still sein und auf IHN warten.
Wunder sind natürlich. Wenn sie nicht geschehen, ist etwas fehlgegangen.

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