Transformation von Dunkelheit und Verzweiflung
#1
Transforming Darkness and Despair by Kenneth Wapnick

https://facim.org/transforming-darkness-and-despair/
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"Vergiss diese Welt, vergiss diesen Kurs, und komm mit völlig leeren Händen zu deinem Gott."
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#2
Interessante Aussagen:

"Der Name des Spiels im Sinne des Erwachens aus diesem Traum geht von Gedankenlosigkeit zu Achtsamkeit; das ist der Zweck. Wenn du das die ganze Zeit im Hinterkopf behältst, wird es dir wirklich helfen, den Kurs nicht nur zu verstehen, sondern auch zu beginnen, ihn Tag für Tag sinnvoll zu leben."
...
"Das Ego anzusehen, ohne es zu beurteilen, ob es nun dein Ego oder das Ego eines anderen ist, ist in der Tat die Wahl für den Heiligen Geist. Du musst nicht aktiv den Heiligen Geist wählen. Du musst nicht aktiv Jesus wählen. Wenn du dein Ego ohne Urteil betrachten könntest, hast du sie bereits ausgewählt, denn das Ego würde nie ohne Urteil schauen; niemals, niemals ohne Urteil."
...
"Alles, was du tun musst, ist dir bewusst zu sein, dass das deine falsche Interpretation ist und es eine richtige Interpretation gibt, und selbst wenn du sie nicht wählen willst, könntest du zumindest wissen, dass sie da ist ..."

Danke, Inge!

Herz Gregor
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#3
Auch von mir einen herzlichen Dank. 

Es sind gerade diese Worte aus der Einleitung des Übungsbuches, dass wir es einfach nur anwenden brauchen, die mir zurzeit sehr hilfreich sind. Dass es unsere Bitte, unseren Bruder im Licht zu sehen,  dass wir das nicht "machen", dass wir Fortschritt von Rückschritt nicht unterscheiden können.

Herz
Susanne
„Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Herr.“ Augustinus
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#4
vielen Dank liebe Inge  Herz

ja, das Ego anschauen ohne es zu beurteilen, das beschäftigt mich gerade. Nicht beurteilen - versteht ihr das auch als annehmen was gerade da ist? Wenn ich merke, ich habe gerade selbstverurteilende Gedanken, ich schäme mich gerade oder fühle mich schuldig. Und dann kommt gerade so ein wacher Moment und ich schaue das an. Kann ich das? verurteilende oder selbstverurteilende Gedanken anschauen ohne das zu beurteilen? ich kenne sowas ähnliches aus der EFT (emotional Freedom Technique), man sagt sich dabei z.B. "auch wenn ich mich nicht annehmen kann, liebe ich mich und nehme mich voll und ganz an"
Herz 
Susanne
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#5
(25.09.2019, 19:09)Susanne schrieb: vielen Dank liebe Inge  Herz

ja, das Ego anschauen ohne es zu beurteilen, das beschäftigt mich gerade. Nicht beurteilen - versteht ihr das auch als annehmen was gerade da ist? Wenn ich merke, ich habe gerade selbstverurteilende Gedanken, ich schäme mich gerade oder fühle mich schuldig. Und dann kommt gerade so ein wacher Moment und ich schaue das an. Kann ich das? verurteilende oder selbstverurteilende Gedanken anschauen ohne das zu beurteilen? ich kenne sowas ähnliches aus der EFT (emotional Freedom Technique), man sagt sich dabei z.B. "auch wenn ich mich nicht annehmen kann, liebe ich mich und nehme mich voll und ganz an"

Dieses Annehmen war für mich schon immer ein Rätsel. Die einzige "Annahme", die ich in dem Zusammenhang für sinnvoll halte, ist, sich einzugestehen, das ich mir gerade ins Knie schieße. Falls ich nicht mag, was ich da gerade sehe. Punkt. Keine weiteren Aktivitäten. Keine weiteren Überlegungen. Und damit keine Schuldgefühle.

Den Schlamassel zu lieben: Nee, sorry, halte ich für ... Zu dem Thema gibt es einen uralte Artikel von Allen Watson, ehem. Circle of Atonement. Der Abschnitt "Falsche Lösungen" ist m.E. sehr treffend.

Herz Gregor
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#6
ja, ein Rätsel, Gregor  Smile
oder eben eine Gratwanderung zwischen a) gar nicht anschauen b) neutral anschauen und c) lieben.
Vielleicht ist es auch nur schwierig es in die richtigen Worte zu fassen bzw. wird hier etwas einfach unterschiedlich benannt. Vor vielen Jahren war ja hier auch schon mal Byron Katie und ihre Work ausgiebig Thema. Und Byron nennt es ja auch "lieben was ist". Ich glaube was Allen Watson in dem Artikel mit "das Ego lieben" meint, also Toleranz und Zustimmung zum Ego-Denken, ist etwas anderes als dieses annehmen und lieben was ist.
Herz 
Susanne
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#7
(26.09.2019, 07:38)Susanne schrieb: ja, ein Rätsel, Gregor  Smile
oder eben eine Gratwanderung zwischen a) gar nicht anschauen b) neutral anschauen und c) lieben.
Vielleicht ist es auch nur schwierig es in die richtigen Worte zu fassen bzw. wird hier etwas einfach unterschiedlich benannt. Vor vielen Jahren war ja hier auch schon mal Byron Katie und ihre Work ausgiebig Thema. Und Byron nennt es ja auch "lieben was ist". Ich glaube was Allen Watson in dem Artikel mit "das Ego lieben" meint, also Toleranz und Zustimmung zum Ego-Denken, ist etwas anderes als dieses annehmen und lieben was ist.

Hallo Susanne, 

ich kann in dem Artikel von Watson nicht herauslesen: Lieben was ist. 
Was ich nicht erfahren habe, allerdings immer deutlicher zu verstehen meine,  ist,  dass GOTT nichts mit dieser Welt zu tun hat. Das lese ich bei Byron Katie anders. Der Kurs ist da konsequenter.

Herz
Susanne
„Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Herr.“ Augustinus
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#8
Liebe Susanne, kannst du irgendwie in Worte fassen, was es für dich bedeutet dein Ego oder ein anderes Ego anzuschauen ohne es zu beurteilen?
Herz 
Susanne
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#9
Hallo Susanne, 

so richtig genau erklären kann ich es nicht. Es hat ganz viel mit der Einsicht zu tun, dass das Ego nicht mein Freund ist. Und erinnern tun mich tatsächlich immer wieder Sätze aus dem Kurs. 

Es hat lange gebraucht in schwierigen Situationen dem Kurs nicht tatsächlich die Schuld zu geben  dass ich ja nicht mein gutes Recht einfordern könnte. Das ist verschwunden  und mir geht es wesentlich besser damit  nicht mehr Recht haben zu wollen. 

Herz
Susanne
„Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Herr.“ Augustinus
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#10
(26.09.2019, 10:02)Susanne schrieb: Liebe Susanne, kannst du irgendwie in Worte fassen, was es für dich bedeutet dein Ego oder ein anderes Ego anzuschauen ohne es zu beurteilen?

Ich heiße zwar nicht Susanne ... weder noch.  Big Grin

Nun, dieses "In-Worte-fassen" ist ja der Ausgangspunkt dieses Themas: K.W. sagt in dem Video genau dazu eine ganze Menge. Z.B.

"Und was bedeutet es, ohne Urteil zu schauen? Ganz einfach bedeutet das, dass du die Versuchung erkennst, jemand anderen von dir zu unterscheiden und diesen Unterschied zu beurteilen. Alles, was du tun musst, ist dir bewusst zu sein, dass das deine falsche Interpretation ist und es eine richtige Interpretation gibt, und selbst wenn du sie nicht wählen willst, könntest du zumindest wissen, dass sie da ist.... und diese richtige Interpretation ist, dass jeder, der auf dieser Erde geht, sich unsicher, einsam und in ständiger Angst fühlt."

Oder noch konkreter:

"Du musst nicht einmal die Rechtgesinntheit wählen, du schaust nur. Und während du das weiterhin tust, wirst du dir immer mehr bewusst, dass es zwei Arten gibt, alles zu betrachten, und wenn du dich wirklich wütend, wirklich depressiv, wirklich ängstlich fühlst, mit allen möglichen körperlichen Symptomen ... du kannst nachts nicht schlafen oder du bist die ganze Zeit krank ... alles, was du tun musst, ist dir bewusst zu sein: "Das ist es, was ich wähle".

Kein Urteil, keine beschämenden Namen, sondern die Erkenntnis: "Ich habe solche Angst vor der Wahrheit, ich habe solche Angst vor der Liebe, die in meinem Kopf ist, dass ich bereit bin, durch diese Hölle zu gehen, die ich durchmache".

Stopp; tu nichts weiter.

Erinnere dich noch einmal an diese Zeilen:
'Vergebung ist still und tut ganz ruhig gar nichts.
Sie schaut nur und wartet und urteilt nicht.'"

Herz Gregor
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