Die zwei Ebenen im Kurs
#11
(28.05.2017, 13:39)Gregor schrieb: Wie heißt es so schön in Lektion 226:

Doch wenn ich keinen Wert in der Welt erblicke, wie ich sie sehe, nichts, was ich für mich behalten oder suchen möchte als ein Ziel, dann wird sie von mir scheiden. Denn ich habe nicht nach Illusionen gesucht, um die Wahrheit zu ersetzen.


Man könnte das auch mit Weltflucht verwechseln - aber nur dann, wenn man die Welt und alle ihre Erscheinungen ablehnt. Und damit der Welt, wie ich sie sehe, wieder "durch die Hintertür" einen Wert zumesse. Es ist also ziemlich gleichgültig, was ich mit der Welt "mache" - es wird immer den Zielen der Welt und damit der Illusion dienen.

Daher kann ich Zeitweise nur zustimmen: Die einzig sinnvolle Antwort ist die Antwort DEINES LEHRERS, nicht deine Antwort, die Antwort des Bildes, das du von dir gemacht hast. Der LEHRER tut gar nichts. Und das Bild versteht absolut nichts davon was es heißt, nichts zu tun.

Herz Gregor

Das, was im Kurs über die Welt steht, ist schon ziemlich verwirrend und (scheinbar) widersprüchlich.  Es wird aber auch immer wieder darauf hingewiesen, dass es unsere Aufgabe ist, die Welt zu erlösen. Im englischen Original wird sogar der Ausdruck "save the world" verwendet, also "die Welt retten".  Es ist also unsere Aufgabe, die Welt zu retten.  Und das geschieht dadurch, dass wir sie mit der Liebe Gottes betrachten, statt mit dem Ego.

Ich finde folgende Stelle aus dem Kurs so schön:
"Die LIEBE GOTTES in dir zu fühlen heißt, die Welt neu zu sehen, vor Unschuld leuchtend lebendig vor Hoffnung und gesegnet mit vollkommener Barmherzigkeit und Liebe."  (Lektion 189, Abschnitt 1:7)
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#12
(29.05.2017, 09:18)Marie schrieb:
(28.05.2017, 13:39)Gregor schrieb:
(28.05.2017, 08:54)Marie schrieb: Ja, man könnte auch sagen, dass wir durch Vergebung und durch den Heiligen Augenblick jedes Mal den Himmel - nämlich Frieden und Liebe - für einen Moment auf die Erde bringen.

Also genau das Gegenteil von dem, was Thomas schreibt? Vergebung zu dem Zweck, die Wahrheit in die Illusion ziehen, statt die Illusion der Wahrheit zu übergeben, wie der Kurs Vergebung beschreibt? Die Illusion damit "aufwerten", ihr überhaupt erst einen Wert zu geben, den sie nicht hat?

Das, was ich da geschrieben habe, steht aber auch im Kurs drin. Allerdings natürlich wesentlich schöner und besser ausgedrückt.
Dort steht in Lektion 193, Abschnitt 13, dass wir durch Vergebung den Schlüssel in Händen halten, "der des HIMMELS Pforte öffnet und die LIEBE GOTTES, des VATERS, endlich auf die Erde niederbringt, um sie zum HIMMEL emporzuheben."   Also, erst kommt die Liebe Gottes durch uns auf die Erde, dann wird die Erde zum Himmel hochgehoben.

Wow, dann sind wir aber wirklich wahnsinnig wichtig! Zwinker

Gott (GOTT?) braucht "uns" (wer könnte das sein? Updown ), um seine (SEINE?) Liebe (LIEBE?) in den Himmel (HIMMEL?) hochzuheben?
Wunder sind natürlich. Wenn sie nicht geschehen, ist etwas fehlgegangen.

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#13
(29.05.2017, 10:53)G.D. schrieb:
(29.05.2017, 09:18)Marie schrieb: Das, was ich da geschrieben habe, steht aber auch im Kurs drin. Allerdings natürlich wesentlich schöner und besser ausgedrückt.
Dort steht in Lektion 193, Abschnitt 13, dass wir durch Vergebung den Schlüssel in Händen halten, "der des HIMMELS Pforte öffnet und die LIEBE GOTTES, des VATERS, endlich auf die Erde niederbringt, um sie zum HIMMEL emporzuheben."   Also, erst kommt die Liebe Gottes durch uns auf die Erde, dann wird die Erde zum Himmel hochgehoben.

Wow, dann sind wir aber wirklich wahnsinnig wichtig! Zwinker

Gott (GOTT?) braucht "uns" (wer könnte das sein? Updown ), um seine (SEINE?) Liebe (LIEBE?) in den Himmel (HIMMEL?) hochzuheben?

Wir sind ja inicht getrennt von Gott, sondern eins mit ihm.  Wir sind Sein Heiliger Sohn. Der Vater und wir sind eins. Gottes Liebe ist unsere Liebe. (Voraussgesetzt natürlich, dass wir uns nicht im Ego-Modus befinden.) 

"GOTT teilt SEINE VATERSCHAFT mit dir, der du SEIN SOHN bist, denn ER trifft keine Unterscheidung darin, was ER SELBST ist und was immer noch ER SELBST ist. Was ER erschafft, ist von IHM nicht getrennt, und nirgends hört der VATER auf, beginnt der SOHN, als etwas von IHM Separates."  Das steht in Lektion 132, Abschnitt 12.
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#14
(29.05.2017, 09:29)Marie schrieb: Das, was im Kurs über die Welt steht, ist schon ziemlich verwirrend und (scheinbar) widersprüchlich.

Das kann ich nicht nachvollziehen. Für mich ist das, was im Kurs über die Welt steht, eindeutig und unmissverständlich: Sie hat keine Bedeutung. Die einzige Bedeutung, die der Heilige Geist ihr gibt, ist, sie zu zu vergeben, also dir die Bedeutungslosigkeit zu zeigen. Ein Lehr- und Hilfsmittel für den Heiligen Geist also. Es bedarf "nur" des Zuhörens.

Verwirrend und widersprüchlich finde ich da eher die Folgerungen, die du aus Zitaten ableitest, die im Zusammenhang, in dem sie stehen, eine völlig andere Bedeutung haben. Da bekommt die Welt plötzlich eine überragende Bedeutung und einen Wert, den sie im Kurs gar nicht hat. Und damit eng zusammenhängend wird die "eigene" Bedeutung erhöht, also die Bedeutung des Bildes, das du von dir hast.

Ich bin ehrlich gesagt ziemlich verblüfft, wie es dir möglich ist, die Gesamtaussage des Kurses in Bezug auf die Welt hartnäckig in sein Gegenteil zu verdrehen.

Herz Gregor
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#15
(29.05.2017, 14:49)Marie schrieb:
(29.05.2017, 10:53)G.D. schrieb:
(29.05.2017, 09:18)Marie schrieb: Das, was ich da geschrieben habe, steht aber auch im Kurs drin. Allerdings natürlich wesentlich schöner und besser ausgedrückt.
Dort steht in Lektion 193, Abschnitt 13, dass wir durch Vergebung den Schlüssel in Händen halten, "der des HIMMELS Pforte öffnet und die LIEBE GOTTES, des VATERS, endlich auf die Erde niederbringt, um sie zum HIMMEL emporzuheben."   Also, erst kommt die Liebe Gottes durch uns auf die Erde, dann wird die Erde zum Himmel hochgehoben.

Wow, dann sind wir aber wirklich wahnsinnig wichtig! Zwinker

Gott (GOTT?) braucht "uns" (wer könnte das sein? Updown ), um seine (SEINE?) Liebe (LIEBE?) in den Himmel (HIMMEL?) hochzuheben?

Wir sind ja inicht getrennt von Gott, sondern eins mit ihm.  Wir sind Sein Heiliger Sohn. Der Vater und wir sind eins. Gottes Liebe ist unsere Liebe. (Voraussgesetzt natürlich, dass wir uns nicht im Ego-Modus befinden.) 

"GOTT teilt SEINE VATERSCHAFT mit dir, der du SEIN SOHN bist, denn ER trifft keine Unterscheidung darin, was ER SELBST ist und was immer noch ER SELBST ist. Was ER erschafft, ist von IHM nicht getrennt, und nirgends hört der VATER auf, beginnt der SOHN, als etwas von IHM Separates."  Das steht in Lektion 132, Abschnitt 12.

Okay, wie du meinst, Marie ...
Wunder sind natürlich. Wenn sie nicht geschehen, ist etwas fehlgegangen.

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